X-Men: First Class (2011)

X-Men: Erste Entscheidung

"Die Zahl, an die du denkst, ist..."

Polen 1944: Als der skrupellose Nazischerge Dr. Schmidt (Kevin Bacon) erfährt, dass der junge KZ-Häftling Erik Lehnsherr Metall kontrollieren kann, macht er sich das für seine grässlichen Experimente zunutze. Zur selben Zeit trifft der junge Telepath Charles Xavier in Westchester, New York, auf das Mädchen Raven, das blaue Haut hat und seine Gestalt verändern kann.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: X-Men: Erste Entscheidung
Französischer Titel: X-Men: Le commencement

Drehorte: USA, Grossbritannien 2011
Genres: Action, Abenteuer, Sci-Fi
Laufzeit: 132 Minuten

Kinostart: 09.06.2011
Verleih: 20th Century Fox

Regie: Matthew Vaughn
Drehbuch: Ashley Miller, Zack Stentz, Jane Goldman, Matthew Vaughn, Sheldon Turner
Musik: Henry Jackman

Darsteller: James McAvoy, Laurence Belcher, Michael Fassbender, Bill Milner, Kevin Bacon, Rose Byrne, Jennifer Lawrence, Beth Goddard, Morgan Lily, Oliver Platt, Álex González, Jason Flemyng, Zoe Kravitz, January Jones, Nicholas Hoult, Caleb Jones, Edi Gathegi, Corey Johnson, Lucas Till, Demetri Goritsas

» The Internet Movie database (IMDb)


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34 Kommentare

Ich weiß nicht so Recht was ich von First Class halten soll, es ist einerseits mal Schön ein bisschen Vorgeschichte zu Erik und Charles zu sehen....andererseits ist die Erzählweise auf weiter Strecke recht Sprunghaft und auf den Punkt geskriptet.
Man Verpackt die Handlung in einen Mix aus Rachemission und Dienst an der Menschheit aber unterm Strich läuft der Film nach Schema F ab, der Böse muss aufgehalten werden in dem man in Rekordzeit eine eigene Kampftruppe aufstellt.
Das der Film als Direkte Vorgeschichte zu den 3 X Men Filmen so wie dem Originstitel herhalten soll erkennt man an mancher Stelle ebenfalls sehr deutlich. Z.b wird William Stryker erwähnt der zu diesem Zeitpunkt kaum mehr als 2 oder 3 Jahre alt gewesen sein dürfte.
Auch die KZ Geschichte als Vorlage für Magnetos ersten Kräfteausbruch wurde beibehalten. Um so Erstaunlicher ist in diesem Falle die Tatsache das man anscheinend einige Dinge aus den Vorgängerfilmen vollkommen vergessen hatte.

Emma Frost rannte im Wolverine Film als Teenager herum, der Streifen spielt allerdings 18 Jahre nach First Class, dazu kommt auch die Sache mit Havoc der eigentlich der JÜNGERE Bruder von Scott Summers ist und ebenfalls im Origins Film als Jugendlicher herum eiert.
Keine der Beiden Figuren hätte daher in dieser Form im Wolverine Film vorkommen dürfen wenn man First Class als Anfang von X-Men betrachten würde. Man mag hier jetzt von Künstlerischer Freiheit reden weil es ja immer ein anderer Film gewesen ist, aber wenn man schon Versucht in die Sparte einer Vorgeschichte zu landen dann sollte man es auch richtig machen.

Unterm Strich ist der Film ganz gut gemacht, um einiges Besser als der Grottige 3. X - Men Film wenn gleich man auch hier gerne mal Charaktere Verheizt und man immer wieder das Gefühl hat das sich die Macher nie Wirklich mit den Kräften der Figuren auseinander Gesetzt haben.
Ein gutes Beispiel dafür sind Emma Frost, Mystique und Darwin, dazu nur ein kleiner Tipp. Achtet im Film mal darauf wie ihre Körperveränderungen sich auf die Kleidung auswirken. Zumindest bei Emma muss man sagen das man einen echten Rückschritt gemacht hat da man im Wolverine Film zumindest daran gedacht hatte das sie keine Kleidung in Diamanten verwandeln kann. Natürlich ist das nichts Weltbewegendes das sich jetzt Maßgeblich auf den Film auswirkt aber wenn einem solche Kleinigkeiten dann mal beim Angucken auffallen geht schon mal ein großer Teil des Interesses dafür flöten weil man eher auf so etwas Achtet.

Unterm Strich kann man sagen das der Film durchaus Sehenswert ist mit einigen Starken Momenten auch wenn einige Charaktere sehr 2. Dimensional bleiben und lediglich ihre Helferleinrolle spielen.

X-Men ist gut, macht Spass, ist actionreich und bietet tolle und ausgearbeitete Figuren. Trotzdem fehlen X-Men: First Class die Emotionen. Das Werk wirkt solide, beinahe steril. Ein paar lustige, oder auch gefühlsvolle Szenen mehr, hätten dem Film sicherlich gut getan. Actiontechnisch ist X-Men vor allem gegen Ende absolut genial. Der Soundtrack passt auch sehr gut. Insgesamt ein guter Superhelden-Actionfilm, der aber nicht an Wolverine rankommt.

» Filmkritik: Schwänzen verboten!

Zitat VesperLynd89 (2011-07-31 19:01:19)

Wir schicken einfach mal ein paar Sprachtrainer nach Hollywood, dann löst sich das Problem. ;) Ich find's halt schade, dass den Amerikanern egal ist, ob die Schweizer, Österreicher und Deutschen Bauchschmerzen beim Ansehen ihrer Filme kriegen. Wenn ich schon ne Fremdsprache einbaue, dann nach Möglichkeit auch so gut wie möglich. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie sich mehr Gedanken darüber machen (wie z.B. bei den Bourne-Filmen) als andere...

Stimmt. Andere Sprachen (z. B. Französisch) sind in US-Filmen meist recht gut vertreten, Deutsche scheint es in Hollywood aber scheinbar keine zu geben. ;) Allerdings muss man zur Ehrenrettung von X-Men: First Class schon sagen, dass Michael Fassbenders Deutsch sehr gut ist. Das gleicht Kevin Bacons mangelnde Deutschkenntnisse doch wieder deutlich aus. Dafür ist sein Französisch eher solala. Und Spanisch hört man zu wenig, um es bewerten zu können. Aber schön, wenn sich ein Schauspieler die Mühe macht, mit Vielsprachigkeit zu glänzen.

Wir schicken einfach mal ein paar Sprachtrainer nach Hollywood, dann löst sich das Problem. ;) Ich find's halt schade, dass den Amerikanern egal ist, ob die Schweizer, Österreicher und Deutschen Bauchschmerzen beim Ansehen ihrer Filme kriegen. Wenn ich schon ne Fremdsprache einbaue, dann nach Möglichkeit auch so gut wie möglich. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass sie sich mehr Gedanken darüber machen (wie z.B. bei den Bourne-Filmen) als andere...