The Impossible (2012)

The Impossible

Weihnachten 2004: Die Familie Bennett fliegt in den Urlaub nach Thailand in ein wunderschönes Resort am Strand. Es ist das Paradies auf Erden, doch auch hier lässt den Versicherungsmann Henry (Ewan McGregor) die Arbeit nicht los. Ein wenig entspannter geht es seine Frau Maria (Naomi Watts) an. Die ehemalige Ärztin verbringt die Zeit mit Lesen und kümmert sich um die herumbalgenden drei Söhne Lucas (Tom Holland), Thomas (Samuel Joslin) und Simon (Oaklee Pendergast). An ihrem zweiten Tag im Resort scheint ein äusserst starker Wind zu ziehen, und auch die Vögel fliegen schnell alle in eine Richtung.


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Film-Informationen

Drehorte: Spanien, USA 2012
Genres: Action, Drama

Kinostart: 28.02.2013
Verleih: Ascot Elite

Regie: Juan Antonio Bayona
Drehbuch: Sergio G. Sánchez
Musik: Fernando Velázquez

Darsteller: Naomi Watts, Ewan McGregor, Tom Holland, Marta Etura, Russell Geoffrey Banks

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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6 Kommentare

Meiner Meinung nach gibt es keine guten Gründe sich diesen Film anzusehen. Warum ich ihn mir angesehen habe weis ich eigentlich auch nicht so genau. Voyeurismus, sich die Welle mal ansehen... ich schäme mich. Er ist handwerklich wahnsinnig gut gemacht aber das sind manche Pornos auch. Geht für mich eigentlich gar nicht.

» Blu-Ray-Kritik: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Echt schwierig, diesen Film zu bewerten. Von der Machart und der Umsetzung der Welle muss man einfach den Hut ziehen. Das haben die Filmemacher super authentisch hingekriegt. Man leidet als Zuschauer echt mit und genau dies ist auch der Knackpunkt. Wie bei anderen (auf Tatsachen basierenden) Katastrophenfilmen weiss man, dass tausende (und mehr) zu Tode kommen. Ich fühl mich als Zuschauer irgendwie als Voyeur und die Grösse der Tragödie übt eine perverse Faszination aus. So gesehen kann man einen solchen Film gar nicht bewerten oder gut finden. Man schaut ihn an, leidet mit und wird emotional sehr gerüttelt. Und am Ende bleibt die Frage: Wieso macht man einen solchen Film? Gut, das kann man sich bei jedem Film fragen und eine Daseins-Berechtigung haben wohl die wenigsten Filme. Bei The Impossible ist es eine Achterbahn-Fahrt der Gefühle und man kommt ziemlich zerknirscht raus, ob man will, oder nicht. Es nimmt einem einfach mit, wie die Welle... Ich kann den Film nicht bewerten.

Sehr beeindruckend gefilmt. Da ich schon diverse Originalaufnahmen der Katastrophe sah, die teilweise schlimmer waren und die mich damals schwer mitnahmen, war ich jetzt beim Film nicht ganz so schockiert, aber die Bilder sind schon sehr heftig. Schade, dass der Film dann irgendwann ins Kitschige abdriftet. Vielleicht wurde das so gemacht, damit man die Bilder des ersten Teils besser verdauen kann. Doch als Film funktionierts dann irgendwann einfach nicht mehr so ganz.

Ohne Frage, die Katastrophe war haarsträubend und auch die Bilder von The Impossible schlagen ein wie eine Bombe. Atemberaubend was hier vor der Kamera gebastelt wurde. Zudem darf man sich auf ein paar wirklich heftige und darum auch äusserst realistische Szenen 'freuen'. Hier wurde nichts beschönigt, was dem Film auch gut tut. Denn ansonsten ist vieles nach Schema F. Familie wird auseinander gerissen, Familienmitglieder suchen sich, Familienmitglieder haben unterschiedliche Schwierigkeiten und dann kommts zum enttäuschenden Showdown. Weshalb enttäuschend, verrate ich aus Spoilergründen bloss hier:

Spoiler zum Lesen Text markieren

The Impossible bietet das wohl kitschigste Happy End dieses Jahres und das trotz der traurigen Gewissheit, dass so viele Menschen diese Katastrophe eben nicht überlebt haben.


[Editiert von yan am 2012-11-27 12:02:27]