Savages (2012)

Mal zum Coiffeur?

Wenn man die Junkies dieser Welt fragen würde, woher das beste Weed kommt, ist die Antwort nicht etwa Mexico, sondern Kalifornien, USA. Besser gesagt von den Marihuana-Anbauern Chon (Taylor Kitsch) und Ben (Aaron Johnson). Dies sagt auf jeden Fall ihre gemeinsame Freundin Ophelia (Blake Lively), von allen nur O genannt. Die beiden Jungs haben sich einen guten Ruf erarbeitet, doch in dieser Branche ist die Konkurrenz unerbittlich und greift auch mal zu drastischen Massnahmen wie Folter und Mord. Als ein mexikanisches Kartell unter der Leitung der ruchlosen Elena (Salma Hayek) den Sunnyboys eine Zusammenarbeit vorschlägt, lehnen diese ab. Hätten sie doch besser angenommen, werden sie sich bald wünschen.


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2.5 Sterne 

» Filmkritik


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Film-Informationen

Drehort: USA 2012
Genres: Crime, Drama, Thriller
Laufzeit: 131 Minuten

Kinostart: 11.10.2012
Verleih: Universal Pictures Schweiz

Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Shane Salerno, Don Winslow, Oliver Stone
Musik: Adam Peters

Darsteller: Blake Lively, Taylor Kitsch, Aaron Johnson, Jana Banker, Candra Docherty, Nana Agyapong, Gary Stretch, Benicio Del Toro, Diego Cataño, Shea Whigham, Karishma Ahluwalia, Joaquín Cosio, John Travolta, Jonathan Carr, Demián Bichir, Antonio Jaramillo, Salma Hayek, Jake McLaughlin, Alexander Wraith, Anthony Cutolo

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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6 Kommentare

Bin jetzt auch nicht wirklich enttäuscht von Stone's ironischem Drogenfilmchen. Ernst nehmen kann man den Mann nicht mehr wirklich und sowas wie Natural Born Killers saugt man sich ja auch nur einmal im Leben aus den (fremden) Fingern - aber Savages unterhält angenehm und fliessend, hat ne coole Besetzung, passenden Sound, berauschende Bilder, nette Loactions und ein paar farbige Gewaltszenen.

Finde die vielen schlechten Kritiken irgendwie nicht gerechtfertigt oder vielleicht liegt es auch einfach an mir. Ich fand Savages eigentlich ganz gut. Minuspunkte gibt es sicherlich bei den oberflächlichen Figurenzeichnungen und dem zweiten, wirklich nur noch lächerlichen Ende.
Gefallen hat mir aber die Story. Nicht zu überladen, makaber, teilweise witzig und ganz schön spannend. Schauspielerisch gehen die Punkte an Benicio del Toro, der als richtiger Dreckskerl allen die Show stiehlt. Weniger überragend war die Leistung von Blake Lively, die einfach nur da war. Salma Hayeks Rolle ist gewöhnungsbedürftig, aber dennoch mutig und bis auf ein paar Ausnahmen erstaunlich gelungen.

Die Wortspiele fand ich übrigens klasse!

Savages hat mich positiv überrascht. Der Film lässt sich zu Beginn viel Zeit und erzählt eine interessante Story. Dies kann Stone für die Spielzeit von einer Stunde auf einem erstaunlich guten Level halten. Die Bildsprache ,die rohe Gewalt und der Spannungsbogen stechen besonders heraus.

Danach tritt leider, wie auch schon angesprochen, die Überlänge ein. Ein paar Szenen hätte man wirklich kürzen können.

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Ebenfalls hat man meiner Meinung nach das Ende verhunzt. Zuerst dachte ich als sich alle gegenseitig erschossen, dass sei ein klasse Ende. Aber dann "Naja".

Schauspielerisch hat der grösste Teil ihre Arbeit gut gemacht. Die beiden Hauptdarsteller agieren manchmal etwas zu hölzern, spulen ihre Parts dennoch solide runter. Einzig der Hayek konnte ich die Rolle nicht abnehmen.

[Editiert von ()=() am 2012-11-18 18:01:25]

Das war schon im Buch so. :D

Zitat crs (2012-09-12 12:00:00)

Weitere Kostproben: "high-jacking" und "joint venture". Das mag sich zwar im Drehbuch witzig angehört haben, doch im Film ist das bald mal doof.

Oliver Stoned... |)