Infos zu The Lorax (2012)
Das Leben in Thneedville ist super! Alles ist aus Plastik, die Bäume werden via Fernbedienung angemacht, Skilaufen kann man neben dem Strand und frische Luft wird vom Geschäftsmann O'Hare (Stimme: Rob Riggle) verkauft. "Air O'Hare" macht Umsätze bis an die Decke und keiner beschwert sich. Nur der Jüngling Ted (Stimme: Zac Efron) widersetzt sich dem schleimigen Kerl. Er will nämlich einen echten Baum pflanzen - im Hinterhof des Hauses der hübschen Audrey (Stimme: Taylor Swift). Denn die würde denjenigen sofort auf der Stelle heiraten, der das fertigbringt. Für Ted ist das Grund genug, den sicheren Hafen von Thneedville zu verlassen und sich auf ein Abenteuer einzulassen.
Die gesamte Inhaltsangabe aufklappen
Unsere Kritiken
Bilder zum Film
Film-Infos
Drehort: USA 2012
Genres: Animation, Komödie, Familienfilm, Fantasy
Laufzeit: 86 Minuten
Kinostart: 19.07.2012
Verleih: Universal Pictures Schweiz
Regie: Chris Renaud, Kyle Balda
Drehbuch: Ken Daurio, Cinco Paul, Dr. Seuss (Buch)
Musik: John Powell
Darsteller: Danny DeVito, Ed Helms, Zac Efron, Taylor Swift, Betty White, Rob Riggle, Jenny Slate, Nasim Pedrad, Joel Swetow, Michael Beattie, Dave B. Mitchell, Dempsey Pappion, Elmarie Wendel, Danny Cooksey, Stephen Tobolowsky, Chris Renaud
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
Kommentar schreiben
Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.
17 Kommentare
Message ist im Kern gut, hält aber keinerlei kritischem Denken statt. Lahme Alibi-Geschichte wird um eine unbrauchbare Umweltbotschaft herumgebastelt – das kann nicht gut kommen. |
|
Zitat yan (2012-08-11 11:13:52)
In Horton Hears a Who geht es auch stark um Fantasiefähigkeit und engstirnige Leute, die jegliche Form davon ablehnen. Das Känguruh ist ein Paradebeispiel für den biederen Bünzli, demzufolge v.a. Kinder genau so handeln müssen, wies die Eltern sagen, und wer etwas freier denkt und seinen eigenen Weg sucht, wird als Gefahr für die Gesellschaft gesehen. Ich finde das durchaus eine lobenswerte Umsetzung eines gesellschaftlichen Phänomens, was zum Glück auch nicht so mit dem Zeigefinger oder gar Holzhammer an die Zuschauer gebracht wird. Horton ist mir eben schon deshalb viel lieber als der Lorax; von der viel spritzigeren Inszenierung wollen wir gar nicht erst anfangen, da spielt Horton nämlich in einer ganz eigenen Liga. |
|
Dieser Film ist wohl in erster Linie für Kinder gemacht, was man besonders an den knuddeligen Waldbewohnern und den quietschbunten Farben merkt. Im Gegensatz zu Horton hears a Who! hat the Lorax eine Botschaft. Es geht um Umweltverschmutzung, Kapitalismus und Geldgier - und wann würde ein Film besser passen als in die heutige Zeit? Danny deVito spricht den Lorax nicht nur im Englischen Original, sondern auch auf Deutsch. Das nicht perfekte Deutsch passt gut zum Lorax, der ja aus anderen Sphären auf die Erde kommt. Fazit: Ein gutgemachter Kinderfilm mit einer wichtigen Botschaft. |







nette untehaltung - aber leider nicht mehr. Hätte lustiger sein dürfen
Da gebe ich pps absolut recht: So läuft das nicht.
Und da verpasst es der Film, etwas Perspektive in seine Botschaft zu bringen. Perspektive, die etwa im TV-Special vorhanden war:
Once-ler: What do you want? I should shut down my factory and fire a hundred thousand workers? Is that good economics? Is that sound for the country?
Lorax: I see your point but I wouldn't know the answer.
Es sollte in der Geschichte ja eigentlich darum gehen, dass zuviel Fortschritt in zu kurzer Zeit nicht gut ist. Bei The Lorax aber...
Klar ist es im Film nicht die Schuld der normalen Leute, aber so läufts nun mal nicht im richtigen Leben. Es sind nicht "böse Firmen" mit schnauzzwirbelnden Fieslingen an der Spitze, die Wälder roden, Tiere abschlachten etc. Bzw. ja, das mag schon sein, aber solange es Leute gibt, die das Produkt kaufen, gibt es einen Markt dafür und man kann damit Profit machen, und der Teufelskreis hört entsprechend auch nicht auf.
Das Problem des Filmes ist doch, dass es ein hübsches Geschichtchen über Umweltschutz ist, das keinerlei Anwendungsmöglichkeit auf die reale Welt hat. Ein Film, dem es wirklich daran liegen würde, für den Erhalt von Bäumen und für Umweltschutz einzustehen, müsste andere Strategien zeigen. Z. B. kauft keine Tropenhölzer, verändert euer eigenes Konsumverhalten etc. Das macht der Film nun rein gar nicht, eben weil alles auf die beiden "Bösewichte" abgeschoben wird. Letztlich ist der Film eine niedliche Fabel mit einer holzhammerartigen Botschaft, die aber eigentlich nur langweilen kann, weil sie keinen richtigen Inhalt hat. Klar, man kann den Film einfach so schauen und an den Bildern Spass haben, und deshalb habe ich dem Film auch 3 Sterne gegeben. Aber das Ganze wirkt mir etwas Hollywood-einfach und irgendwie auch scheinheilig, weil es sich eben als Umweltschutz-Film gibt, es in der Tat aber eigentlich ist. Es geht ja schliesslich nicht darum, Bäume zu pflanzen, das kann man immer. Dafür sorgen, dass nicht die "falschen" Bäume gefällt werden, ist viel schwieriger.
Ps: Wenn du dir den Song Thneedville und How Bad Can I Be anhöhrst dann findest du auch die diversen Hints weshalb dem Villain alle Schuld in die Schuhe zu schieben ist
Quote "Everyone around here works for me"
Also da gebe ich dir nicht ganz Recht. Der Einfluss war ja insofern vorhanden, da die leute ja O'Hare's Luft kaufen müssen weil die Luftqualität ja dermassen schlecht ist. Die Stadt zu verlassen ist ja sowieso beinahe unmöglich und durch jahrelanges Brainwashing denken sie auch gar nicht daran um es zu probieren.
Darum denke ich das es nicht die Schuld der Einwohnern ist, sondern ganz und gar von den einzelnen Personen/Firmas.
Das ganze ist ja eh eine vereinfachte Version von Corporate America. Die Darstellung des Einflusses von Betrieben sind ja nicht ganz so fiktiv wie man es halt gerne denken möchte.
Also das habe ich so aus dem Film verstanden
[Editiert von HomerSimpson am 2012-07-26 01:45:29]
Herzig war der Film schon, bei der ganzen Niedlichkeit kam (zumindest bei mir) aber auch irgendwie Langeweile auf. Der Film ist gut gemacht, aber die Figuren sind einfach Typen ohne Tiefe. Von den wirklich schwachen Songs ganz zu schweigen... Da hat z. B. Horton hears a Who um einiges mehr gezeigt.
Ich kenne die Buchvorlage nicht, aber ich finde auch, dass man dem Film vorwerfen kann, dass er die Umweltbotschaft nur ungenügend umsetzt. Zum Beispiel hat die Abholzung der Bäume keinerlei Einfluss auf die normalen Leute - es war ja auch nicht ihr Fehler, sondern der einer einzelnen Person/Firma, also muss man sein eigenes Verhalten gar nicht hinterfragen oder ändern. Die Ursachen für die Umweltzerstörung werden so ganz klassisch ausgelagert: Schuld sind immer die anderen.
Trotzdem muss ich gestehen: Ich als Fläusch-Fan würde auch so einen Thneed wollen.
Mich regt einfach auf, dass der Film ein Kinderbuch bzw. eine Kurz-Verfilmung davon adaptiert, aber das Motiv einstampft und vereinfacht. Und man merkt dem Teil an, dass es überhaupt nicht an seine eigene Botschaft glaubt - wohl nicht zuletzt, weil die Botschaft einer genaueren Analyse nicht standhält.
Meine Kritik ist nicht, dass es nicht Pixar ist. Meine Kritik ist, dass Pixar diesen Film schon gemacht hat. Und zwar besser.
Hui was ist denn mit dir passiert, dass du so einen Text über diesen Film schreibst?
Find ich in allen Punkten reichlich übertrieben aber bei so einer Kritik braucht man glaub gar nicht zu diskutieren hehe. Das es kein Pixar-Film ist sieht man, aber soooo schlecht isser sicher nicht. :)
Die Botschaft in The Lorax ist einfach: Bäume sind cool. Schön, aber das führt noch zu keinem guten Film. Ein Film ist von Charakteren abhängig und diese sind hier eindimensional, langweilig und steuern überhaupt nichts zur Geschichte bei. Die Liebesgeschichte wird mit zwei, drei Sätzen abgehakt, O'Hare ist ein platter Bösewicht, der Once-ler wird schlecht gehandhabt, der Film wird mit dämlichem Füllmaterial auf 90 Minuten Laufzeit gehievt und das ganze Naturschutz-Motiv ist so simpel und unrealistisch, dass es am Ende nicht den geringsten Effekt hat.
Natur ist Natur, es werden keine Abstufungen gemacht. All die süssen Tiere verlassen das Tal gemeinsam, ungeachtet ihrer einzelnen Ökosysteme - ein Element, das sogar im 20-minütigen TV-Kurzfilm aus den 70ern seinen Platz fand.
Dem Film fehlt dramatische Spannung. Was würde Thneedville - oder sonst irgendwer - verlieren, wenn es Ted und Audrey nicht gelingen würde, den Samen einzupflanzen? Nichts! O'Hares Sauerstoff wird nicht knapp (woher hat er den denn überhaupt?), niemandes Leben ist in Gefahr, Ted und Audrey sind schon ein Paar. Natürlich sind Bäume wichtig, aber der Film erklärt nicht, warum die Bäume in diesem Universum momentan so essentiell wären.
The Lorax verpasst sämtliche Chancen, ein wirklich gutes Motiv zu verfolgen. Nachhaltigkeit zum Beispiel. Oder dass man aus Fehlern lernen sollte (Parallele zwischen dem Once-ler und O'Hare?). Stattdessen wird Möchtegern-Satire in uninspirierte visuelle Gags und blöde Songs gesteckt - am Ende fühlt sich alles wie Zynismus an. Subtlety, what's that?!
Fazit: Schaut WALL-E.
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-07-23 17:20:37]
Hat mir besser gefallen als Brave muss ich ehrlich zugeben. Die Story ist süss auch wenn sie ein klein wenig umwelschutzlastig ist ;) Al Gore hatte sicherlich Freude an dem Film.
The Lorax macht halt einfach Spass und unterhält über die ganze Laufzeit. Die Musicalnummern bleiben auch sehr gut hängen. Erwische mich immer mal wieder dabei wenn ich Mal wieder "How Bad Can I Be" am mitsingen bin ;)
Ich ging ohne grosse Erwartungen in den Film und muss doch sagen: Sehr schön. :)
Allen voran die Waldbewohner sind einfach sooo süss und herzig, da könnte man wirklich dahinschmelzen. Die Story ist schnell erzählt und eigentlich gar nicht so "aufwendig" aber hei, der Film ist sehr kurzweilig und es macht Spass diese Welt zu erkunden.
Und eine wichtige Message hat dieser Film auch und zwar so verpackt, dass auch die kleinsten schon verstehen wie wichtig die Bäume nunmal sind.
Ich würde eigentlich 4 Sterne geben aber die überaus süssen und lustigen Waldtiere heben den Film tatsächlich auf eine 5.