Kein Oscar für die Anderen?

Deutschland nominiert den Stasi-Film "Das Leben der Anderen" für den Oscar.

Jetzt heisst's Daumen drücken!

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Nachdem der beste deutsche Film seit langem an den Festivals von Toronto und Telluride auch nordamerikanische Zuschauerschaften beeindruckt hat, ist Das Leben der Anderen nun offiziell als deutscher Beitrag ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschickt worden. Eine unabhängige Fachjury hat das Erstlingswerk von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck mit Ulrich Mühe und Martina Gedeck in den Hauptrollen ausgewählt. Der Filme zeige auf eindringliche Weise nicht nur ein Kapitel aus der Geschichte des geteilten Deutschlands, sondern auch einen Menschen, der durch die Beobachtung des Lebens der Anderen sein eigenes Leben findet, heisst es in der Begründung.

Nun liegt es an der Academy of Motion Picture Art and Sciences, den siebenfachen Gewinner beim diesjährigen deutschen Filmpreis, auch in die Endauswahl zu hieven. Nur fünf der Filme, die aus der ganzen Welt für den Auslandsoscar eingesandt werden, haben diese Ehre.

In den Schweizer Kinos ist Das Leben der Anderen immer noch zu sehen.

Quelle: The Hollywood Reporter

20.09.2006 01:04 / rm


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