Das Leben nach Borat
Borat-Erfinder Sacha Baron Cohen heckt sich schon seine nächste Kunstfigur aus.

Zeit für was Neues, Jungs!
Auch wenn Susanne Wille Ali G. nicht richtig aussprechen konnte und Quatsch verzapfte, wie Sacha Baron Cohen zeige nie sein wirkliches Gesicht (Das hat man nun davon, wenn man den Schweizer Kinopublikum Talladega Nights vorenthalten hat), Borats doppelter Auftritt in den SF-Sendungen <i>Glanz und Gloria</i> und <i>10 vor 10</i> vom Montag beweisen es: Der kasachische Journalist kratzt an der Tür zum Mainstream.
Während eine Woche vor Filmstart die Schweizer Nachrichtenmagazine dem Publikum hierzulande die Kunstfigur noch näher bringen, denkt ihr Erschaffer, der Brite Sacha Baron Cohen, schon über das Nachfolgeprojekt nach. Denn eins ist klar, im grauen Anzug und mit Schnauz die Leute veräppeln, wird bald gar nicht mehr gehen. Ein frischer Witzbold muss her, deren Gestalt verständlicherweise noch geheim gehalten wird. Sicher ist jedoch, Cohen will zusammen mit Borat-Produzent und Austin Powers-Regisseur Jay Roach in ähnlichem Stil und mit dem etwa gleich grossen Budget weitere unbescholtene Bürger hinters Licht führen. Wie es scheint, unabhängig vom finanziellen Erfolg von Borat. Denn dieser muss sich erst noch einstellen. Snakes on Plane hat vor kurzem gezeigt: Nicht jedes Internetphänomen lässt als Film automatisch die Kassen klingeln.
Quelle: Variety
Links zum Thema:
Borat: Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation
www.borat.ch
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