Infos zu Looper (2012)
Kansas, 2044: Joe (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet als sogenannter "Looper" für die Mafia. Sein Auftrag besteht darin, Opfer aus der Zukunft zu exekutieren. Denn in dreissig Jahren sind Zeitreisen möglich, jedoch verboten. Die Mafia macht heimlich aber trotzdem Gebrauch davon und lässt ihre Feinde zurückschicken, da im Jahre 2074 kein Menschenkörper einfach so zum Verschwinden gebracht werden kann. Joe geht es finanziell dank seines Jobs ziemlich gut, und auch sonst hat er nur wenige Sorgen.
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Film-Infos
Drehort: USA 2012
Genres: Action, Sci-Fi
Kinostart: 04.10.2012
Verleih: Ascot Elite
Regie: Rian Johnson
Drehbuch: Rian Johnson
Musik: Nathan Johnson
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Emily Blunt, Bruce Willis, Piper Perabo, Paul Dano, Jeff Daniels, Garret Dillahunt, Tracie Thoms, Noah Segan, Sylvia Jefferies, David Jensen, Ritchie Montgomery, Qing Xu, James Hébert, Nicholas Sean Gomez, Dikran Tulaine, Emily D. Haley, Kristyl Dawn Tift
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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18 Kommentare
Ziemlich enttäuscht. Irgendwie will keine Spannung so wirklich aufkommen und die Leistung der männlichen Schauspieler ist nicht gerade top. Hätte da wirklich mehr erwartet. Mir fehlte auch die musikalische Untersützung. Alles viel zu ruhig. Ähnlich wie bei Jack Reacher. Ist das jetzt IN? |
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Zitat th (2012-12-16 11:07:21)
Ich habe mich das auch gefragt. Das könnte auch "gut" ausgehen, wenn man es nicht aus der Sicht der "Bösewichte" sieht. Allerdings wird auch mal gesagt, dass viele Leute (waren's Hobos?) einfach verschwinden, das tönt dann wiederum nicht mehr ganz so nett. |
Da der Film in sich nicht schlüssig ist und die dargestellte Logik sich widerspricht, ist wahrscheinlich keinem der Autoren diese Idee gekommen. Was er macht ist ein Supersyndikat zu gründen. Ob das besser ist, darüber ließe sich streiten. |








warum hat hier eigentlich noch niemand auf folgende "fehler" bezug genommen?
War ich eigentlich die Einzige, die bei diesem schwebenden Töff an Jens Maul aus (T)Raumschiff Surprise dachte?
Ich finde, der Film ist ordentlich gemacht, letztlich ist er aber vor allem ein - wenn auch gut gemachtes - spannendes Gedankenexperiment, dem aber irgendwie noch etwas fehlt. Die Logiklöcher sind schlicht riesig - sorry, Zeitreisen funktionieren einfach nie. Zwischendurch hat man das Gefühl, dass man sich über die Unlogik von Zeitreisen lusig macht, aber wirklich durchringen kann man sich dazu nicht. Mit Emily Blunt bekommt der Film aber in der Mitte ein emotionales Herz, das den Film schön abrundet. Der Film hinterlässt einen positiven Eindruck, auch wenns zwischendurch ein paar Längen hatte.
Dass die Joseph Gordon-Levitts Gesicht aber so entstellen mussten, fand ich extrem störend. Das Ganze ist einfach viel zu auffällig und hat einen aus der Fiktion rausgerissen. Wir haben dauernd kleine Witzchen über sein Make-Up gerissen - hilft auch nicht unbedingt, um einen Film an die Zuschauer zu bringen. Diese Form der Angleichung der beiden Joes war eigentlich recht unnötig, das hätte auch mit reiner Schauspielkunst genügt.
Nachdem Trailer war hier die Vorfreude gross, die Kritiken nach Filmstart eher verhalten. Ich ging deshalb ohne grosse Erwartungen ins Kino.
Ich wurde jedoch positiv überrascht! Die Spannung war praktisch die ganze Zeit hoch, immer wieder geschah Unerwartetes. Klar, die Zeitreisegeschichte ist etwas verwirrend, vielleicht auch nicht logisch. Das hat dem Film meiner Ansicht nach nicht geschadet. Im Trailer hat mich das Aussehen von Gordon-Levitt auch irritiert. Im Film hat es mich dann aber nicht gross gestört. Obwohl ich Bruce Willis nicht sehr gut kenne, konnte man aber bei Gordon-Levitt immer wieder gewisse Mimik von Willis erkennen, dass war beeindruckend.
Was noch zu erwähnen wäre ist das Kind welches den Regenmacher spielt.
Ich kann nicht verstehen warum so viele Filmfans Looper so aussergewöhnlich finden. Die Darsteller inkl. Bruce Willis wirkten nicht sehr glaubhaft und eher eindimensional. Die Gesichte bietet auch nichts neues und wird, ausser am Anfang, auch recht langweilig erzählt.
Ohne Frage, Looper gefällt mit einer schönen Inszenierung und einer interessanten Idee. Der Mix aus Minority Report, 12 Monkeys, Chronicle und Donnie Darko geht aber nicht vollends auf. Die zweite Hälfte bleibt nicht von Längen verschont, das Ende unnötig gewählt und was die Zeitreisen anbelangt, fehlte mir da ein wenig die Logik. Klar, wirklich Ahnung wie sowas abgeht, haben wir alle nicht, aber wenn am Ende der Film nicht aufgeht und deshalb Fragen aufwirft, dann stimmt was nicht. Ok, Donnie Darko hatte dasselbe Problem auch, doch dieser versuchte sich zu keiner Zeit zu erklären. Looper hingegen gibt mit dem Ende eine Erklärung ab und löst den Film so leider ziemlich schwach auf.
Schauspielerisch auf sehr gutem Niveau, gerade Bruce Willis gefällt sehr.
Looper ist ein gutes, Sci-Fi-Drama, dass sich leider zu sehr bemüht, für alles eine Antwort zu geben. So wirkt das Ende gesucht und die ganze Geschichte geht nicht mehr auf. Dafür überzeugt der Film mit der Action und ein paar wirklich eindrücklichen Szenen. Sicherlich nicht die Sensation des Jahres, aber immerhin ein cooler, interessanter Film über Zeitreisen.
Für mich doch eher ein langfädiges Mischmasch verschiedenster Filme des gleichen Genres mit vorsehbarem Ende und zwischendrin ein paar netten Szenen, welche aber teilweise nicht so recht zusammenpassen wollen. Die Idee ist cool - mal abgesehen vom Zeitparadoxon, welches schlussendlich immer unlogisch daherkommt -, die Umsetzung und der Cast ebenfalls aber es fehlt der Hook.
Ich würde dem jetzt 2.9 Sterne geben, runden wir der Sympathie wegen auf 3 auf.
Cooler Film mit einer sehr geilen Grundidee und einer geilen Cast, ich mag auch den Gordon, he's taken a long way since der dödeligen Sitcom über die Ausserirdischen. Wer hätte gedacht, dass er den Sprung zu den grossen Gesichern schaffen würde...
Sehenswert, endlich mal wieder SciFi mit Hirn und einer packenden Story :D
Vielleicht nicht ganz so gut wie Inception (oder Brick), dafür aber irgendwie sympathischer als Nolans Streifen (den ich immer noch sehr gut finde), auch weil er sich nicht schämt, Dinge wirklich zu erklären. Ein paar Dinge löst Johnson zwar nicht ganz stimmig auf, doch sein Talent, Subversion und Innovation zu vermischen, spielt er auch hier wunderbar aus.
Zudem gefällt die ganze Zukunft-Szenerie. Nicht überfuturistisch, sondern stimmig und ziemlich realistisch.
Und manchmal erinnert das Ganze an 80er- und 90er-Dystopien wie Brazil, Twelve Monkeys, Demolition Man oder Total Recall, was nicht im negativen Sinne gemeint ist.
Und dann wäre da ja noch der feine Verweis auf Once Upon a Time in the West.
4.5
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-10-07 00:41:35]
Trotz des synthetisch wirkenden Make-ups des Hauptcharakters und der nicht funktionierenden Zeitlinien - dank Vermischung verschiedener Zeittheoreme - ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Film.
ja, befremdlich ist das richtige wort, so ist die wirkung von joseph gordon-levitt auf mich als jüngerer bruce. da kann das make-up und prothesen noch so gut sein und er als schauspieler sich noch so grosse mühe geben (zugegeben: ein paar gesichtsausdrücke hat er echt gut bruce-a-like hingekriegt). es bleibt für mich ein störfaktor, der mich gehindert hat, in die geschichte einzutauchen.
Looper hätte das zeugs zum knüller. doch diese jung-alt-tatsache steckte wie ein dorn im auge und ich frag mich jetzt, ob man es einfach hätte sein lassen. schliesslich gibt es genug andere filme, wo die figuren jung-alt von anderen schauspielern gespielt werden, die manchmal einander gar nicht gross ähneln, aber letzten endes weniger "fremd" wirken als solche make-ups!
An der story hab ich nichts einzuwenden. Den Machern muss ich zugute halten, dass sie aus dieser geschichte nicht ein unüberschaubares vehikel a la inception gemacht haben. diese bescheidenheit und mut zahlt sich aus. Einzig die Farm-Sequenz war etwas langatmig und nicht ganz so prickelnd wie der rest.
Note 4,5: weil ich gordon-levitt als schauspieler gut finde (auch unter vielen schichten) und für die geschichte, die man nicht unnötig aufbauscht um über andere mängel zu täuschen.
Super Film.
Tolle Story (da wurde echt was spannendes rund um die Ausgangslage erstellt), spannende Momente, gute Action und, mal ehrlich, gibt es einen "cooleren" Schauspieler als Bruce Willis? Einmal mehr holt der Kerl das Maximum aus seiner Rolle raus und gibt ein passendes Pendant zu Joseph Gordon-Levitt. Ebenfalls stark - der kleine Junge. Grandiose Mimik!
Gefällt sehr gut, der Film. Mittendrin ein bisschen viel Blabla, aber das passt alles wunderbar zusammen. Schade aber, dass Emily Blunt ein bisschen untergeht...
Der Film ist einfach der Hammer! "Film Noir". Das Wort ging mir auch durch den Kopf, als ich das Kino verliess. Auch wenn die Inszenierung selbst (welche meiner Meinung nach grandios ausgeführt wurde) nicht allzu düster ausfällt, die Story tut es. Und das ist gut so. Gordon-Levitt's Mimik kommt Stellenweise sehr nah an Willis' heran, auch wenn man da noch ein wenig mehr 'Tongue-in-cheek' wie z.B. aus Stirb Langsam 1 hätte einbauen können. Jammern auf hohem Niveau. Dass man über die Zeit-Paradoxum diskutieren kann, ist klar, aber ich denke, keiner von uns ist Quantenphysiker mit Felderfahrung und kann widerlegen, dass es nicht doch so abgehen könnte (Armer Seth. Ich fand die Szene extrem Krass...)
Definitiv ein Film zum Mitdenken. Regt zum Nachdenken an, dass wir mit unserem Handeln hier und jetzt die Zukunft doch beeinflussen können. Positiv oder negativ.