Kurzfilmtage - die Gewinnerfilme
Nach fünf Tagen gehen die Kurzfilmtage Winterthur mit der Preisverleihnung nun zu Ende

Der Gewinner: Aldrig som första gången!
In diesen Minuten gehen die zehnten internationalen Kurzfilmtage in Winterthur mit der Preisverleihung zu Ende. Den Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbes geht an <b>Aldrig som första gången! - Never like the first time!</b> (Schweden 2006) von Jonas Odell. Die Jury würdigt mit dem mit CHF 10'000 dotierten Preis der Kulturstiftung Winterthur die "kongeniale und berührende Kombination von Animation und Dokumentation". So seien die vier kleinen Episoden sehr stilsicher und kunstvoll umgesetzt - ein "mutiger und gelungener cineastischer Salto Mortale der Extraklasse".
Den Förderpreis in Höhe von CHF 8'000 teilen sich dieses Jahr zwei Filme. <b>A bras le corps</b> (Frankreich 2005) wird für den "feinfühligen, intimen Einblick in den Alltag zweier Brüder" geehrt. In <b>The Substitute</b> (Israel 2006) wird eine Alltagszene einer israelischen Soldatin gezeigt. Die Jury lobt die Tiefschichtigkeit der Geschichte in einer uns fremden Handlungswelt.
Der beste Schweizer Film ist <b>Federer et Moi</b> (2006). Der Film von Robin Harsch zeige schön die Parallelen zwischen Ehrgeiz und Bewunderung im Sport und der Liebe. Niederlage und Sieg werden "pointiert und unverkrampft" miteinander verbunden. Harschs Ehrgeiz hat sich gelohnt - für seinen Sieg wird er mit CHF 5'000 ausgezeichnet.
Dem Publikum hat das Musical <b>West Bank Story</b> (USA 2005) am besten gefallen. Darin kämpfen die beiden Hauptcharakteren mit Liebe und Gesang gegen die Rivalitäten zweier Fastfood-Buden.
Quelle: OutNow.CH / kurzfilmtage.ch
Links zum Thema:
10. Internationale Kurzfilmtage Winterthur
Das Special auf OutNow.CH
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