Transformers: Dark of the Moon (2011)

Transformers: Dark of the Moon (2011)

Oder: Kabbumm, Kabbumm und nochmals Kabbumm!

Transformers: Dark of the Moon

"Gehen wir ein paar Menschen essen?"

Im Sommer 1969 landen die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen auf den Mond. Über 400 Millionen Menschen schauen diesem Ereignis vor dem Fernseher zu. Während der Mission wird für 21 Minuten die Verbindung zu den Astronauten unterbrochen, als sie sich auf der dunklen Seite des Mondes befinden. Was sie dort entdecken, wird niemals veröffentlicht.

Transformers: Dark of the Moon

"Der ist aber grooooss..."

Heute bilden die Autobots auf der Erde immer noch eine Allianz mit den Menschen, um sie in heiklen militärischen Aktionen zu unterstützen. Unter dem Kommando von Lt. Colonel William Lennox (Josh Duhamel) kämpfen Optimus Prime und seine Transformers an der Seite der Menschen. Bei einer scheinbar einfachen Mission entdecken sie Teile eines Raumschiffes, das vor langer Zeit bei der Schlacht um Cybertron zerstört wurde. Es stellt sich heraus, dass es vom Mond stammt und dass die nach wie vor aktiven Decepticons ebenfalls ihre Finger im Spiel haben. Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und seine neue Freundin Carly Miller (Rosie Huntington-Whiteley) befinden sich bald schon inmitten des Krieges und erahnen nach den ersten Erkenntnissen viel Schlimmeres.


Kinofilm-Rating

Sie waren in den letzten Jahren die Sommer-Kracher schlechthin: Transformers und Revenge of the Fallen brachten wieder so richtiges Action-Popcorn-Kino auf die Leinwand. Nach den vielen Einnahmen war es eigentlich nur logisch, dass Michael Bay einen dritten Teil um die ausserirdischen Roboter drehen würde. Und er macht genau dort weiter, wo die ersten beiden Filme aufgehört haben.

Transformers 3 ist wieder lautes und optisch spektakuläres Kino. Während der Film zu Beginn ruhig aufbaut, nimmt er noch vor der Hälfte so richtig Fahrt auf und lässt bis zum Schluss nicht mehr los. Eigentlich nichts Neues: Es geht so ziemlich alles kaputt, was kaputtgehen kann, Bumblebee schliesst man schnell mal ins Herz, die Dialoge sind witzig, und die Unterscheidung zwischen gutem und bösen Transformer ist teilweise immer noch schwierig.

Dafür hat sich bei den Schauspielern ein bisschen was geändert. Neu hinzugekommen ist die hübsche Rosie Huntington-Whiteley, welche genau das macht, was sie muss: gut aussehen und ein bisschen herumschreien. Nicht wirklich gefordert werden immer noch Shia LaBeouf sowie Frauenschwarm Patrick Dempsey. Die coole Rolle hat diesmal ganz klar John Malkovich, der sich mit seinem speziellen Charakter ziemlich vom nervigen John Turturro abhebt.

Die Hauptrollen haben aber auch hier wieder die Roboter. Da kommen ein paar neue hinzu, und etwas mehr Hintergrundgeschichte wird ebenfalls preisgegeben. Fans dürfen sich hier also freuen. Der 3D-Effekt ist nicht wirklich der Rede wert, hier hätte man ruhig etwas mehr übertreiben können. Musikalisch passt die Mischung aus rockigen Liedern mit dem Score von Komponist Steve Jablonsky immer noch sehr gut, auch wenn das Ganze etwas weniger fegt als noch bei den Vorgängern.

Fazit: Mit 158 Minuten ist Transformers 3 etwas zu lang geraten, macht aber trotzdem über die ganze Dauer eine Menge Spass. Es gibt reichlich Action, ein paar coole Sprüche sowie neue Infos zu der ganzen Geschichte. Obwohl ein paar Gesichter wieder nerven, ist der dritte Teil ganz klar der erwartete Blockbuster und bietet mit seinen eindrucksvollen Bildern und tollen Effekten wieder einen Schmaus fürs Auge und Ohr. Sollte die Serie nun fertig sein, wäre es definitiv ein richtig passender Abschluss. Gut gemacht, Michael!

4.5 Sterne
4.5 Sterne (171 Bewertungen) | 50 Kommentare

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27.06.2011 / daw