Was bleibt (2012)

Das Wochenende steht vor der Tür. Marco (Lars Eidinger) fährt mit seinem kleinen Sohn nach Hause zu den Eltern nach Süddeutschland. Seine Freundin bleibt in Berlin zurück, die beiden leben seit einem halben Jahr getrennt. Marcos Eltern leben in einer modern eingerichteten Villa. Der Vater (Ernst Stötzner) ist Verleger, steht vor dem Ruhestand und plant eine Studienreise nach Jordanien. Gitte (Corinna Harfouch), die Mutter, leidet seit über 30 Jahren an Depressionen und nimmt Medikamente ein. Jakob (Sebastian Zimmler), Marcos Bruder, lebt ebenfalls in der Stadt und ist Zahnarzt. Seine Praxis konnte er sich mithilfe des Geldes vom Vater einrichten. Doch die Praxis läuft schlecht, die Patienten bleiben aus.


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2.0 Sterne 

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Film-Informationen

Englischer Titel: Home for the Weekend

Drehort: Deutschland 2012
Genre: Drama
Laufzeit: 85 Minuten

Kinostart: 27.09.2012
Verleih: filmcoopi

Regie: Hans-Christian Schmid
Drehbuch: Bernd Lange
Musik: The Notwist

Darsteller: Lars Eidinger, Egon Merten, Eva Meckbach, Sebastian Zimmler, Corinna Harfouch, Picco von Groote, Angelika Richter, Ines Krug, Ernst Stötzner, Birge Schade, Gerhard Hermann, Jörg Malchow

» The Internet Movie database (IMDb)


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2 Kommentare

Zitat jst (2012-02-15 10:00:00)

... Die einzige Spannung zieht der Film aus der Figur der Mutter. Ständig erwartet man als Zuschauer einen Ausbruch, Vorwürfe oder zumindest irgendwelche Emotionen. Doch kaum etwas passiert, bis sie einfach verschwindet. Diesen Verlust scheint die Familie überraschenderweise seltsam schnell zu verarbeiten. Recht schnell findet man sich in einem Leben ohne die Vermisste zurecht. Haben sich alle vielleicht schon lange gewünscht, dass die Mutter endlich verschwindet, um unbekümmerter leben zu können?


Ich verstehe diesen Teil der Kritik nicht. Die Mutter verschwindet erst gegen Ende des Films. In der Zeit vorher geschieht einiges, wenn auch vielleicht nicht viel Spektakuläres. Die Feststellung, die Familie finde sich recht schnell in einem Leben ohne die Vermisste und habe sich vielleicht sogar deren Verschwinden gewünscht, ist eine unbegründete Unterstellung, da die Zeit nach Einstellung der Suchbemühungen nur einen kurzen Teil des Films ausmacht, also gar nicht vertieft wird.
Ich möchte "jst" nicht zu nahe treten, doch bin ich nicht sicher, ob sie / er den Film wirklich aufmerksam angeschaut hat. Mir scheint beispielsweise auch, dass "jst" die Unterschiede im Verhalten der beiden Brüder (Söhne) nicht erkannt hat. Jedenfalls habe ich den Film wesentlich anders erlebt, als dies der Kritik von "jst" zugrunde liegt.

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