RoboCop (2014)

Here comes the Robo-Man in Black

Wir schreiben das Jahr 2028. Während in Krisengebieten wie Teherhan Drohnen und Kampfroboter versuchen, für Recht und Ordnung zu sorgen, weigern sich die amerikanische Bevölkerung und ein Grossteil der Politiker gegen einen Einsatz von gefühlslosen Maschinen als Ordnungshüter im eigenen Land. Für Raymond Sellars (Michael Keaton), CEO des Marktführers für Robotertechnologie OmniCorp, ist dies ein Dorn im Auge. So kommt er eines Tages auf die Idee, einen Menschen in eine Maschine zu stecken - die Leute können sich so mit dem Produkt besser identifizieren.


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4.0 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: USA 2014
Genres: Action, Abenteuer, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 117 Minuten

Kinostart: 06.02.2014
Verleih: Impuls

Regie: José Padilha
Drehbuch: Joshua Zetumer, Edward Neumeier, Michael Miner
Musik: Pedro Bromfman

Darsteller: Joel Kinnaman, Gary Oldman, Michael Keaton, Abbie Cornish, Jackie Earle Haley, Michael K. Williams, Jennifer Ehle, Jay Baruchel, Marianne Jean-Baptiste, Samuel L. Jackson, Aimee Garcia, Douglas Urbanski, John Paul Ruttan, Patrick Garrow, Chris Collins, Daniel Kash, Zach Grenier, Maura Grierson, Stewart Arnott, Matt Cooke

» The Internet Movie database (IMDb)


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5 Kommentare

Ein seelenloses Remake. Der neuste Robocop ist vorhersehbar, spannungsarm und humorlos. Dafür kann man Padilha bei der Machart keinen Vorwurf machen. Die Special-Effekts sind sehr gut, die Action stimmig und atmosphärisch überzeugt er auch.

Kein Film den man lange im Gedächtnis haben wird.

Hollywood Actionfilm ohne Inhalt, Charme und Charakterzeichnung. Für zwischendurch okay, aber sonst harmlos und uninteressant.

Der Blick "hinter" den Robocop hats allerdings in sich....

Action und spannung garantiert. Ich finde den film super und kann ihn empfehlen!

Mit Robocop erhält ein weiterer Klassiker einen neuen Anstrich und nach einer langen und schweren Produktionszeit hat er es nun auch ins Kino geschafft. Um eines gleich aus der Welt zu schaffen – Robocop hat mit dem Original etwa soviel zu tun wie Hunger Games mit Battle Royale. Man erkennt einige bekannte Elemente, das Szenario ist auch ähnlich und mit gut eingeflochtenen Sätzen wird Paul Verhoevens Klassiker sogar Tribut gezollt, doch damit hätte man auch schon die Ähnlichkeiten. Die Neuauflage ist meilenweit von dem zynischen und vor schwarzem Humor und Blut triefenden Original entfernt und setzt auf Stubenreine Abendunterhaltung die ihre eigenen Wege geht um die Geschichte zu erzählen.

Deshalb ist der Vergleich mit Hunger Games nicht allzu abwegig, denn auch hier ziehen sich die Dialogszenen ewig in die Länge, während die Action sehr wacklig sowie unübersichtlich unter dem Deckmantel der Dunkelheit abgewickelt wird. Dies gibt dem Film eine Unbalance, bei der während dem Film enorm viel Geredet wird und die Action beinahe beschämt und mit roten Ohren schnell durchgewürgt wird. Klar haben sie sich bemüht, die Dialoge gut zu schreiben, und dank der Comic-Fraktion (Batman, Watchman, Avengers) sind sie auch gut gespielt, aber letztendlich berechnend nach Schema F. Vieles davon haben wir wohl auch der PG-13-Freigabe zu verdanken.

Als Film muss man Robocop am besten als eigenständigen Film betrachten, denn ausser bei den Special Effects kommt er nicht ans Original heran. Wenn man dies ausklammert, bleibt eine Geschichte übrig, die wir in den letzten Jahren zu oft gesehen haben. Normalo hat Unfall/erhält Superkräfte / hat Krise / findet sich selber / wird Held. Um das zu erahnen muss man das Original nicht mal gesehen haben, weshalb der Streifen auch überraschungs-, spannungs-, und auch humorlos dahindümpelt. Gelungen am neuen Robocop ist zum einen die technischen Ebene (wie funktioniert Robocop) und zum anderen die ausgebauten Traumabehandlung, während der sich Murphy damit abfinden muss, nur noch ein Schatten seiner Selbst zu sein. Doch unter dem Strich reicht dies nicht aus, um als Kinoveteran mit dem Gefühl aus dem Kino zu laufen, den Film nochmals zu sehen.

Fazit: Sterile Neuauflage des Roboter-Polizisten die ohne Ecken und Kanten sowie Spannung oder Überraschungen daherkommt und bei den Kennern des Originals primär das Bedürfnis weckt, wieder mal den Paul Verhoeven Streifen anzuschauen.

» Filmkritik: Return of the Tin Man