Gangster Squad (2013)

"Hände weg!"

Los Angeles im Jahr 1949: Mafiaboss Mickey Cohen (Sean Penn) hat die Stadt der Engel fest im Würgegriff. Andere Gruppen, welche seine Drogen- und Geldwaschpläne durchkreuzen, werden rigoros ausgeschaltet. Polizist Sgt. John O'Mara (Josh Brolin) will ihm schon seit Jahren mehr oder weniger erfolglos das Handwerk legen. Erst durch den Auftrag des Vorgesetzten Parker (Nick Nolte) erhält John einen neue Chance: Er soll ein Squad aus Spezialisten zusammenstellen, welche Cohen entgültig stoppen. Dabei trifft er nebst seinem Polizeikollegen Jerry (Ryan Gosling) auf den Revolverhelden Max (Robert Patrick), seinen Assistenten Navidad (Michael Peña), den Techniker Conway (Giovanni Ribisi) und den Cop Coleman (Anthony Mackis).


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Film-Informationen

Drehort: USA 2013
Genres: Action, Crime, Drama, Thriller
Laufzeit: 113 Minuten

Kinostart: 24.01.2013
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Ruben Fleischer
Drehbuch: Will Beall, Paul Lieberman (Buch "Gangster Squad")
Musik: Steve Jablonsky

Darsteller: Sean Penn, Holt McCallany, Wade Williams, James Hébert, Ambyr Childers, Josh Brolin, Mick Betancourt, Mac Brandt, Brandon Molale, Michael Papajohn, Jeff Wolfe, Anthony Molinari, Austin Highsmith, Ryan Gosling, Neil Koppel, Jack McGee, Mireille Enos, Evan Jones, James Carpinello, Troy Garity

» The Internet Movie database (IMDb)


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7 Kommentare

» Filmkritik: Catch me if you can

Sean Penn fand ich richtig gut. Overacting auf sehr schönem Niveau. Die "gute" Truppe ist relativ unspektakulär und für was man den Gosling und die Stone engagiert hat, enzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich damit man eine Romanze mit Bett- und Frühstück-Szene filmen kann. Die sind total überflüssig... Robert Patrick, als schnäuziger Cowboy, hingegen macht seine Sache angenehm gut.

Film ist okay.

Hohe Erwartungen kommen ja nicht von ungefähr. Grosse Schauspieler, interessante Story, passendes Budget und der Zombieland-Regisseur. In Gangster Squad steckten grosse Hoffnungen, die der Film leider zu keiner Zeit erfüllen konnte.

Negativpunkte gibt es en masse: Die Handlung springt von Szene zu Szene, ohne logische Übergänge - so wirkt der Film stets episodenhaft und ohne Fluss. Die Schiessereien sind zwar stylisch, aber schnell eintönig. Die Schauspieler sind sowas von over-the-top das es lächerlich wirkt. Vor allem Ryan Gosling als Mister Obercool geht auf die Nerven. Er zündet in jeder Szene lässig seine Zigarette an, spielt mit seinem achso coolen Zippo, runzelt frech mit der Stirn und zwinkert keck in die Kamera. Bösewicht Penn ist zwar giftig, aber seine Performance ist so theatralisch und übertrieben, dass man jeglichen Bezug zur Realität verliert. Ein Bösewicht in einem Superheldenfilm ist da tatsächlich realitätsnäher. Emma Stone ist eine absolute Fehlbesetzung. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten sind zwar in Ordnung, aber ihre gespielte Figur passt sowas von nicht zu ihr.
Josh Brolin als eigentliche Hauptperson ist ok, aber halt nur ok. Seine Figur ist die bodenständigste und fällt daher auch weniger negativ auf.
Die anderen aus der Gangstergruppe erhalten konstruierte Möglichkeiten ihre Sprüche loszulassen, sind aber eher wenig zu sehen.

Gefallen hat die Optik und der zwischendurch gelungene Witz. Dies ist aber grundsätzlich schon alles.

Gangster Squad ist eine echte Enttäuschung und viel Lärm um nichts! Noch Fragen? ;-)

Mein Fazit für den Film:
- spannend
- actionreich
- gute Kamera-Arbeit
- auch mit einigen witzigen Momenten
- Schaupieler machten ihre Sache sehr gut

Das Tempo war stets recht hoch und es gab kaum "Pausen" und ich habe mich im Kino auch nie dabei erwischt, wie ich auf die Uhr geschaut hätte. Nick Nolte, Josh Brolin, Sean Penn und vor allem auch Robert Patrick (super Typ hehe) spielten ihre Figuren hervorragend wobei ich die Charaktere von Ryan und Emma ein bisschen blass fand.

Ich geb 4.5 aber kann ja leider keine halben vergeben, also halt 5. :)

Ich finde hier weder Stil noch Sustanz sondern einfach nur Langeweile und grottenschlechte Dialoge. Das Büchsenschiessen ist noch lustig aber ansonsten die bisher erste grosse Enttäuschung des Kinojahres. Pfui!