Infos zu Dark Shadows (2012)
Dem verfluchten Vampir Barnabas Collins (Johnny Depp) gelingt nach fast 200-jähriger Gefangenschaft in einem Stahlsarg der Sprung in die Freiheit. Im Jahr 1972 scheint er sich nicht besonders leicht zurecht zu finden und beginnt seine Rückkehr in die Welt der Lebenden deshalb am selben Ort, an dem der Fluch seinen Lauf nahm. Seine Nachfahren, darunter die Kinder Carolyn (Chloë Grace Moretz) und David (Gulliver McGrath), deren Mutter Elizabeth (Michelle Pfeiffer), ihr Bruder Roger (Jonny Lee Miller) und die Psychiaterin Julia (Helena Bonham Carter) haben das örtliche Fischereigeschäft längst verloren und tummeln sich motivationslos im heruntergekommenen Familienanwesen herum.
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Film-Infos
Drehort: USA 2012
Genres: Drama, Horror, Mystery, Thriller
Kinostart: 10.05.2012
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Regie: Tim Burton
Drehbuch: Dan Curtis (Charaktere), Seth Grahame-Smith
Musik: Danny Elfman
Darsteller: Johnny Depp, Chloe Moretz, Eva Green, Helena Bonham Carter, Michelle Pfeiffer, Jackie Earle Haley, Jonny Lee Miller, Thomas McDonell, Isabella Heathcote, Gulliver McGrath
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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31 Kommentare
Zitat woc (2012-09-13 16:46:44)
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Zitat rem (2012-09-12 21:40:11)
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Zitat woc (2012-09-12 07:22:09)
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Still boooring |
Für mich zweifellos eines der diesjährigen Kinohighlights. «How soon can the horses be ready?» «We don't have horses. We have a Chevy.» |









Die Stärke des Films ist definitiv die Handlung. Die Geschichte ist durchgehend spannend. Leider wurden die besten Gags schon im Trailer gezeigt, die restlichen Szenen sind eigentlich eher ernst, was schade ist. Die Grundhandlung "Vampir in den 70er Jahren" hätte da durchaus mehr Witz hergegeben. Außerdem gibt es gerade am Ende des Films große "Logiklöcher", z.B.
Positiv zu erwähnen sind auch die Special Effects. Besonders im Bezug auf Angelique wurde hier ganze Arbeit geleistet.
Johnny Depp sieht man die Spielfreude an. (Um ehrlich zu sein, ist man ja gar nichts anderes mehr von ihm gewohnt) Eva Green ist eine würdige Gegnerin und wirbelt die Collins-Familie ordentlich durcheinander. Michelle Pfeifer gibt glaubhaft das Familienoberhaupt. Helena Bonham Carters Figur, die ständig betrunkene Dr. Hoffmann, bleibt hinter den anderen Familienmitgliedern weit zurück. Aber einzig und allein Johnny Lee Miller ist derart farblos, dass es einen nicht stört, dass er im Laufe des Filmes verschwindet.
Alles in allem bleibt der Fillm eher mittelmäßig. Da wäre mehr drin gewesen.
So, auch gesehen und muss sagen, hätte nichts verpasst. Der Film ist komplett an mir vorbeigezogen. Charaktere für die man sich kaum erwärmt, eine Geschichte in Wiederholungsschleife und ein Spannungsbogen, der etwa gleich mitreisst, wie ein halb ausgetrockneter Dorfbach. Von dem her kaum etwas, was mir in Erinnerung geblieben wäre.
Einige gelungene Dialoge, Alice Cooper, die durchwegs stimmige Atmosphäre und eine charismatische Eva Green - die Frau kann einfach alles spielen - helfen schliesslich über die Spielzeit hinweg und verhindern, dass der Streifen ganz in der Belanglosigkeit versinkt.
Die Twilight-Generation kann mit dem vermutlich noch etwas anfangen, mich konnte es nicht begeistern.
Ein klein wenig enttäuscht aus dem Kino gekommen. Nach den letzten paar ausgezeichneten Tim Burton Filmen habe ich halt vielleicht einfach auch ein wenig zu viel erwartet? Ich weiss halt selber nocht nicht genau was ich von Dark Shadows halten muss. Vielleicht muss ich ihn mir nochmals anschauen?
Jedenfalls bekommt er 4 Sterne von mir. Eigentlich wären's ja nur 3 gewesen aber Alice Cooper hat mich dann doch noch zum 4ten Stern überzeugen können
Nochmals: True dat!
Ich würde nicht sagen, dass Burton das darf. Eine Dark Shadows-Verfilmung darf das.
Bereits bei Sweeney Todd gab es Anzeichen, Alice war eine Effektbombe sonst nix und bei Dark Shadows scheiden sich die Geister. Es ist schwierig Burton was vorzuwerfen, da man in allen seinen Filmen seine Handschrift erkennt, das hat woc sehr schön formuliert. Dennoch ist es ein anderer Burton, ein moderner, der die Liebe fürs Detail noch nicht verloren, aber stark an die heutigen Möglichkeiten angelegt hat. So ist es dann auch das ein Sleepy Hollow, ein Edward Scissorshands oder Ed Wood dank dem Zauber der Zeit für Freude sorgte. Dark Shadows hat das Flair der 60er und 70er ist aber dennoch vollgestopft mit den heute üblichen Effekten. Dies hat zwar keinen Einfluss auf den Filmfluss, oder auf meine persönliche Bewertung. Aber ich glaube diese Veränderungen der Möglichkeiten hat auch Burtons Blick auf den Film verändert und meiner Meinung nach kommt er damit irgendwie nicht zurecht.
Frankenweenie ist die nächste Chance für Burton zu beweisen, dass er immer noch zu Hollywoods Top-Regisseuren gehört.
Tim Burton ihn Ehren, aber hier hat er, meiner Meinung nach, halt nicht seine beste Leistung abgeliefert. Von daher behalte ich Burton eher nicht mit solchen Produktionen im Gedächtnis, sondern mit denjenigen, die mir besser gefallen haben. Sleepy Hollow, Mars Attacks, Batman... (manno, sind ja alle auch schon einige Jahr her, ist Burton deswegen auf dem absteigenden Ast?)....
Ich find's halt komisch, dass Tim Burton das darf und andere Filme deswegen zerrissen werden ...
Ich denke vielfach vergisst man bei Dark Shadows, wer hinter den Kulissen die Fäden in der Hand hat: Tim Burton. Und ein richtiger Burton ist diese Adaption alleweil geworden.
Langeweile? Nö. Einfallslosigkeit. Vielleicht, aber nicht ohne einen gewissen Reiz - und vor allem nicht mehr, als in Burtons frühen Werken. Charaktere, die keinen sinnvollen Arc haben und vielleicht einfach nur ein wenig Mittel zum Zweck sind? True dat! Und so soll es auch sein.
Mir kommt es eher so vor, als hätte Burton (wie Chupa richtig bemerkt) ziemlich Freude an diesem Teil gehabt und irgendwie finde ich es schade, wenn der moderne Kinozuschauer das nicht bemerkt, geschweige denn geniessen kann.
Man kann Dark Shadows vieles vorwerfen - wirre Storylines, die teilweise ins Nirgendwo führen, deklarative Dialoge, abgedroschene Witze, Campiness -, doch irgendwie kann man sich nie sicher sein, ob das nicht auch ein wenig Tim Burtons Absicht war. Mir scheint, also wollte er möglichst viel vom Camp-Charme der Originalserie beibehalten und hat das in die Art, wie sich die Geschichte ab- und entwickelt einfliessen lassen.
Funktioniert das hundertprozentig? Niemals - nicht zuletzt, weil der Versuch, die Essenz von mehr als 1000 Episoden in weniger als zwei Stunden Film zu pressen, zum Vorneherein zum Scheitern verurteilt ist. Aber ich glaube, es war auch nicht Burtons Ziel, dieses Experiment perfekt zu vollenden. Vielmehr ging es ihm darum, der Serie und ihrem Meta-Reiz einerseits ein filmisches Denkmal zu setzen und sie andererseits so werkgetreu wie möglich zu verfilmen. Dass er dabei mit hemmungsloser, ja kindlicher Begeisterung vorgeht (ebenso Johnny Depp) - vergleiche Mars Attacks! -, trägt sehr zum Genuss des Ganzen bei.
In einem Zeitalter, in dem Ironie und Zynismus herrschen, wenn es um derartige Projekte geht, ist es erfrischend zu sehen, wie ein Tim Burton sich Dan Curtis' Serie mit unverhohlener Aufrichtigkeit nähert. Dark Shadows ist ein Stelldichein von Geistern, Vampiren, Zauberern und Werwölfen, das sich tatsächlich so anfühlt, als wäre es eine 60er/70er-Serie, deren Episoden von Tag zu Tag zusammengeschustert werden - und das meine ich im allerbesten Sinne.
4 Sterne
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-05-16 23:49:56]
Hmm ich würde es anders ausdrücken: Der Film hat das Problem, dass er sehr viel zeigen möchte, aber sich in den Dialogen und verschiedenen Figuren verirrt.
Irgendwie scheinen alle ausser woc und mir einen anderen film gesehen zu haben
Viele Kritiker werfen dem Film Langeweile vor, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, Auch das Fehlen von kuriosem Witz seh ich nicht.
Wenn der Film Probleme hat, dann ist es das ZU VIEL passiert und einiges etwas vernachlässigt wird.
Der Porzellan-Bruch-Effekt der Haut sieht super aus! Die Witze sind lasch und alle schon im Trailer vorhanden. Chloe Moretz wurde zuwenig Aufmerksamkeite geschenkt, die Rolle des Bruders (und Vater des kleinen Jungen) wie auch des Jungen selbst sind völlig überflüssig, der Rest ist zuwenig ausgearbeitet. Johnny Depp könnte wieder mal wieder ne normale Rolle spielen, ich sehe in seiner Performance immer den Piraten durchschimmern ...
Burtons Dark Shadows ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hat Burton die Zeit perfekt getroffen, die Musik wunderbar integriert, ein vorzüglicher Cast zusammengestellt und eine atemberaubende Atmosphäre hingezaubert. Andererseits hat er aber auch zu viele langfädige Dialoge, ein schwaches Ende und viel nicht zündende Witze eingebaut. Zudem ist auch Johnny Depp langsam nicht mehr witzig. Dark Shadows hat Höhen und Tiefen, ist sicherlich wieder besser als Alice in Wonderland, aber erreicht nie und nimmer die Absurdität und Düsterheit eines Sleepy Hollow.
Ich fands ganz nett, hat ein paar lustige Szenen und den übernatürlichen touch, aber leider hätte man aus dem aberwitzigen setting itrgendwie sehr viel mehr machen können... Trotz allem ein gelulngener kinoabend für zwischendurch, bei dem in gewissen momenten die brillianz von burton / depp aufblitzen darf.
Burton ist zurück!
Nach einer Reihe von an Selbstparodie grenzenden, schwächeren Filme bringt Dark Shadows den Spass und wuirrligen Humor eines Beetlejuice zurück und ist bestimmt die beste Zusammenarbeit Depp/Burton seit Sleepy Hollow, wenn nicht sogar Ed Wood!
Sauglatt, die Figuren und das schrille Deko macht für einmal Sinnund ist nicht einfach nur Geblöffe.
Wahnsinnig unterhaltsam. Schauen.
[Editiert von ma am 2012-05-09 09:48:37]
Meine Güte, war das ein langweiliger Film... Hallo Burton? Wo sind die düsteren Sachen geblieben? Wo der Humor? Die Abgedrehtheit? In "Dark Shadows" wird vor allem eins... Geredet... Und das nicht besonders spannend oder glatt und auch die offensichtlichen Möglichkeiten (200 Jahre in der Box, fremdes Jahrhundert, unendliche Möglichkeiten für Spässe) werden nicht genützt. Dafür gibts eine langweilige Pimper-Szene, eine ebensolche Story und ein Ende, das vorhersehbar und blöd ist.
Sorry Burton-Fans. Hiermit hat sich der Meister keinen Gefallen getan.
^^ joo dat kann man so machen.... Bioware würde das künstlerische Integrität nennen
Da ist nix abgerundet. 6 ist meine ganz persönliche Wertung und das Review beläuft sich auf 4.5. That's it
Naja, von 4.5 auf perfekte 6 ist es auf allen Ebenen ein Riesensprung...
Klar kann es unterschiede geben zwischen der rein subjektiven Wertung und einer "objektiven" Review-Wertung (Avatar würde ich im Review auch keine 6 Sterne geben), aber das ist doch ein sehr starkes Spannungsfeld...
Warum hast du von 6 auf 4.5 abgerundet?
Glaub mir, ich habe beide Sichtweisen vereint. Du kannst keine Kritik schreiben, die unpersönlich ist. Ausserdem finde ich den Gap jetzt zwischen den 4.5 und 6 (auch wenn's so aussieht) nicht dermassen gross, zumal die Kritik selber ja sehr positiv geschrieben ist. Nochmals: Ich bin gespannt, wie ihr alle den Film bewerten werdet. Vielleicht entstehen dadurch einige Diskussionen
Die Kunst wäre aber doch, beide Sichtweisen zu vereinen. Sonst ists nicht allzu ehrlich. Anyhow: Bin gespannt auf den Film.
Ganz einfach: Ich persönlich finde den Film schlichtweg grandios, auch wenn er aus Sicht eines Filmkritikers keineswegs perfekt ist. Schauen wir mal, was unsere Kinogänger dazu meinen
Wo ist der Zusammenhang zwischen deinen 6 Sternen und den 4.5 aus der Kritik?
[Editiert von El Chupanebrey am 2012-05-07 01:11:36]