Infos zu The Walking Dead - Season 2 (2011)
Rick (Andrew Lincoln) ist mit seinem Konvoi in Richtung Fort Benning unterwegs. Dort hofft er nicht nur, auf das Militär zu treffen, sondern auch auf Sicherheit für seine Familie und die Menschen, die mit ihnen reisen. Doch der Weg dahin ist hart und lang. Weit kommen sie auch nicht, denn die Autobahn ist mit Autos zugestellt, die mehrheitlich von den ursprünglichen Besitzern zurückgelassen wurden. Während sie jedoch nach Vorräten und nützlichen Gegenständen suchen, verschwindet Sophia (Madison Lintz) spurlos.
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Unsere Kritiken
Film-Infos
Drehort: USA 2011
Genres: Drama, Horror, Thriller
Laufzeit: 45 Minuten
Regie: Ernest R. Dickerson, Bill Gierhart, Guy Ferland
Drehbuch: Charlie Adlard, Frank Darabont, Robert Kirkman
Musik: Bear McCreary
Darsteller: Andrew Lincoln, Sarah Wayne Callies, Laurie Holden, Steven Yeun, Chandler Riggs, Norman Reedus, IronE Singleton, Melissa Suzanne McBride, Lauren Cohan, Jon Bernthal, Jeffrey DeMunn, Emily Kinney, Scott Wilson, Michael Rooker, Jane McNeill
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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22 Kommentare
Vielleicht ist meine Wertung zu hoch ausgefallen. Das mag sein. Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Aber in einen Review wo Worte wie "brillieren" und "speziell" vorkommen dann nur die Wertung Durchschnitt zu verpassen, da wollte ich ein wenig gegensteuer geben. Vielen Kritikpunkten stimme ich zu und Lori nervt je länger je mehr, wobei ich ihre Rolle nicht als unrealistisch oder gar unglaubwürdig bezeichnen würde. Für mich stimmen die Charaktere und ihre Darstellungen. Ich kann bei jedem Charakter nachvollziehen wie und warum er/sie so handelt oder denkt. Nie hatte ich das Gefühl, dieses Denken oder jenes Handeln passe nicht zu dem Charakter. Was mich aber irgendwie am meisten gestört hat, ist die Brunnenszene. Spoiler zum Lesen Text markieren
Ich freu mich jedenfalls auf die dritte Staffel! Spoiler zum Lesen Text markieren
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Sind halt die üblichen Gewalt/Splatter-Schnitte, die man von Deutschland kennt. Doch in einer solchen Serie hilft dies halt enorm viel für Atmosphäre etc. |
Zitat Chemic (2012-10-27 11:24:38)
Ohgott, natürlich! Dummer Verschreiber von mir, sorry! Wär ja noch schöner! Aber auch Sekunden sind recht viel, wenn man bedenkt, wieviel pro Sekunde Film alles passieren kann... |
Sekunden, nicht Minuten! |
Zitat db (2012-09-10 16:37:15)
Die Schnibbelei geht übrigens so weiter: Die erste Folge der dritten Staffel wurde bei der deutschen (Pay-TV!) Erstausstrahlung um 32 [Sekunden (jetzt stimmts!)] geschnitten. Hier die Erklärung der "Jugendschützer": http://blog.fsf.de/jugendmedienschutz/the-walking-dead-schnittauflagen… |


(Bin mit Zurich Film Festival sehr ausgelastet, deshalb nur spärliche Antwort)
Na letztendlich haben wir bei Walking Dead die gleiche Situation wie bei der letzten Staffel. Letztendlich müssen wir zugeben, dass die gebotene Handlung enorm dünn ist, die Probleme zum Teil konstruiert sind, die Staffel dümpelt dahin und ausser einige "such und bring" - Missionen bieten die 13 Episoden relativ wenig.
Zudem wird die zerstörte Welt sowie die daraus resultierenden Folgen kaum beachtet. Sie haben nur noch beschränktes Benzin und benuzten das Auto um ein paar Bretter 100 Meter zu transportieren. Es wird weiterhin mit Dieselgeneratoren Strom erzeugt, anstatt ein Windrad zu bauen um Energie zu erzeugen. Die Nahrungsgewinnung wird kaum thematisiert und es werden munter Kugeln verballert, anstatt Waffen zu bauen, welche wieder verwendet werden können. Ausser der Hillbilly mit seiner Armbrust, arbeitet niemand mit solchem. Es wird zwar gesagt "Bei einem Walker nutzen wir von nun an das Messer" doch das wird schnell wieder vergessen. Ganz cool fand ich zudem, dass selbst wenn die Walkers primär auf Lärm reagieren - in der ersten Staffel gab es ein riesen Geschrei, als der Asiate mit dem laufenden Diebstalalarm ins Camp fuhr - der Hillbilly aber mit einem Motorrad unterwegs ist, dass nunmal einen enorm hohen Lärmpegel hat. (Hat alles nicht mehr ins Review gepasst)
Solche und ähnliche Momente fallen bei einem solch trägen Erzähltempo gnadenlos auf und machen die Serie einfach unglaubwürdig, denn so könnten sie nur sehr kurz, wenn überhaupt in einer solchen Welt überleben. Deshalb auch die tiefe Wertung, denn wer soviel Energie in zum Teil enorm konstruierte und auch sehr gut geschriebene Konfrontationen stecken kann, der sollte auch mal einen Schritt zurück machen und sich überlegen können, macht das jetzt überhaupt Sinn was die da veranstalten?
Ob jetzt fiktiv oder nicht, das ist relativ egal. Jede Situation, jede Ausgangslage hat logische Konsequenzen, die Schlüsse nach sich ziehen und die kann man auch relativ gut in ein Regelwerk drücken, die für eine solche Serie eingesetzt werden kann. Wenn es möglich ist, Star Trek soweit auszuarbeiten, dass ein Raumschiff schlüssig erklärt werden kann, sollte es auch möglich sein eine Welt mit Zombies soweit auszuarbeiten, dass die Handlung auch glaubwürdig wird und nicht mit einer Handlung aufwartet, welche genau so halbgar wirkt wie seine Daily Soap, wo man primär fliessbandarbeit abliefert...
Ok, ja die Probleme ziehen sich durch die Staffel, das ist in der Tat so, aber ich fand sie so aber der dritten Episode nicht mehr so künstlich, sondern von dort an, wurde es au meiner Sicht eben realistischer, weil die Figuren mit der Farm im Rücken ihre Lage überblicken konnten.
Über den Sinn der Handlungen darf durchaus gerätselt werden, da hat man auch aus meiner Sicht, desöfteren 'komisch' reagiert. Doch ich finde nicht, dass die Staffel keine Konsequenzen mit sich bringt, ganz im Gegenteil sogar.
[Editiert von yan am 2012-09-21 15:26:26]
[Editiert von yan am 2012-09-21 15:26:46]
Also ich finde diese künstlichen Dramen und Probleme ziehen sich durch die ganze Staffel und wirken einfach unglaubwürdig. Moralische Konflikte in mitten des gnadenlosen Überlebenskampf sind ja gerade das Reizvolle an dieser Serie, wenn aber die getätigten Handlungen und Debatten weder Sinn noch Konsequenzen haben dann ist das einfach nur ein billiger Weg um ein paar Minuten tot zu kriegen. Das ist das Negative am Soap-Niveau bei TDW!
Band of Brothers beruht auf wahren Begebenheiten und man konnte auch auf Geschichten zurückgreifen, die Soldaten niedergeschrieben haben usw. - versuch das mal bei Walking Dead
Trotzdem, und das ist natürlich meine persönliche Meinung, war ich zu keiner Zeit so gefesselt bei BoB.
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Ok, dann trainieren die Herrschaften bei Walking Dead nur? Ich behaupte sogar, dass bei Walking Dead mehr Kills gezeigt werden, als bei Spartacus. Zudem hat Spartacus auch andere Stärken - Intrigen, Sex und Machtspiele, die bei Walking Dead tatsächlich ganz anders inszeniert wurden. Ich habe leider weder in einer Arena als Gladiator Erfahrungen gemacht, noch war ich bei einer Zombie-Epedemie dabei - darum kann ich auch nicht wissen, wie ich mich in solchen Situationen verhalten würde. Was aber meiner Meinung nach nicht stimmt, ist dass The Walking Dead auf eine starke Umgebung scheisst. Beispiele gefällig:
Ich finde diese Unterhaltung überaus interessant, denn ich kann für einmal die schwachen Bewertungen begreifen, denn The Walking Dead geht mit der eigentlichen Problematik eher zahm um. Im Vordergrund stehen die Figuren, die sich in einer Welt zurechtfinden müssen, in der nichts mehr so ist, wie sie mal war. Die Charakteren müssen sich verändern, doch die Frage ist wie und in welche Richtung:
Mich hat eigentlich nur gestört, dass die Season zu Beginn nur mit künstlichen Problemen in Fahrt kommt.
Hier hätte ich mehr Ideen in Richtung tatsächlicher Problematik, sprich: Hier ist alles voller Zombies, wir müssen Lösungen finden, erwartet.
Für mich ist Walking Dead kein gewöhnliches Zombieschlachten, sondern viel mehr das Zusammenleben in einer Welt, die nicht mehr die gleiche ist. So ist es dann für mich nicht verwunderlich, dass Fehlentscheide getroffen werden und nicht immer alle Figuren so reagieren, wie sich das Dale oder auch der Zuschauer wünscht.
[Editiert von yan am 2012-09-19 00:29:24]
Nein dieser Teil funktioniert auch ganz gut und ist auch entsprechend geschrieben sowie gespielt. Doch letztendlich erwarte ich auf HBO-Nivau, welche nicht nur ein grosses Budget haben, sondern auch beinahe alles machen können, dass sie dies auch nutzen um ein glaubwürdiges Gesamtpaket abzuliefern. Band of Brothers ist nicht nur einige Soldaten die miteinander reden und durch Deutschland wandern. Spartacus ist nicht nur ein Gladiator der etwas trainiert sondern er Kämpft und die Römer treibens auch rudelwild. Also kann es doch nicht so schwer sein, auch bei Walking Dead nicht nur gute Dialoge zu schreiben sondern auch die Umgebung mit einzubeziehen. Denn schliesslich prägt genau diese, die Zombies und der Überlebenskampf die Menschen und treibt sie an. Wer solche Elementare sachen ignoriert, jo der muss sich nicht wundern, wenn das ganze unglaubwürdig wird...
Finde nicht, dass man gewisse Figuren bevorzugt hat. Klar sind Rick und Carl im Fokus, doch auch Glenn, Dale, Andrea und die Anderen erhalten genügend Zeit sich zu entfalten.
Soap-Niveau hin oder her - wieso bemängelt das denn auch jeder? Es ist doch absolut nicht unglaubwürdig, auch wir streiten uns über die kleinsten Dinge, sind uns nicht einig usw. Es wird gejammert, geflucht über einander geschimpft usw. das gehört zum Leben dazu, ob man nun von Zombies angegriffen wird, oder auf den Malediven am Strand liegt.
Muss sagen, an ihr würde ich jetzt Season 2 nicht aufhängen. Letztendlich ist Season 2 wie eine Ehrenrunde in einem grossen Plot, dessen einziges Ziel es ist, einige Charaktere weiter zu bringen, andere einfach links liegen zu lassen. Shane, Lori und Rick werden dabei neben Sohnemann Carl am meisten in den Fokus gerückt und beinahe minutiös wird verfolgt, wie sie sich verändern. (Rick speziell)
Während Shane sowie Andrea klar im Survivalmodus sind und sich auch damit abfinden, haben Rick und Lori dies klar noch nicht erkannt, weshalb sie sich auch immer wieder in die Nesseln setzen. Von dem her ist es nachvollziehbar. Allerdings geht dieser Prozess IMO viel zu langsam, denn wer nach alldem immer noch nicht erkannt hat, dass man andere Prioritäten setzen muss, ist schon etwas fragwürdig.
Hat jemand von euch mal "Die Kolonie - Überleben in einer zerstörten Welt" mal angeschaut? Dort wird noch sehr gut erkundet wie man aus "nichts" eine eigene Kolonie mit Wasserfilter Stromgenerator etc aufbaut. Dies hättte die ganze Season 2 deutlich glaubwürdiger gemacht als der präsentierte Soap.
http://press.discovery.com/de/dsc/programs/die-kolonie-uberleben-einer…
Ok, ich kann deine Erklärung nachvollziehen.
Sehr interessant: http://screenrant.com/walking-dead-season-3-lori-annoying-aco-160358/
Um mir etwas Schreibarbeit zu ersparen....here we go
The Big One:
Die ungeniesebare Mischung Lori besteht aus fehlender Glaubwürdigkeit und der subjektiven Ansicht meinerseits das selbst die Zombies symphatischer daherkommen als die herzlose, manipulative B***ch! Die Gute spielt diesbezüglich auch in einer völlig anderen Liga als ansatzweise vergleichbare Figuren (für mich das Salz in der Suppe einer jeder vernüftigen Serie) wie Skylar aus Breaking Bad oder mein All-Time Fav. Sherry Palmer. Lori ist so gesehen etwa ein halbes Pfund Salz in meinem kleinen Minestroneteller!
Wie hättest du dich anders verhalten, als die Protagonisten der Serie? Was hat Lori so absolut Unrealistisches getan, deiner Meinung nach?
Staffel 2 geht gar nicht!
Ich könnt jetzt ein ziemlich umfassendes Review schreiben warum den Nummer 2 wirklich abstinkt aber da genügt eigentlich alleine die Erwähnung von Lori um die niedrige Wertung zu begründen. Eine solche Serie steht und fällt mit den Charakteren und deren Handlungen und eben damit das der Zuschauer sich versucht vorzustellen wie er sich wohl in solch einer Apokalypse verhalten würde. Bei diesem Punkt versagt die Staffel auf der ganzen Linien, was im Anbetracht der durchaus reizvollen Geschichten rund um die Dreiecksbeziehung, der Scheune und dem verschwunden Görr wirklich ein Jammer ist.
[Editiert von Chemic am 2012-09-15 14:36:52]
Durfte letzte Woche dieses gute Stück in mein Regal stellen:
http://www.bluray-disc.de/blu-ray-filme/the-walking-dead-season-2-limi…
yep: http://www.schnittberichte.com/svds.php?Page=Titel&ID=5087
Willst Du sagen, die erste Staffel war geschnitten?
Ne, oder?
Diese war Englandimport. Bei solchen Serien - wie auch Spartacus - wollte ich keine zestückelte Version aus Deutschland riskieren.
Ist das die Code 2 Englandimportscheibe?
Kommt da noch irgendwann eine offizielle DVD/BR für unsere Region oder sollte man sich den Import holen?