Flight (2012)

Flight

Der geschiedene Familienvater und Pilot Whip Whitaker (Denzel Washington) ist dem Alkohol überhaupt nicht abgeneigt. Gerne trinkt er mal am Vorabend eines Fluges oder auch an Bord, um den Tag durchzustehen. Eines Tages geschieht die Katastrophe: Aufgrund des Versagens eines Flugzeugteiles befindet sich seine vollbesetzte Maschine plötzlich im Tiefflug. Mit Hilfe eines wahnwitzigen Manövers gelingt es Whitaker jedoch, die Maschine mehr oder weniger sanft auf einem Feld zu landen. Sechs Leute sterben bei dem Absturz, doch hätte Whitaker nicht so reagiert, wäre es schlimmer gekommen.


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Film-Informationen

Drehort: USA 2012
Genres: Drama, Thriller
Laufzeit: 138 Minuten

Kinostart: 24.01.2013
Verleih: Rialto Film AG

Regie: Robert Zemeckis
Drehbuch: John Gatins
Musik: Alan Silvestri

Darsteller: Nadine Velazquez, Denzel Washington, Carter Cabassa, Adam C. Edwards, Tamara Tunie, Brian Geraghty, Kelly Reilly, Conor O'Neill, Charlie E. Schmidt, Will Sherrod, Boni Yanagisawa, Adam Tomei, Dane Davenport, John Crow, Bruce Greenwood, E. Roger Mitchell, Ravi Kapoor, John Goodman, Jill Jane Clements, Tommy Kane

» The Internet Movie database (IMDb)


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5 Kommentare

Super-Film. Nie Langweilig. Für den Zuschauer wahrhaftig eine moralische Gradwanderung, die zum Schluss sehr zutreffend aufgelöst wird. Klasse Leistung von Denzel Washington, zurecht oscar-nominiert. Die DVD hat sehr informative Making-Ofs

» Blu-Ray-Kritik: Don't drink and fly!

Ich mag Denzel in dieser Rolle. Genau so überzeugt er mich. Es ist kein typischer Zemeckis-Film, somehow, aber man erkennt sein Talent darin. Klar wird mit Alkoholismus wiedereinmal ein für Hollywood klassisches Thema verwurstet, überzeugen tut Flight trotzdem.

Ich fand schon, dass Nicole einen Beitrag zu Whits Arc beiträgt. Und auch der Schluss, welcher die Ambivalenz von Whit passend darstellt, macht Sinn.

Ich bin kein grosser Fan von Robert Zemeckis und auch Denzel Washington gehört nicht zu meinen Favoriten. Zemeckis Contact war ein Segen und auch mit den Back to the Future-Filmen konnte ich sehr gut anfreunden. Doch ansonsten haben mich seine Filme sogar eher genervt. Washington war brilliant in Training Day, Man on Fire und American Gangster, hat aber auch einige Male danebengegriffen. In Flight kehrt er aber sensationell auf die Leinwand zurück. Eine fabelhafte Leistung des Schauspielers.
Der Film geht zu lange, ohne Frage. Das grösste Problem besteht darin, dass Zemeckis mit einem überflüssigen Nebenplot die Hauptstory immer wieder lahmlegt, obwohl dies gar nicht nötig gewesen wäre. Diese gibt nämlich genügend her und hätte ohne die klischeehafte Drogengeschichte einen natürlicheren Eindruck hinterlassen. John Goodman als Drogenclown fand ich aber eine unterhaltsame Abwechslung und in meinen Augen erschien seine Figur gar nicht so abwegig. Das Ende hat es mir dann besonders angetan. Die Wende passt wunderbar und ausser den letzten 5 Minuten ist Zemeckis dramatischer Schlusssprint mehr als gelungen. Flight ist ein überzeugendes Drama, das trotz Überlänge dank eines überflüssigen Nebenplots, wirklich unter die Haut geht und viele verschiedene Arten von Emotionen anspricht.

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