Infos zu The Amazing Spider-Man (2012)
Als er noch ganz klein war, verabschiedeten sich seine Eltern von ihm. Er solle artig sein und bei Tante May (Sally Field) und Onkel Ben (Martin Sheen) bleiben, ein guter Junge werden und sie stolz machen. Inzwischen ist Peter Parker (Andrew Garfield) ein junger Mann geworden, der mit seiner Kamera in der Schule allerlei Sachen fotografiert und im Unterricht ein heller Kopf ist. Als er aber daheim im Estrich eine alte Tasche seines Vaters findet, fängt das Grübeln wieder an. Wer waren seine Eltern? Wohin mussten sie damals und warum kehrten sie nie mehr wieder zurück?
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Film-Infos
Drehort: USA 2012
Genres: Action, Abenteuer, Fantasy, Thriller
Laufzeit: 136 Minuten
Kinostart: 28.06.2012
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz
Regie: Marc Webb
Drehbuch: James Vanderbilt, Alvin Sargent, Steven Kloves, Stan Lee (Comic), Steve Ditko (Comic)
Musik: James Horner
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Martin Sheen, Denis Leary, Chris Zylka, Sally Field, Embeth Davidtz, Irfan Khan, Kelsey Chow, Annie Parisse, Campbell Scott, Michael Massee, Hannah Marks, Amber Stevens, Danielle Burgio, C. Thomas Howell, Stan Lee
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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65 Kommentare
Ah, danke! |
Zitat Decius (2013-01-29)
Er war der alte Mann in der Schulbibliothek, als sich Lizard und Spidey wie wild gefetzt haben. |
Helft mir mal bitte: Wo war Stan Lee? |
Ich mag Remakes. Ich mag Reboots. Und dieser Reboot kommt vielleicht etwas schnell, ist aber sehr unterhaltsam umgesetzt worden. Der Originalzusatz Amazing wurde schon richtig gewählt. 4.5 Sterne |
Seit vor einigen Jahren bekannt wurde, dass der vierte Teil der Spidey Reihe ein Reboot wird, war ich schlichtweg gegen den Film. Habe mich auch erfolgreich gewehrt den nicht im Kino zubegutachten. Als ich aber aus meinem Umfeld ausnahmslos nur positive Meldungen bekam, tat ich mir den Streifen dennoch an. Mein erstes Fazit zum Film gar nicht mal so übel. The Amazing Spider-Man versucht in vielen Bereichen mehr Tiefgang zu erreichen, als es noch die erste Ausgabe aus 2002 machte. Zudem besitzt der Film noch reichlich mehr Humor und Spider-Man selber punktet mit vielen witzigen Sprüchen. Auch die sehr stolze Laufzeit von 135min merkt man im Film nicht an. Der Unterhaltungswert ist stets auf einem sehr guten Level. Trotzdem kommt der neuste Streich von Spider-Man nicht ganz an die Ersten beiden Teilen ran. Die Actionszenen sind bestimmt spektakulär, hatten aber meiner Meinung nach zu viele Slapstickeinlagen dabei. Des Weiteren hat mir Maguire als Nerd besser gepasst als Garfield. Muss aber für Garfield überhaupt nichts Negatives bedeuten. Er spielt den beliebten Marvel-Helden ebenfalls überzeugend. Ist wohl eher Geschmackssache wem welcher besser gefällt. |








Also ich kann dir nicht weniger recht geben: Ich fand den Film erste Klasse! Als Kind war ich schon immer Fan der Comics, und war von der Toby Mcguire trilogie bitter enttäuscht. Zudem hat der Film die 3D Technologie sehr schön genutzt und mit eingebunden und es war schön zu sehen dass die Charaktäre nicht so zweidimensional wie in den vorangegangnen Filmen waren.
Der Bösewicht ist ja, wie bei Spiderman 3, auch kein Bösewicht im klassischen Batman Sinne - er ist vorerst ein Mensch - mit Wünschen, Hoffnungen und Ambitionen. Zudem hat er Spiderman in jeder direkten Konfrontation fertig gemacht. Nur eine Shotgun ins Gesicht konnte Parker am Ende noch retten.
Ich muss gestehen das die Amazing Spider-Man Comics nie mein Fall gewesen sind da die Original Comicreihe an sich die Beste geswesen ist. Dennoch, auch wenn dieser Film mehr in eine andere Sparte als die Original Spiderman Serie schlägt muss ich gestehen das er bis jetzt der Stärkste und Intensivste Spider Man Film ist den es gibt.
Ein Peter Parker mit Ecken und Kanten an dem man auch deutliche Charakterentwicklungen mitverfolgen kann, dazu auch noch ein weit Dragischeres Ende von Onkel Ben u.s.w hach man könnte Stundenlang Schwärmen. Dieser Film macht einfach so vieles Richtig das in der Triology mit Milchbubi Tobey Maguire grundlegend Falsch gelaufen ist.
Okay hier und da gibts auch noch ein paar dinge die einen zum Grübeln anregen aber Grundlegend kann man echt sagen das man nach einer langen Stolpertour endlich den Richtigen Weg für Spider Man gefunden hat.
Alleine schon die Tatsache das Spidy erst einmal mit Notdürftigsten Mitteln und einer großen Portion Erfindungsreichtum seine ersten Schritte als Verbrechensbekämpfer startet ist sehr Lobenswert. Man gewöhnt sich Schritt für Schritt an seine neue Rolle und bekommt nach einmaligen einsatz seiner Kräfte nicht einfach das Komplette Kostüm samt Namen vor die Nase geballert inklusive dem Wissen wie man am Besten mit einer Horde Gauer umspringen muss.
Superkräfte hin oder her, ohne Übung geht das ins Auge und das ist einer der Punkte die diesen Titel so Sehenswert machen. Auch die Zusammenstellung seiner Ausrüstung macht diesen Spidy wesendlich glaubwürdiger da man in etwa nachvollziehen kann wie er sich das Kostüm zusammen bastelt. Bei den anderen Filmen z.b hatte man ständig das gefühl man hätte Spidys Besuch beim Örtlichen Designerschneider verpasst.
Neben all diesen gut gemachten Kleinigkeiten muss man auch noch sagen das die Charaktere rund um Spidy ebenfalls sehr Schick gemacht wurden, Doc Conners kommt zum Beispiel ebenfalls sehr Vielschichtig daher. Zögern, Hadernd und zum Schluß in die Ecke gedrängt und zum Handeln gezwungen. Man kann mit Recht behaupten das man sich dieses mal ENDLICH Gedanken um gute Charaktere gemacht hatte und das merkt man deutlich.
Also im großen und ganzen bin ich schon sehr auf den 2. Film gespannt und hoffe das man dieses Hohe Level an Qualität auch weiterhin alten wird. In diesem Sinne kann man nur Sagen weiter so Marvel ihr könnt ja doch gute Filme machen wenn ihr nur Wollt ^^
Muss also sagen, bin durchaus überrascht was sie aus dem Film gemacht haben. Kam mir deutlich aufgeräumter vor als die Vorgänger und man konnte die Motive auch nachvollziehen, wie und warum es dazu gekommen ist. Deshalb so als Origin Geschichte ganz ok, und kann auch mit einigen durchaus gelungenen Momenten sowie natürlich Emma Stone durchaus unterhalten. Allerdings muss auch gesagt sein, dass ausserhalb der Origin Geschichte kaum etwas Neues geboten wird und man ausser einer Reissbretthandlung mit einem blassen Gegner kaum etwas zu sehen bekommt. Zudem wirken einige Kampfszenen mit dem Spargeltarzan derart überchoreographiert, das einem die Samurai-Fuchtel-Filme in den Sinn kommen, wo sie stundenlang aufeinander einkloppen können, ohne vorwärts zu kommen. Bevor ich da zu negativ werde, hat mich unterhalten aber von "amazing" ist das weit entfernt...
3.5
Normalerweise bleibe ich sitzen aber nach mehr als 2 Stunden Film und einem halben Liter Ice Tea muss man(n) halt auch mal ;)
Die Szene kommt etwa zwei Minuten nach den ersten Credits. Wieso rennen Leute eigentlich immer so schnell aus dem Kino?
Also ich hatte jetzt auch endlich mal Zeit um das Spider-Man Reboot an zu sehen und ich war eigentlich doch positif überrascht. Garfield hat mir um einiges besser gefallen als Tobey Maguire und auch die etwas realistischere Story war ok.
Ob's jetzt ein Reboot gebraucht hat oder nicht ist dahin gestellt aber ich denke das Marc Webb hier einen sehr guten Job gemacht hat und Spidey nach dem eher mässigen Dritten Film einen schönen Neustart geschenkt hat.
Vorallem die 3D war beindruckend bei den POV und sonstigen "Flugszenen". Gab dem Film doch das gewisse etwas.
Der Lizard war vielleicht jetzt nicht der beste Gegener den wir schon gesehen haben aber er passte doch recht gut in den Film, nicht zu letzt wegen der "Connection" mit Spider-Man.
Ich freu mich jedenfalls schon auf 2014
Edit: Oh ich wusste gar nicht das es eine Secret Scene im Abspann gab. Für diejenigen die den Saal auch wie ich zu früh verlassen haben: http://www.youtube.com/watch?v=CDa2sTkF3aQ
Da bin ich ja mal gespannt was da noch kommen wird.
[Editiert von HomerSimpson am 2012-07-16 23:45:26]
Schönes Review, auch im Hinblick auf Garfield vs. Maguire.
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-07-07 17:31:47]
Ich geb dir in diesen Punkten völlig recht, wobei mir halt vor allem das Klima zwischen Stone und Garfield gepasst hat, weniger die Tiefe der Beziehung. Aus deinem Blickwinkel hast du aber recht.
Maguire war ein waschechter Nerd, Garfield ist Hipster pur - hat mich auch irritiert, denn so ist PP eigentlich schon ohne Anzug viel zu cool. Da fand ich der scheue und mit dem Leben überforderte Maguire, rein von der Charakteristik her, auch passender.
Dass die Figur von MJ jetzt also weniger zu bieten hätte als Stacey, nur weil diese ein bisserl mehr a(ttra)ktiv ist, sehe ich jetzt also überhaupt nicht. Die Schwärmerei von Peter zu MJ ist in Raimi's Filmen nachvollziehbar, hat er sie doch seit der Kindheit angehimmelt und schien sie immer unerreichbar, Auch ihre komplizierten Beziehungen zu Männern (Harry, Peter, Jameson) durch den eventuellen Missbrauch ihres Vaters ist interessant. Da seh ich also einiges mehr als "Oh, wir sind beide etwas seltsam, also gehören wir zusammen")
Zudem kam der "Geek" von Maguire total uncooler rüber als der von Gsrfield. Garfield sieht viel zu "hip" aus, da kann er noch lange die Brille des Vaters aufsetzen.
Ich denke schlussendlich läuft aber alles auf ein Wort heraus: Fun.
Denke ich an Spidey, denke ich an "Fun" und einen quietschbunten Comicfillm. Raimis Filme haben das hingekriegt, ohne jeh die gewichtigen, tragischen Momente zu vergessen.Bei dieser Version war einfach kein Quäntchen "Spass" drin. "It's Small Knives" in Ehren, die Leichtigkeit fehlt hier eindeutig.
[Editiert von ma am 2012-07-04 11:29:48]
In Raimi's Filmen ist mir Peter Parker viel zu weinerlich.
Das hat mich immer extrem gestört. "Ich bin so ein armer, mit all diesen Kräften. Mimimi...."
In Webb's Film ist er zwar nicht so der Nerd wie in den Comics, aber seine schnoddrige, freche Art hat mir unheimlich gefallen. Nicht auf den Mund gefallen, mit der "I-don't-give-a-fuck" Einstellung.
Raimis Film war auch eher eine "Kitsch-Comicverfilmung". Dies sieht man an der Figur der MJ und auch an der gewählten Farbpalette. Alles ist ein wenig übertrieben und comichaft. Webbs Spidey ist eher eine Folge des sehr erfolgreichen (für Produzenten entscheidend) The Dark Knight.
Ich mag sie auch in allen Trickfilmversionen, die ich kenne, viel besser als in der Dunst-Version. Aber das lag vielleicht auch etwas an der Schauspielerin. Emma Stone gefällt mir eh viel besser. Ich würde aber insofern nicht zu viel "Schuld" in Richtung Raimi schieben, weil MJ letztlich eine ziemlich typische Hollywood-Frau geworden ist: Sieht gut aus, wird vom Helden angehimmelt, leider ist aber nicht viel dahinter.
Raimi hats da halt insofern verbockt, weil MJ in den Comics ja auch ziemlich tough ist.
Aber bei dieser Spidey-Version ist die Tatsache, dass er zum Spider-Man wird, ja stark mit seiner Familiengeschichte verknüpft. Mir hat das eigentlich gut gefallen, dass er auf seiner Suche nach Antworten zu seinen Eltern da gelandet ist. Mary Jane gefiel mir in den alten Filmen eben überhaupt nicht, weil sie im Grunde genommen nur eine Projektionsfläche für den "verschupften" Nerd war und ausser hübschem Aussehen und der Tendenz, immer wieder gerettet werden zu müssen, eigentlich nicht viel zu bieten hatte. Ist doch viel besser, wenn die Figuren eigenständige Persönlichkeiten haben und Entwicklungen durchmachen, anstatt aneinander zu "kleben".
mea culpa. Da hast du natürlich recht.
Aufgrund deiner Aussage musste ich das aber annehmen
Das lassen wir besser, sonst fallen wir wieder in die Subjektivitäts-Diskussion zurück
Weil mir der Gwen Stacy Origin um einiges mehr zugesagt hat.
Nenn mich festgefahren, aber wenn ich schon Verfilmungen sehe (ob Comic, Games oder Bücher), dann will ich die so nahe wie nur irgendwie möglich an der Originalstory.
Darum konnte ich mit Resident Evil nur begrenzt was anfangen und mit den ganzen Salem's Lot Verfilmungen gar nichts.
Da kennst du aber mich nicht.
Natürlich weiss ich das, es geht hier aber um die Filme und nicht die Comics und da fand ich nun mal, dass der Origin bei Raimi besser funktionierte. Näher dran ist ja dann auch egal, wenn's filmisch langweiliger ist, oder?
[Editiert von ma am 2012-07-04 09:19:55]
Dann kennst du aber die Original Comics nicht.
Da war Gwen Stacy VOR Mary Jane.
So gesehen ist der Reboot näher an der Storyline.
[Editiert von RandyMeeks am 2012-07-04 09:08:55]
Bei Raimi ist Parker Spider-Man wegen Mary Jane. Hätte er das Foto nicht gemacht, wäre er nicht gebissen worden... Find ich viel schöner umgesetzt als die Laborszene hier. Man kann MJ mögen oder nicht, die Beziehung zu ihr ist um einiges zentraler bei Raimi als hier anscheinend Gwen und Peter das Herz sein sollten...
Finde das was Schumacher in Batman Forever macht ist sicher nicht "thematisieren"...
Ich finde gerade die Lovestory hat Peter Parker einen grossen Motivationsschub gegeben, kam immer wieder dann "unpassend" (Vater), wenn er als Spidey anderes im Kopf hatte, zwang ihn zum Selbstzweifel UND rundet den Film schlussendlich schön ab - weil die besten Versprechen sind die, die man sowieso bricht.
Also Fledermaus und Brunnen wurden mit dem erschiessen der Eltern bereits in den "original"-Batmans thematisiert, von dem her hat Nolan einfach das eigentliche Training mit dem öden Qui-Gon Jinn eingefügt. Also so spektakulär geschweige denn neu war diese Herkunftsgeschichte auch nicht...
Der Klugscheisser in mir muss hier allerdings anmerken, dass die Origin-Story von Batman viel weniger wichtig ist als bei Spider-Man und in den Batman-Comics auch nicht am Anfang stand, sondern irgendwann mal nachgereicht wurde. Zu Spidey gehört sie schlicht dazu. In der vorherigen Filmversion fand ich sie auch gut, allerdings geht für mich der Film ab da ziemlich bergab, wo der Green Goblin dazu kommt. Die ausgeweitete Origin-Story in dieser rebooteten Version kam mir also gerade recht.
Für meine drei Sterne waren andere Dinge entscheidend:
Figuren, die plötzlich verschwinden (Dr. Ratha, Martha Connors), eine Lovestory, die mir zu wenig im Zentrum stand, ein schwacher Bösewicht, und die Action, die mich nicht wirklich überzeugt hat.
Ich meinte eher das mit dem "düster" und "realistisch".
Ob ein Film nun nötig ist oder nicht, darf bei der effektiven Bewertung kein Faktor sein.
Neineineinein, das ist jetzt also Apfel und Birne. Bei Batman haben wir noch nie gesehen, wieso er die Fledermaus als Symbol der Angst einsetzt, wie er seine Kampfkunstkräfte bekam etc. Hätte Nolan während 40 Minuten erzählt, wie Bruce mit seinen Eltern ins Kino ging, dann könnte man das vergleichen.
Bei Batman kannte man die Vorgeschichte von Bruce Wayne noch nicht so im Detail. Die Burton- und Schumacher-Filme fokussierten sich da vor allem auf die Bösewichte.
Während Nolan Neues erzählte, ist der neue Spidey einfach ein düstereres Remake (vor allem die erste Hälfte), welches zudem einfach zu früh (zehn Jahre, hallo?!) kommt.
Bei Batman wirds gelobt, Spidey muss dafür Schelte einstecken?
Mit der langweiligerererereren Inszenierung meine ich Folgendes:
Raimi's erster Film (ja, auch nicht perfekt, Perfektion gab's erst im Sequel) hat ein besseres Tempo. Da wird die ganze Vorgeschichte in gut 20-25 Minuten erzählt und das auf effizienteste Weise, während Webb 40 Minuten für die gleiche Geschichte braucht und einen auf "realistisch" und "ernst" macht, deshalb kein Charme.
und he es läuft wieder mal was im Forum
Ihr könnt sonst hier weiterdiskutieren.
Dann darf ma gerne mal erläutern, was er denn mit "langweiligerer Inszenierung" (war Raimi denn auch langweilig?) und "ohne Fünkchen Charme" genau meint, subjektiv natürlich
Da ich weder Reviews schreibe, noch halbe Sterne verteilen darf, bin ich auch nicht verpflichtet auf die verschiedenen Kriterien zu schauen und danach zu bewerten
Obwohl ich in der Regel versuche objektiv zu sein.
Damit wir nicht noch weiter abschweifen (sorry
), was Spider-Man betrifft bin ich halt extrem voreingenommen und war schon als Kind Fanboy. Ich habe mich auch hervorragend unterhalten mit den "alten" drei Spidey Filmen, musste die aber leider etwas zurückstufen mit der Bewertung nach dem ich den neusten Film gesehen habe.
und zwar einfach aus dem (subjektiven) Grund, dass mir persönlich der Cast und die Atmosphäre mehr zugesagt haben, als bei den älteren drei Filmen.
(Wie sie Venom im dritten Teil vergeigt haben, dass muss man ja nicht noch extra erwähnen
Was ja auch eine gute Sache ist. Sonst könnte man nicht darüber diskutieren sondern würde sich in den Foren einfach nur anerkennend zustimmen, und das wäre ja extrem langweilig
Du kannst aber einen Film nicht schlechter bewerten, bloss weil er stilistisch nicht zu dir passt. Ok, Drive ist gewöhnungsbedürftig, doch der Film harmoniert, es wirkt nicht geklaut, übertrieben oder gar aufgesetzt. Eine persönliche Meinung fliesst immer in eine Kritik und das ist auch gut so, nur kommt die im Forum vorgetragene Meinung oberflächlicher daher, was auch völlig normal ist - so ist es dann auch kaum verwunderlich, dass Filme wie the amazing spider-man aus völlig verschiedenen Winkeln betrachtet werden.
Das ist eben der Unterschied, ob man ein Review schreibt, oder einfach hier im Forum seine Meinung über den Film kundtut. Im Review muss man eben auch solche Aspekte hinzunehmen und den Film als Gesamtes mit den Hintergrundinformationen bewerten, was sich jenachdem auch auf die Bewertung niederschlagt. (Deshalb auch die halbe Sterne)
Aber ja, wir schweifen ab...
Egal wieviel Erfahrung man hat, Kritiken sind meiner Meinung nach trotzdem immer subjektiv.
Klar kann ich bei einem Film wie Drive das Zusammenspiel zwischen Soundtrack und Szenerie würdigen, wenn mir der Streifen aber nicht gefällt, dann bewerte ich den auch nicht besser deswegen. Der Erzählfluss sagt den einen zu und die geben deswegen Pluspunkte, ich fand den Film langatmig und ohne drive (woho, Wortspiel) erzählt.
Umsatz und Besucherzahlen mögen kein Gütesiegel sein.
Trotzdem ein Anhaltspunkt. Was nützen denn die heftigsten Zerrisse und schlechte Kritiken von einem Film, wenn der aber einschlägt wie eine Bombe, übermässige Besucherzahlen aufweist und überdurchschnittlich viel Geld einnimmt.
Liegt dann der Kritiker falsch? Sind all die Menschen Banausen, die den Film trotzdem gerne sehen?
Die Antwort ist: weder noch.
Und wieder, subjektiv.
Du hältst den neuen Spider-Man für durchschnittlich und bewertest den dementsprechend tiefer als das Original.
Ich halte den neuen Spider-Man für sehr gut und bewerte dementsprechend auch besser als das Original.
Naja Umsatz ist kaum ein Gütesiegel, denn jede Brunzkomödie ist in Amerika enorm erfolgreich...
Also objektive Kriterien gibt es zu genüge, denn mit etwas Erfahrung kann man einen Film sehr gut einordnen, wieviel Geschichte da jetzt geboten wird, was für eine Qualität die Dialoge haben und dies im Kontext zum Zielpublikum und Genre kann man einen relativ objektiven Kriterienkatalog zusammenstellen. Klar spielen noch persönliche Präverenzen rein, den einen sagt ein Genre mehr zu als anderen, aber dafür haben wir auch mehrere Reviewers...
Bei Remakes kommt es natürlich auch draufan, ob man den Vorgänger/Original/was auch immer bereits gesehen hat. Wenn ja, schaut man den Film sowieso schon krittischer an, denn er muss erstmals eine Existenzberechtigung abliefern. Deshlab ist die Bewertung schonmal tiefer, wenn der Film eher durchschnittlich ist etc....
Die Frage ist halt, wie will man objektiv beurteilen wenn jedes Kriterium eh immer subjektiv ist?
Was für die einen eine platte Story ist, ist DER verzwickte Handlungsbogen für andere
Wo die einen humorlos schimpfen, lachen sich andere zu Tode
und da kann man x-beliebige Beispiele draus machen.
Diskutieren kann man also eigentlich nur objektiv, wenn man Facts hat.
Und die kann man bei Filmen einfach nicht liefern.
Klar kann man anhand Umsatz- und Besucherzahlen feststellen, welcher Spidey erfolgreicher war.
Aber das heisst ja nicht gleich, dass der Umsatzstärkere auch der bessere ist (weil ja wieder subjektiv).
Naja gut, das stelle ich etwa auf die gleiche Stufe wie die glaubensfrage. Wenn man mit diesem Argument kommt, kann man jedes Statement aufheben, ohne es wirklich zu begründen. Von dem her würgt das jede Diskusion ab. Ich werde vor dem NIFFF leider nicht mehr dazu kommen, den Streifen zu sehen, aber wenn er in zwei Wochen noch auf englisch läuft werde ich mir das Ding ansehen...
Das ist jetzt auch wieder Geschmacksache
Übertrieben? Ich weiss ja nicht seit wann das ein Kriterium für eine Comicverfilmung ist... Alle machen den neuen Film runter? Bis jetzt steh ich hier ziemlich alleine... Und eben hat man nicht alles umgeschrieben.... Man hat es nur wiederholt, mit langweiligerer Inszenierung und ohne ein Fünkchen Charme...
Find ich auch. Teil 2 - den ich ja mit Abstand am besten finde - lief am Wochenende im TV, und beim nochmaligen Anschauen fiel da schon auf, wie übertrieben der zum Teil ist. Und ich versteh auch nicht, wieso der neue Film jetzt so runtergemacht wird, als hätte man sich an einem heiligen Gral vergriffen und alles umgeschrieben. Stimmt doch gar nicht! Da gibts also schon einiges üblere Dinge (z. B. X-Men 3 *hüstelscheissfilmhüstel*, wo sich die unlogischen Handlungselemente die Klinke in die Hand gebe, Figuren wild mit neuen Käften bestückt werden und ausser Krachbumm eigentlich nix übrig bleibt). Ausserdem: Comics sind so ziemlich das Medium, wo fast jeder damit umgehen kann, dass es unterschiedliche Inkarnationen derselben Figuren und Stories gibt. Also ich fand diesen Film hier klasse und werde ihn mir heute gleich noch einmal anschauen gehen. Geschmäcker sind nun mal verschieden, und dass ma und ich in Sachen Film recht unterschiedlich Sternchen verteilen, ist spätestens seit Truffe klar...
Vielleicht hängt man dran, weil's super war? Nur so eine Idee....
Nein, glaube kaum, dass diese Version eine so erfolgreiche Trilogie gesponnen (haha, Wortspiel) hätte wie, Raimi's erster... Aber warten wir mal die Zahlen ab...
Ich verstehe nicht, warum viele an Raimis Version mit Tobey hängen. Wäre Webbs Film vor 10 Jahren gelaufen und erst jetzt der Reboot von Raimi, hätte man sicher auch die erste Version bevorzugt. So what?
Liegt vielleicht auch teilweise dran, wie die Figur geschrieben ist. Das lässt sich imho auch vom Film als Ganzes sagen. Das Drehbuch von The Amazing Spider-Man ist zwar auch nicht immer ganz auf der Höhe, aber Steve Kloves würde es zum Beispiel nie einfallen, Mist wie "Aunt May! Aunt May! Is that an angel?" zu Papier zu bringen.
Plus: Garfield nervt nicht so wie Maguire in seinen schlimmsten Momenten.
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-07-02 01:00:30]
Doch, da kann man schon streiten... Fand die beiden in etwa ebenbürtig. Sie spielen die Rolle ganz verschieden, eben dem jeweiligen Film angepasst. Mir gefiel halt Raimis wuietschbunte version des Spidey-Universums um Längen besser als diese dröge, monochromatische angelegenheit hier...
Marc Webb verbessert Sam Raimis Filme wirklich in einigen Punkten. Keine nervige "Damsel in Distress" Mary Jane mehr, sondern eine intelligente Frau auf Augenhöhe; dass Gwen Mitwisserin ist, hilft der Geschichte ungemein; und die Bürde, die Spider-Man für Peter darstellt, kommt wirklich sehr gut rüber. Klar hat der Film seine Schwächen, aber insgesamt übertrumpft er die vorangegangenen Film mühelos. Und dass Tobey Maguire gegen Andrew Garfield absolut chancenlos ist, darüber muss wohl nicht gestritten werden.
Zum Bösewicht: Lizard als Konzept funktioniert gut. Es wird eine schöne Parallele zwischen ihm und Spidey gezogen; beide wollen ein Loch in ihrem Leben füllen und werden durch dieses gemeinsame Ziel zu Antipoden. Dass Rhys Ifans' Schauspiel auch schon besser war, schwächt den Effekt zwar ab, vernichtet ihn aber nicht.
Zudem ansehnliche Kampfchoreos, interessanter Soundtrack und einige erinnerungswürdige Darbietungen (Garfield, Stone, Sheen, Khan).
Und ich fands witzig, wie das Rear Window-Poster im Kontext des Films tatsächlich mehr als nur plumpe Dekoration war.
The Amazing Spider-Man hätte es tatsächlich noch nicht gebraucht. Die Story ist altbekannt und doch sorgt das Reboot für genügend Unterhaltung. Gerade die Einleitung, wobei man da schon vom halben Film sprechen darf, hat mich wirklich überzeugt. Garfield spielt einen humorvollen, keckeren Peter Parker, der vor allem durch seine Leichtigkeit zu gefallen weiss. Die Szenen mit Emma Stone waren wirklich der Brüller, obwohl es manchmal eher nach Outtakes ausgesehen hatte. Trotzdem superwitzig. Lizard hat mir nicht sonderlich gefallen. Ich geb zwar pps recht, dass man viel Zeit gebraucht hat, die Geschichte ins Rollen zu bekommen und dabei macht ein eher kleinerer Bösewicht eine bessere Figur. Hintergründe und ein wirkliches Motiv für sein Verhalten gibt es trotzdem nicht, hier wurde alles ein wenig gar schnell erzählt. The Amazing Spider-Man ist bei weitem kein Meisterwerk, doch es bleibt halt immer noch ein Spiderman-Film und wenn man es dann noch mit dem 3D so schön hinkriegt und ein paar gute Witze einbaut, dann reicht das im Grunde schon fast aus.
[Editiert von yan am 2012-06-30 21:57:55]
Ich weiss ja nicht... Hast recht, es gab einen Zahnpastawitz... Als humorlos würde ich eher die grundstimmung bezeichnen. Alles extrem TV-Film mässig inzeniert und geschrieben und nichts von leichtfüssigkeit.
Haben wir da denselben Film gesehen?
Aber Humor wie Filmbewertungen sind ja immer subjektiv
Ich fand die Effekte mit den vielen Spinnfäden ausgezeichnet und das 3D einer der wenigen Pluspunkte. Der Rest war ja schon platt genug
[Editiert von ma am 2012-06-29 09:55:42]
Marc Webb wurde anscheinend wirklich nur wegen seinem Namen gewählt.
Was für eine trockene, überlange, humorlose Angegenheit. Absolut überhaupt nichts Neues wird geboten, der Bösewicht ist enifach nur doof und trotz den Versuchen, etwas Witz einzubauen bleibt das ganze eine stier-ernste Angelegenheit, bei der nicht mal die emotionalen Momente funktionieren. Sally Field ist ein Graus als Aunt May und Gwen Stacy ein Vakuum. Wenigstens Garfield und Sheen geben sich ein wenig Mühe.
Ich kann der Kritik absolut nicht zustimmen. Der Film war super! Endlich ein Spider-Man, der wie in den Comics freche Sprüche ablassen kann und richtig witzig sein darf! Gwen Stacy war keineswegs überflüssig - immerhin darf sie auch was machen und sieht nicht nur wie die Kirsten einfach gut aus und ist bloss dazu da, um zu kreischen und gerettet zu werden. Und der 3D-Effekt war auch gut (zumindest auf Dolby 3D).
Ich gebs zu, ich fand die Effekte in Spider-Man immer ziemlich schlecht, das ist bei diesem Film schon viel, viel besser. Einige der Sprungszenen könnten 1:1 aus den Comics übernommen sein - sieht echt toll aus. Auch die Story fand ich nicht wie die alten Filme, sondern viel zugänglicher und "realistischer". (Besonders, dass das mit dem Wrestling fehlt, hat mir sehr gefallen.) Andrew Garfield hat mir schon immer gefallen, aber diese Rolle passt perfekt zu ihm. Und den Lizard find ich eine sehr gute Bösewichterwahl, da der Film ja so viel Zeit braucht, um die ganze Story vorzustellen, da passt es doch, dass man einen eher "kleinen" Gegner bringt. Also von mir aus können sie ruhig noch ein paar Fortsetzungen machen - wenn dieser Spidey aber mal bei den Avengers vorbeigucken könnte, hätte ich natürlich nichts dagegen.
Okay, heute ins Kino zu gehen war wohl nicht die Beste Idee.
Genauso wenig wie den Film dann in die Kinos zu bringen hier wenn grad EM ist.
Der Saal war relativ leer, und immer wieder leuchtete hier und da ein Handyscreen auf - wohl um die Resultate abzufragen zwischen Deutschland und Italien.
Nichtsdestotrotz, der Film hat mir sehr gut gefallen!
Sehr skeptisch ab dem sehr frühen Reboot, muss ich Sony Pictures aber Respekt zollen.
Die Entscheidung, Spider-Man 4 by Sam Raimi und mit Tobey und Kirsten zu kippen um neu anzufangen dürfte keine Leichte gewesen sein.
Gelohnt hat es sich auf alle Fälle. Wenn man den neuen Spider-Man mit den "alten" Drei vergleicht, dann wirken jene wirklich etwas amateurhaft. Und meiner Meinung nach passt dem Tobey Maguire seine Fresse einfach nicht zu Peter Parker. Andrew Garfield verkörpert Peter Parker sehr viel authentischer und wie ich finde viel passender. Während Tobey Maguire der weinerliche Typ war, ist Andrew Garfield viel näher an Peter Parker aus dem Comics und macht auch das was er in selbigen tut: Er reisst Sprüche! Er versucht seine Gegner mit Worten zu demoralisieren, selbst wenn er im Kampf unterlegen zu sein scheint. Und das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Als Beispiel die Szene im Auto mit dem Autodieb.
Ich bin gespannt wie es weiter geht mit Spidey.
Wenn sie nach den Comics gehen, dann dürften wir wieder mit dem Green Goblin bekanntschaft machen....
Muri hat es eigentlich passend in einem Satz zusammengefasst:
[Editiert von RandyMeeks am 2012-06-28 23:27:43]
Die erwarten ja anscheinend einen Riesenhit! Der läuft schon nur im Pathé Dietlikon in 5 (!!!) Säälen) und in der stadt Zürich in 12!
[Editiert von ma am 2012-06-26 10:22:45]
Ist natürlich langsam einfach, mit der Story die Punkte abzuziehen.
Will ich was Anspruchsvolles, dann guck ich mir Filme wie Intouchables an. Aber grad bei Comic Verfilmungen interessiert mich die Story nur sekundär, da will ich einfach nur mein Hirn abschalten und meine Helden sehen wie sie böse Jungs verdreschen und coole One-Liner zum Besten geben!
Ich freue mich auf den neuen Spider-Man, wenn auch ein wenig mit Vorbehalt.
Aber um die Whiney Tobey Performance der vergangenen Filme zu toppen, da brauchts eigentlich nicht so viel.
Und ja, wenn sich mit einem Flop die Chancen erhöhen, Spidey in Avengers 2 (oder 3, oder 4) zu sehen, dann drück ich auch die Daumen dass niemand ins Kino geht
Ich hoffe, der Film floppt gewaltig. Dann bestünde nämlich eventuell die Chance, dass Disney mit Marvel zusammenspannt und dem Spidey einen Auftritt in Avengers 2 schenkt :-)
naja, werde mir das Ding vermutlich ansehen, aber nach Avengers kann er im Hinblick auf seine äusserst dürftigen Vorgänger und der Sinnlosigkeit des Prequels an sich, wohl kaum etwas abliefern, was von Nachhaltigkeit wäre. Warum sonst müsste man eine Serie nach so kurzer Zeit wieder von forne beginnen, kommt da noch jemandem Hulk in den Sinn...
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Spidey nicht too dark und mit viel zuviel pseudophilosophischem Getue rebootet wurde. Klar, Peter Parkers Charakter hat gerade durch Andrew Garfield ein ganz anderes Gesicht erhalten (meiner Meinung nach besser als Tobey Maguire) - der familiäre Standpunkt ist damit einigermassen dramatisch vertreten.
Nun denn, ich will Spidey aber nicht trauern sehen. Seinen Character Arc finde ich durchaus interessant, sein Konflikt mit Helfen/Rächen und seine Erfahrungen mit dem "Held sein". Die Story ist trotz allen bekannten Elementen auch rund um Rhys Ifans sehr unterhaltsam aufgebaut worden. Und he, wer kennt Spidey und seine Stories nicht schon lange? Das ist doch schlichtweg ein cooles Treffen mit einem "alten Bekannten."
Was mich vor allem freut, ist die 3D-Technik, welche (ähnlich wie bei Prometheus) dermassen gut und "realistisch" ist, dass man sie kaum wahrnimmt. Gerade Spidey-POV-Kamerafahrten bieten die volle Dröhnung.
Nee nee, es ist vielleicht nicht der grosse Wurf (das Review beschreibt dies sehr gut), aber er hat mich doch positiv überrascht. Wenn schauen, dann bitte im Kino mit 3D. Die Blu-ray kann das Feeling nur bedingt rüberbringen.
4.5 Sterne