Infos zu Tinker, Tailor, Soldier, Spy (2011)
Dame, König, As, Spion
Im Jahr 1973 ist der Kalte Krieg in vollem Gange. Der Chef des britischen Geheimdienstes MI6, "Control" (John Hurt), schickt seinen Agenten Jim Prideaux (Mark Strong) auf eine Mission nach Budapest. Doch die Mission geht schief, Prideaux gerät in einen Hinterhalt und wird in den Rücken geschossen. Dies kostet Control und dessen Topspion George Smiley (Gary Oldman) den Job - die beiden werden aus dem "Circus", wie der MI6 intern genannt wird, entlassen. Eine neue Garde, bestehend aus Percy Alleline (Toby Jones) und dessen Mitarbeitern Bill Haydon (Colin Firth), Roy Bland (Ciarán Hinds) und Toby Esterhase (David Dencik) übernimmt die Führung.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Dame, König, As, Spion
Französischer Titel: La Taupe
Drehorte: Grossbritannien, Frankreich 2011
Genre: Thriller
Laufzeit: 127 Minuten
Kinostart: 02.02.2012
Verleih: Ascot Elite
Regie: Tomas Alfredson
Drehbuch: John Le Carré (Roman), Bridget O'Connor, Peter Straughan
Musik: Alberto Iglesias
Darsteller: Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong, Benedict Cumberbatch, Ciarán Hinds, David Dencik, Philip Martin Brown, Kathy Burke, Laura Carmichael, Oleg Dzhabrailov, Amanda Fairbank-Hynes, Stephen Graham, Konstantin Khabensky, Svetlana Khodchenkova, Jamie King
The Internet Movie database (IMDb)
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12 Kommentare
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Zitat HomerSimpson (2012-02-11 01:40:27)
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Der Film lässt sich Zeit. Es entstehen Pausen. Auf der einen Seite lebt dieser Film von dieser Spannung, auf der anderen Seite hängt der Film dadurch an manchen Stellen etwas durch. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Rückblenden, mit denen die fehlenden Details der Geschichte erzählt werden. In der ersten Hälfte erkennt man noch, was eine Rückblende ist und was nicht. Gegen Mitte und Ende wird alles aber immer verschwommener, was vielleicht auch ein Stilmittel sein könnte. Im Großen und Ganzen wurde aber das Thema „Spionage während des Kalten Krieges“ gut umgesetzt. Man weiß nie, wer Freund und Feind ist und genau das macht diesen Film aus. Es war daher auch eine gute Entscheidung auf große Special Effects zu verzichten. Gary Oldman schafft es durch den permanent gleichen Gesichtsausdruck Smileys Abgebrühtheit und Coolness zu zeigen und gleichzeitig die Spannung des Films aufrecht zu erhalten. Als Gegensatz fungiert da sein junger Kollege Peter Guilliam, gespielt von Benedict Cumberbatch, der weint, grinst und auch mal einen potenziellen Spion in die Magengegend schlägt. Beide ergänzen sich daher gut. Auch Tom Hardy als Außenagent überzeugt. Die anderen Schauspieler, die dem Circus angehören (Colin Firth, Toby Jones), sind gegen die Beiden eher blass und wirken eher wie verängstige Schuljungen. |
Grad gesehen und leicht enttäuscht. |
Ich fand den Film gut aber kapiert habe ich es schlussendlich doch nicht ganz. Liegt wohl daran das ich die Buchvorlage nicht kenne und auch die Mini-Serie nie gesehen habe. Könnte daher bitte jemand eine Antwort bieten: Spoiler zum Lesen Text markieren
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Bei mir war die Vorstellung morgens um 08:30. Auch nicht besser...
Aber kann nachvollziehen, was du meinst. Ein entspannender Film zum Abschalten ist es nun wirklich nicht...
Ist ein bisschen gar schwer und lang, das Ding. Viel Geplauder, geheimnisvolle Figuren und dann... gar nichts. Es kommt kein richtiger Zug ins Getue, die Figuren bleiben verschlossen und die Zeitsprünge machen das ganze nicht einfacher, geschweige denn unterhaltsamer.
Es ist ein Schauspieler-Film, der eine schwere und komplexe Story erzählt, welcher der Speed und die Intensität fehlt. Nur zwischendurch horcht man auf und muss schauen, dass man von den vielen Figuren und Themen nicht überfordert wird.
Ein stiller und ruhig gespielter FIlm, den man sich nicht ohne Sitzfleisch anschauen sollte. Sonst wirds kritisch, vor allem wenns die Abendvorstellung ist *gäähn*... Das könnte natürlich aber auch an mir gelegen haben...
Die eher kühle und intellektuelle Art der Inszenierung ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Daher die "verhaltene" Wertung, wobei allerdings 4.5 Sterne ja auch nicht soo schlecht sind, oder?
Warum die verhaltene Wertung? Habe aus deiner Kritik jetzt keine Negativpunkte rauslesen können.
Jedenfalls sind die meisten Kritiken die man zum Film lesen kann sehr positiv ausgefallen. Ich freu mich seit dem ersten Trailer ungemein auf den Streifen. 16. Februar ist noch so lange hin ...
[Editiert von pz_mann am 2011-09-07 09:02:06]
Er spielt gut, und verdient hätte er eine Nominierung auf jeden Fall. Aber irgendwie vermute ich, dass er wiedermal übergangen wird. Seine Rolle ist irgendwie zu wenig spektakulär, zu unauffällig (was ja gerade eine Qualität seines Spiels ist). Aber mal schauen, die Academy ist ja unberechenbar...
Liegt Gary Oldmans erste Oscarnomination drin?