Infos zu John Carter (2012)
John Carter - Zwischen zwei Welten
John Carter (Taylor Kitsch) aus Virginia kämpfte einst für die Südstaaten im US-Bürgerkrieg und hat als Schatzsucher ein stattliches Vermögen angesammelt. Als er unerwartet stirbt, erbt sein Neffe Edgar Rice Burroughs (Daryl Sabara) seinen Besitz; darunter ein Buch, aus dem er die Lebensgeschichte seines Onkels erfährt.
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Film-Infos
Deutscher Titel: John Carter - Zwischen zwei Welten
Drehort: USA 2012
Genres: Action, Abenteuer, Fantasy, Sci-Fi
Laufzeit: 132 Minuten
Kinostart: 08.03.2012
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz
Regie: Andrew Stanton
Drehbuch: Andrew Stanton, Mark Andrews, Michael Chabon, Edgar Rice Burroughs
Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Samantha Morton, Willem Dafoe, Thomas Haden Church, Mark Strong, Ciarán Hinds, Dominic West, James Purefoy, Bryan Cranston, Polly Walker, Daryl Sabara, Arkie Reece, Davood Ghadami, Pippa Nixon, James Embree, Philip Philmar, Figs Jackman
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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20 Kommentare
Weitaus besser als erwartet. Der Film punktet mit imposanten Bildern, teils sehr starken Effekten und einem guten Ende. Abzüge gibt es für die holprige Story und ein paar zu oberflächlichen Protagonisten. 3.5 Sterne |
Ziemlich schnarchige Sache, und die "Liebesszenen" (schmachtschmacht) wirkten irgendwie wie zum fremdschämen... NAJA. Storyidee eigentlich i.O. Umsetzung aber SEHR durchschnittlich... |
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Also ich muss mich El Chupanebrey anschliessen: Besser als Avatar |









John Carter ist eigentlich ganz cool geworden. Vor allem die witzigen Momente ("Virginia") haben mich überzeugt. Auch die Bilder, die Aufmachung und die Effekte sind wirklich gut geworden. Die Story ist nicht erfrischend neu und dennoch kann sie sich eigentlich sehen lassen. Es ist zu verschmerzen, dass die Geschichten nur angeschnitten werden und nicht episch tief und vielschichtig wurden. Trotzdem hätte vielleicht ein wenig mehr Hintergrundinfo ganz gut getan und interessant wäre es allemal. Schauspielerisch war das Ganze nur durchschnittlich, da hatten teilweise die 'Aliens' mehr Charakter. John Carter ist ein nettes Fantasyabenteuer, dass sicherlich nicht mit den ganz Grossen mitmischen kann, aber für trotzdem vieles richtig macht.
Wunderbare Bilder, passable Story, gutes Ende. JC gefällt, auch wenn natürlich Erinnerungen an "Prince of Persia" oder "Phantom Menace" allgegenwärtig sind.
Und die Augen der Prinzessin sind alleine schon einen Stern wert...
Naja und über Avatar müssen wir hier ja nicht wieder diskutieren. Mit der Avatar-Kritik können die Leute dann Ende 2014 kommen, wenn Avatar 2 ins Kino kommt. *Vorfreude herrscht*
Und zum 3D in John Carter: Ob nun Fake 3D oder nicht, allgemein wirkte der Film halt doch "tiefer" als so viele andere 3D Filme zuvor wobei es halt fast schon kurios ist, dass das beste 3D bisher immer noch bei Avatar zu sehen war und das war vor 3 Jahren und Avatar hat diese 3D Manie ja erst so richtig zum laufen gebracht... Schon komisch, dass sie es seit damals nie wieder geschafft haben, so tiefes und spektakuläres 3D in einem Film zu zeigen. Aber ne halt jetzt komm ich ja selbst wieder auf Avatar zu sprechen wo ich oben doch grad drum gebeten hab den Film hier endlich ruhen zu lassen.
He bald können wir uns hier so richtig über Battleship austoben, ich freu mich ja echt drauf, bin wohl aber eher einer der einzigen...
Ja, Avatar kann man kritisieren und im Review hätte er sicher auch nicht 6 Sterne erhalten, doch im Gesamtpaket - Handlungsverlauf, Inhalt und auch der Aufbau - ist er nunmal deutlich besser gelöst als bei John Carter. Und das sind jetzt objektive Kritiken, auch wenn beide ähnliche Storyelemente haben.
Da gehe ich mit dir einig.
Auf Outnow? Wahrscheinlich. Aber ich kenne mindestens ein paar Ami-Internet-Nerds auf meiner Seite, wenn ich Avatar kritisiere.
Naja, 3D kann man sich hier ans Bein streichen. Hier dominiert primär unschärfe als wirklich 3D und besonders bei den hektischen Action-Sequenzen verliert es komplett die Wirkung...
Na ja das mit dem 3D haben auch einige Kritiker geschrieben. Das 3D ist aber Fake 3D und das sieht man dem Film an. Bei dem Budget hätte ja schon echtes 3D drin liegen können.
Wer wissen will welche Filme Fake 3D haben:
http://realorfake3d.com/
Sonst war der Film OK - kein Meisterwerk
ok. Mir hat Avatar einfach als Gesamtpaket besser gefallen, so wie der Film daherkam und auch umgesetzt wurde. Bin halt nicht so Fan von dem Schenkelklopf-Star Wars -Humor, wo man zelebrieren muss wie schwierig es doch ist, das Wort Virginia auszusprechen etc.... but that's just me
jep, its just you... ;D
Beim Ausnutzen des Schauplatzes geb ich dir Recht. Bei Cameron jedoch nervten mich die Charaktere mehr als hier und der Humor sass da auch nicht so richtig. Was am Ende für mich wohl den Ausschlag gibt, ist, dass sich John Carter insofern weniger ernst als Avatar nimmt, als er nicht versucht, sein Quellenmaterial irgendwie wissenschaftlich aufzupeppen, so wie es Cameron mit seinem "Original"drehbuch gemacht hat. Mir ist so eine Fabel aus den Kindertagen der Science-Fiction-Literatur irgendwie lieber... Maybe that's just me.
interessant, wo Avatar doch so ziemlich alle aufgelisteten Punkte besser gelöst hat...
Ich war eben auch gerade im Kino und ich gebe dem Film 4 Sterne.
POSITIV WAR FÜR MICH:
- Die Welt, die uns auf dem Mars gezeigt wurde mit den Rassen, den Kriegen, den "Landschaften" und der Geschichte um diesen Planeten und dessn Völker
- Die Kampfszenen wissen zu überzeugen wie zB die grössere Schlacht am Ende die durchaus etwas länger hätte dauern können, der Kampf in der Arena und auch der Kampf von John wo er alleine Dutzende von Tharks tötet und sich deren Leichen vor ihm auftürmen bevor er schliesslich doch gefangen genommen wird.
- Dieser "Hund" war wirklich sehr witzig, die Szenen mit ihm waren interessant und erheiternd und in keinster Weise nervig wie zB ein gewisser JarJar Binks...
- Ich weiss nicht wieso aber ich fand den Schauspieler gar nicht mal so schlecht. Man nimmt ihm den alten Kriegsveteranen zwar nicht ab aber ich finde er füllte die Figur des John Carters doch mit Leben.
- Die Animation der grünen "Marsmenschen" (Tharks oder so?) mit den 4 Armen und den Hörnern im Gesicht waren wirklich gelungen. Es erinnerte etwas an Tiere, die sich hier auf der Erde auch auf diese Weise herausfordern... :)
- Das 3D kam gut zur Geltung. Es hatte jetzt nicht direkt viele Szenen im Film die ausschliesslich für 3D gemacht wurden aber allgemein hat der Film doch eine schöne Tiefe, hat mir (endlich mal wieder) gefallen nachdem so viele Filme in 3D waren und es schlicht kaum Tiefeneffekte gab...
EHER NEGATIV:
- Die Story an sich ist halt leider etwas gar "alt" aber wenn man bedenkt, dass dies eigentlich alles in mehreren Büchern vor genau 100 Jahren geschrieben wurde könnte man auch sagen, dass George Lucas und James Cameron bei diesen Büchern abgekupfert haben. Für uns, die den Film erst jetzt sehen macht es natürlich den Anschein Disney hätte bei den oben erwähnten Filmen abgekupfert. Visuell holten sie sich dort vielleicht Ideen aber von der Grundstory her kam die Geschichte des John Carters halt doch vor allen anderen und gilt eigentlich als Vorreiter unserer heutigen Scifi Universen.
- Die Prinzessin sieht zwar fantastisch aus aber irgendwie hatte ich nicht so das Gefühl mit ihr zu fühlen, es war mir schlichtweg egal was mit ihr passiert, keine Ahnung wieso
- Der Bösewicht, der sie heiraten soll war matt und überhaupt nicht "fuchteinflössend" oder sowas, die Waffe, die er hatte sah super aus aber er selbst kam mir vor wie ein überforderter Soldat der keine Ahnung hat was er eigentlich machen soll.
4.5 Sterne aber ich runde halt doch ab auf 4, für 5 reicht es nicht ganz.
[Editiert von unicron am 2012-03-10 00:40:10]
Joa, war ganz nett. Ein paar schöne Designs, einige gute Momente, die eine oder andere gute Performance - mal abgesehen von der schrecklichen Lynn Collins - und eine sehr, sehr gute Schlussviertelstunde. Und über das Quellenmaterial kann man sich wirklich nicht beklagen.
Weniger gefallen haben die Charaktere, die irgendwie an sporadischer Amnesie zu leiden scheinen, die flachen Witze und der Umstand, dass der Mars als Schauplatz nie richtig ausgenutzt wurde.
3.5
Und nur hat mich die Welt, die Stanton hier zeigt, an Asgard und Jötunheimr in Thor erinnert?
Ach, und ich fand das Ganze besser als Avatar.

Ich muss ehrlich sagen, ich hatte nicht viel erwartet von John Carter. Nachdem was ich gelesen hatte, dachte ich eher an Avatar-Light mit einem Schuss Star Wars Episode 2, denn auch da hatten übergrosse Grillen die Helden in eine Arena gesteckt. Nach meiner Reise zum Mars muss ich ehrlich gestehen, ich bin positiv überrascht. Sie haben das Millionen-Budget wirklich gut genutzt um eine vielseitige und auch interessante Welt auf die Leinwand zu zaubern, die man auch gerne näher erkundet. Allerdings hätte der Film durchaus noch 30 Minuten länger sein können, denn genau für dieses Erkunden hat man kaum Zeit. Ohne jetzt die Vorlagen zu kennen, erinnerte mich das ganze stark an die späteren Harry Potter-Filme, wo munter aus dem riesigen Fundus zitiert wurde, ohne jedoch darauf einzugehen oder es näher zu erklären - weshalb ich auch vieles mit "Ach so, und wie weiter?" hinnehmen musste. Besonders hier vermisste ich die Detailverliebtheit von Avatar, wo die Welt wirklich "funktionierte" und auch gut erklärt wurde.
Als Film verläuft John Carter wie erwartet nach Schema-F. Held kommt auf fremden Planeten, dort trifft er natürlich gleich auf die Prinzessin und es kommt was kommen muss. Dabei wird das ganze sehr kurzweilig aber auch sehr holprig erzählt, da man primär von einer Situation in die nächste hetzt und man sich auch kaum Zeit nimmt, einen Moment auch etwas länger wirken zu lassen. Apropos Wirkung – diese kann John Carter selber ebenfalls kaum entfalten. Dem Jungchen nimmt man den abgewrackten Kriegsveteranen schlichtweg nicht ab, da kann er noch so viel Bart im Gesicht haben, er wirkt einfach aufgesetzt. Da hilft es auch nicht, dass es viel zu lange dauert, bis er endlich etwas mehr Hintergrund spendiert erhält. Die restlichen Bildschirmfüller spielen ihre Rolle gut, erhalten sogar den einen oder anderen sehr gelungenen Moment geschenkt, doch oft wirken sie mehr wie die Clowns an John Carters Seite, da dieser als Held einfach nicht viel hergibt.
Fazit: Bei John Carter ist offensichtlich, dass aus einem grossen Fundus geschöpft wurde, doch letztendlich ist kaum mehr daraus geworden, als ein harmloses PG-13-Abenteuer, das sehr holprig und oberflächlich nach Schema-F durch die Handlung stolpert und nur an wenigen Stellen wirklich Stärken aufblitzen lässt. Dennoch bietet er eine kurzweilige Zeit in der man eine interessante Mythologie erkunden kann und damit hat er sicher sein Ziel erreicht. So und ich warte jetzt auf den Extended Cut auf Blu-Ray.
3.5