James Bond - Skyfall (2012)

James Bond - Skyfall

James Bond (Daniel Craig) steht vor einer harten Knacknuss: Eine mobile Datenbank mit Bildern und Namen aller Undercoveragenten ist gestohlen worden, und die muss er sich nun mit Hilfe von Eve (Naomie Harris) wieder beschaffen. Der Einsatz geht allerdings gründlich schief, denn als M (Judi Dench) den "Shoot to Kill" befiehlt, trifft Eve Bond, der von der Brücke ins Wasser fällt. Ist 007 tot? Chef M beginnt auf alle Fälle schon mal, den Nachlass des verstorbenen Agenten zu regeln und die Todesanzeige zu schreiben.


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Film-Informationen

Drehorte: Grossbritannien, USA 2012
Genres: Action, Thriller
Laufzeit: 143 Minuten

Kinostart: 01.11.2012
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Sam Mendes
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, John Logan, Ian Fleming
Musik: Thomas Newman

Darsteller: Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Bérénice Marlohe, Albert Finney, Ben Whishaw, Rory Kinnear, Ola Rapace, Helen McCrory, Nicholas Woodeson, Bill Buckhurst, Elize du Toit, Ian Bonar, Gordon Milne, Peter Basham, Ben Loyd-Holmes, Tonia Sotiropoulou, Wolf Blitzer

» The Internet Movie database (IMDb)


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35 Kommentare

Endlich eine richtige Bedrohung für Bond! Bardem als Bösewicht fand ich toll. Auch in der Kindheit von Bond zu schnüffeln war interessant. Einer der besseren neuen Bonds.

Nachdem ich nun alle Bondfilme am Stück durchgeschaut habe, ist es schon faszinierend, welche aus der Masse herausgestochen und welche abgestürzt sind. Erst Casino Royale konnte mich wirklich überzeugen, da sie sich wirklich bemühten, einen Film mit Tiefe abzuliefern und nicht immer das gleiche Gedöns nach dem ausgelutschten Schema. Endlich hatte das Bond-Girl wirklich Charakter und war nicht nur eine Matratze, die durch das Bild wanderte. Mit Eva Green hatten sie zudem eine grossartige Schauspielerin, welche Bond wirklich in die Schranken weisen konnte. Nach dem wirklich schlechten Quantum of Solace war ich durchaus gespannt, was Skyfall bieten würde, denn die Erwartungen waren hoch.

Skyfall erinnert von der Handlung her an Filme wie Iron Man. Dort war der Gegner wie auch die Handlung rein Backdrop um die Charakterentwicklung von Tony Stark zu erzählen. Dies ist hier nicht anders. Der Blondschopf, der mit seinem Joker getue rasch auf die Nerven geht, sowe seine Hackerattacke auf MI6 wirken arg konstruiert und wer sich etwas in IT auskennt, wird manche Male Schmunzeln müssen. Was die hier abfackeln erinnert eher an Passwort: Swordfish als an Realität. Von dem her hätten sie sich eher an 24 orientiert, dort war die IT wenigstens annähernd glaubhaft. Neben dem hat mich an Skyfall primär das generft, was ich 22 Mal zuvor gesehen habe. Das Grundlose herunterspulen von ach so Exotischen Schauplätzen und das Abarbeiten von den üblichen Matratzen. Alles schon gesehen und durchgekaut, aber das muss wohl geliefert werden um die Bond-Fangemeinschaft zu beruhigen. "Das ist Bond das muss so sein!"

Gut fand ich an der Geschichte all das, was ich in den bisherigen Vermisst habe. Bond erhält zum ersten Mal wirklich ein Gesicht, eine Geschichte, ein Profil, das ihn interessant macht. Ein Blick in die Vergangenheit und wie er wirklich Tickt. Dies in Kombination mit dem wohl besten Bond-Girl bisher - Judi Dench - wird ein Bond geboten, der für einmal auch auf Psychologischer Schiene funktioniert und auch ohne viel Explosionen einen dichten Film bieten kann. Zusammengeflochten mit der immer rasanter moderner werdenden Welt, wo kaum noch etwas unbemerkt bleibt, wurde hier ein sehr interessanter Kontrast gefunden, in der James Bond zum einen wie ein Dinosaurier wirkt, aber immer noch seine Berechtigung hat.

Fazit: Skyfall ist für mich ein sehr zweischneidiges Schwert. Neben Casino Royale war es für mich der Bond, der wirklich mit einem Emotionalen Kern arbeitet und genau deswegen auch so gut Funktioniert. Bond muss sich neu positionieren, wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und auch sonst versucht er von der Erzählstruktur neue Wege zu finden. Ähnlich wie bei Casino Royale erweckt Skyfall den Eindruck als ob er deutlich mehr ist, als nur eine Megaproduktion mit viel Kollateralschaden. Leider schleppen sie aber immer noch viel Bondklischees mit sich rum, und obwohl einiges hier als Joke herhalten muss - Stichwort explodierender Stift - werden sie anderes nicht los, was inzwischen doch eher lächerlich wirkt. Dies mit der gesuchten und unnötig verschachtelten Story sowie dem nervendem Blondschopf war letztendlich der Grund, warum ich hier nicht vollständig begeistert war. Bin jedenfalls gespannt, ob sie die Balace im nächsten besser finden.

4.5

Wow, ich kann die Blu-ray-Kritik so absolut unterschreiben. Könnte von mir sein! :-)

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Verstehe nicht wirklich was an dem Streifen so toll sein soll! Abgesehen vom tollen Anfang und den kleinen Trips in die Vergangenheit dank DB4, Moneypenny und Co. bleibt da wirklich nicht viel positives hängen. Zum Glück wurde der unsägliche Jason Bourne Style des Vorgängers wieder etwas runter geschraubt, dafür erreicht nun die Belanglosigkeit der Story (und somit auch die des Bösewichts) sowie die sinnlose Abfolge schmucker Locations beinahe einen neuen Tiefgang in der Reihe......quasi License To Kill Reloaded!