The Thing (2011)
The Thing (2011)
Oder: Who can it be now?
In der Antarktis wurde was gefunden! Und zwar etwas so Sensationelles, dass sogar die Paläontologin Kate (Mary Elizabeth Winstead) ihre warmen Sachen einpacken und ins ewige Eis fliegen muss. Und siehe da, die Norweger haben nicht zuviel versprochen. Die sind nämlich mit ihrem Schneefahrzeug eingestürzt und in eine Spalte gefallen, die sich jetzt als Höhle entpuppt. Und da drin steht, und das ist das Sensationelle dran, ein riesiges Raumschiff ausserirdischen Ursprungs. Noch toller ist aber, dass ein Lebewesen drin liegt, das jetzt natürlich geborgen und in die Forschungsstation gebracht wird. Das Ding ist ja schon alt und lebt sicher nicht mehr... Denkste...
Während die trinkfeste Crew in der Hütte ihre Entdeckung feiert, erwacht das Ding aus einer anderen Welt zum Leben. Und natürlich hat es nichts Besseres zu tun, als sofort Jagd auf alles Lebendige zu machen. Dabei stellt es sich recht clever an, denn es kann in jeden Körper eindringen, den es berührt, was dazu führt, dass sich die Crew bald selber nicht mehr über den Weg traut. Für unser Alien, schön eklig und schleimig, ist das natürlich ein gefundenes Fressen.
Kinofilm-Rating
Einmal mehr geht der Remake-Wahn um in Hollywood. Nicht nur Conan oder Footloose haben neue Versionen bekommen, sondern jetzt auch der 1982er-Grusler The Thing. Damals wurde der Stoff von John Carpenter in Szene gesetzt, nun hat sich Matthijs van Heijningen Jr. dessen angenommen und präsentiert mit The Thing einen Film, der zwar vor der Carpenter-Version spielt, aber inhaltlich wohl doch als Remake angeschaut werden darf.
Wichtig in The Thing ist weniger die Geschichte, und schon gar nicht sind es die Figuren. Erstere geht die normalen Wege eines Gruselfilms mit Monster, letztere sind dermassen oberflächlich, dass sogar die Hauptfigur der taffen Wissenschaftlerin nie wirklich interessant bleibt. Es geht um das Monster, die Spezialeffekte und die Spannung. Und von diesen drei Zutaten hat der Film genug, um die Zuschauer während knapp 80 Minuten zu fesseln und zu unterhalten.
Das Ding, also das Monster, taucht natürlich in den typischen Momenten auf und jagt dem Zuschauer mehr als einmal den Schrecken in die Glieder. Geübte Thrillergucker werden die einzelnen Momente erkennen, dafür aber bei den Verschmelz-Szenen auf ihre Kosten kommen. Die sind nämlich richtig eklig.
Fazit: The Thing ist kein grosser Vertreter seines Genres geworden und hinkt dem Original von 1982 in diversen Phasen hinterher. Der Film funktioniert aber auf seine einfache Weise als solider Gruselfilm und bietet viel Action sowie einen schönen Übergang zum Originalfilm, den sowieso jeder Filmfan gesehen haben sollte.
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3.4 Sterne (21 Bewertungen) | 7 Kommentare



