The Hunger Games: Catching Fire (2013)

Die Tribute von Panem - Catching Fire

Da kommt eine ganz schön ins Schwitzen.

Die Gewinner der 74. Hunger Games, Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson), bereiten sich auf die Siegestour durch alle 12 Distrikte von Panem vor. Der PR-Event soll zum Triumph werden, doch Katniss leidet an Gewissensbissen. Dass sie während den Spielen morden musste, bereitet ihr schlaflose Nächte. Zusätzlich ermahnt sie Panem-Diktator Snow (Donald Sutherland), dass er die für die Massen gefakte Liebe zwischen ihr und Peeta genau beobachten wird. Er fürchtet nicht zu Unrecht Aufstände in seinem Land, denn die beiden Underdogs aus dem verarmten Distrikt 12 werden immer beliebter. Die von Hunger-Games-Showmaster Caesar Flickerman (Stanley Tucci) verkündete Verlobung der beiden verstärkt die Zuneigung der Fans noch.


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5.5 Sterne 

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Film-Informationen

Deutscher Titel: Die Tribute von Panem - Catching Fire
Französischer Titel: Hunger Games: L'embrasement

Drehort: USA 2013
Genres: Abenteuer, Sci-Fi
Laufzeit: 146 Minuten

Kinostart: 21.11.2013
Verleih: Impuls

Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Simon Beaufoy, Michael Arndt, Suzanne Collins (Buch "Catching Fire")
Musik: James Newton Howard

Darsteller: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Jack Quaid, Taylor St. Clair, Sandra Ellis Lafferty, Woody Harrelson, Josh Hutcherson, Paula Malcomson, Willow Shields, Donald Sutherland, Elizabeth Banks, Bruce Bundy, Nelson Ascencio, Lenny Kravitz, Stanley Tucci, Afemo Omilami, Kimberley Drummond, Deena Beasley, Leon Lamar, Mandy Neuhaus

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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15 Kommentare

Ehrlich gesagt, ging der Streifen an mir vorbei. Kann den ganzen Hype um die bisherige Reihe nicht ganz nachvollziehen.

Der Anfang ist langweilig. Es passiert Nichts. Das man mehr politisch sein möchte, war bestimmt ein guter Ansatz. Wird aber aus meiner Sicht viel zu zäh erzählt. Da gibt es duzend andere Filme, die dieses Thema besser zur Geltung brachten. Das Programm der Spiele wurde recht unspektakulär und vorhersehbar runter gespult. Habe ich jetzt nach den diversen Kritiken viel mehr erwartet. Auch die Figuren liessen mich kalt. Die sind teilweise noch eindimensionaler als im Vorgänger. Die Banks nervt gewaltig. Die Lawrence spielt gut, ist dennoch wie die anderen Schauspieler austauschbar. Ich konnte zu keinem Augenblick mit irgendeinem Protagonisten Sympathien aufbauen.

Tut mir wirklich leid, aber mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht verteilen.

Das Problem bei Trilogiemittelteilen ist immer das gleiche, „there is no beginning and no end“. Was sich meistens in einem ziemlich flachen Spannungsbogen und fehlendem Finale zeigt. Catching Fire ist hier nicht anders. Wie auch im Buch beschäftigt sich auch der Film lange mit der Siegestour und wie langsam aber sicher dunkle Wolken über Panem aufziehen. Hier sieht man punktuell sogar, wie Katniss unter den Hunger Games gelitten hat und dies sind auch die Momente wo Jennifer Lawrence wirklich zeigen kann, was für eine gute Schauspielerin ist. Ganz im Gegensatz zum grässlich blassen Josh Hutcherson, der im Alleingang die Romanze noch unglaubwürdiger macht als die zwischen Ron und Hermine.

Der erste Teil ist primär daran gescheitert, dass er zu offensichtlich auf PG-13 getrimmt war, was dem Film zum einen den ganzen Biss nahm und zum anderen die ganze perverse Natur der Hunger Games komplett verharmloste. Catching Fire hat nun einen deutlichen Schritt ins Düstere gemacht und dies tut dem Film sehr gut und erlaubt es ihm auch besser, den Horror der Games und die ansetzende Rebellion gut einzufangen. Leider sind dem Film immer noch klare Limitierungen gesetzt, was sich vor allem ab der zweiten Hälfte zeigt, wenn es wieder in die Arena geht. Selbst wenn die Kameramänner bei den Actionszenen nicht mehr herumzittern, als stünden sie unter Starkstrom, wird die direkte Konfrontation immer noch entweder gemieden oder enorm schnell abgehandelt.

Als Kenner der Bücher konnte ich mich jedenfalls gut orientieren und selbst ohne grosse Erklärungen auch Details aufgreifen oder Logiklücken füllen. Dennoch hat dies auch Grenzen und besonders wenn es in Richtung Arena geht und man sich mit 24 Tributen vertraut machen soll, verliert man schnell den Überblick. Deshalb werden viele Tote zu gesichtslosen Opfern, die erstaunlich schnell von der Bildfläche verschwinden und man sich dafür lieber, lange mit Affen beschäftigt.

Fazit: Catching Fire ist ein deutlich düsterer Mittelteil geworden, der auch einige intensive Momente bieten kann aber auch sehr lange Anlaufzeit hat. Leider hat der Film, auch wie das Buch, viele bekannte Elemente aus dem Vorgänger und kann nur Punktuell wirklich steigern. Dennoch haben sie eine gute Buchadaption abgeliefert, die schon deutlich erwachsener daher kommt, was ihr auch gut tut. Leider bleibt die PG-13 Bremse deutlich, was besonders die Frage aufdrängt, was sie aus dem letzten Buch machen.

Ähnlich wie schon die Harry Potter- oder Twilight-Reihe wird im Moment keine andere Buchverfilmung derart gehypt wie Die Tribute von Panem. Schaut man sich den zweiten Teil der Reihe an, muss man zugeben: zu Recht! Im Gegensatz zum Regisseur des ersten Teils fokussiert sich Regisseur Francis Lawrence weniger auf hübsche Effekte, sondern wirklich vorrangig auf die Geschichte. Bevor es überhaupt zu den Hungerspielen kommt, werden neben den politischen Veränderungen im Land auch ausführlich die Auswirkungen der 74. Hungerspiele erläutert. So machen die Erlebnisse allen Beteiligten, besonders aber Katniss, zu schaffen. Sie wird von Alpträumen geplagt und muss immer wieder mitansehen wie ihre Freunde und Weggefährten verwundet, liquidiert oder entführt werden. Jennifer Lawrence kann deshalb die ganze Palette menschlicher Gefühle abrufen und zeigen, dass sie ihren Oscar (für Silver Linings) durchaus verdient hat. Man wird mitgerissen von ihrem Kampfeswillen, aber leidet auch mit ihr, empfindet die Wut, Trauer und Zerissenheit ihrer Figur. Ein weiteres Plus ist, dass sich die Figuren weiterentwickeln dürfen. So ist die bunt geschminkte Betreuerin Effie (Elizabeth Banks) im ersten Teil noch total übermotiviert und begeistert von den Spielen, in Catching fire merkt man ihr die Gewissensbisse und ihre mitfühlende Seite an. Die Kostüme von Trish Summerville und das Setdesign von Larry Dias fallen ebenfalls positiv auf. In den Kampfszenen ist die Kameraführung wieder etwas wackelig, aber im Vergleich zum ersten Teil viel besser.

Gegen Ende des Films heißt es: "Das System ist zusammengebrochen" - und das in zweierlei Hinsicht. Das System der Hungerspiele, aber auch das Herrschaftssystem in Panem. Es bleibt spannend wie die Geschichte ausgeht, zumindest für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben. Die Geschichte des dritten Buches wird in zwei Teilen 2014 und 2015 in die Kinos kommen. Auch hier führt wieder Francis Lawrence die Regie.

Starke Verbesserung zu Teil 1 (5/6)

vielleicht liegt's daran, dass ich die bücher nicht gelesen habe, dass bei mir catching fire nicht gezündet hat. die geschichte wirkt löcherig, da fehlt mir doch hie und da eine logik, sei es in den dialogen oder in den geschehnissen. vielleicht kommt dies alles noch. aber als eigenständiger film ist er ziemlich einschläfernd und 2,5 std der wehleidige mimik von jennifer lawrence zuzuschauen, macht es auch nicht spannender (ich meine dies jetzt auch nicht als schlechte schauspielerische leistung). vermutlich funktioniert es als film zum buch, aber als film würde ich behaupten, eher NEIN.

Geringfügig besser als der Vorgänger. Nach dem Battle Royal Abklatsch im ersten Teil beginnt die Story nun politisch zu werden.