Take Shelter (2011)

Take Shelter

Curtis (Michael Shannon) ist ein rechtschaffener Bauarbeiter, der mit seiner Frau Samantha (Jessica Chastain) und seiner schwerhörigen Tochter ein geruhsames Leben in Ohio führt. Obwohl seine Familie aufs Geld schauen muss, beneiden ihn seine Kollegen für das, was er in seinem Leben erreicht hat. Wenn da nur nicht die apokalyptischen Visionen wären, die ihn in letzter Zeit befallen. Darin zieht ein grausamer Sturm auf mit öligen Regentropfen als Vorboten. Sein Hund beisst ihn. Und Vogelschwärme agieren seltsam. Curtis versucht, die Träume, die er für bare Münze nimmt, vor seiner Frau geheim zu halten und geht in eine psychologische Beratung.


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Film-Informationen

Genres: Drama, Thriller
Laufzeit: 116 Minuten

Kinostart: 22.03.2012
Verleih: Ascot Elite

Regie: Jeff Nichols
Drehbuch: Jeff Nichols
Musik: David Wingo

Darsteller: Michael Shannon, Jessica Chastain, Tova Stewart, Shea Whigham, Katy Mixon, Natasha Randall, Ron Kennard, Scott Knisley, Robert Longstreet, Heather Caldwell, Sheila Hullihen, John Kloock, Marianna Alacchi, Jacque Jovic, Bob Maines, Charles Moore, Pete Ferry, Molly McGinnis, Angie Marino-Smith, Isabelle Smith

» The Internet Movie database (IMDb)


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9 Kommentare

Best film 2011!

» Blu-Ray-Kritik: A storm is coming...

Bei mir lief es in etwa so ab: Wow, Take Shelter mit Michael Shannon muss ja der Hammer sein! Freunde sagen mir, dass er total intensiv sei und einem beschäftige. Gut, dann gucken wir uns den mal an. Mhmm, 121 Minuten? Kein Problem, denn sofort taucht man in die Welt von Curtis ein, da vergehen die Minuten wie Sekunden.

Das ganze Mysterium um den Shelter itself und den Sturm wird zu einer derart bedrohlichen Macht, dass man es fast nicht aushält, das Ende zu sehen. Es macht Spass, mit den Schauspielern mitzufiebern. Wenige Dialoge, viel schöne Bilder, viel verstörende Bilder. So soll es sein. Und in den letzten 30 Minuten steigt die Spannung ins Unermessliche.

Nägelkauen, Haare raufen, Puls auf 190... und dann, als es eigentlich BOOM hätte machen müssen, verkackt der Film die Spannung und schleppt sich weiter, um dann ein lahmes und für die Story selber total unwichtiges Ende abzuliefern. Und ich denke: "What the...?!"

Es hätte viel bessere Auflösungen gegeben, die der gesamten Wandlung von Curtis mehr Gewicht gegeben hätten. Schade, denn bis auf die letzten paar Szenen ist Take Shelter ein wahres Schmuckstück!

Take Shelter ist ein Ungetüm und doch so zerbrechlich leise und stimmig. Die Performance von Chastain und vor allem Shannon waren atemberaubend und haben mir nicht wenig eine Gänsehaut verursacht. Shannon, der wieder ohne Oscar auskommen musste, gehört momentan wohl zum Besten was Hollywood zu bieten hat, der Typ ist eine echte Rarität und schlichtweg genial. Take Shelter wird von ihm getragen, doch auch die intelligente, schwierige Geschichte zieht einen völlig in den Bann. Auch die unterschwelligen Messages sind wichtig und verhelfen dem Film zusätzlich dazu, auch wirklich was auszusagen. Ob nun die Finanzkrise, familiärer Zusammenhalt, oder das verlorene Vertrauen, oder gar Misstrauen thematisiert wird, Take Shelter schafft es, alle Themen in ein Paket zu verpacken, das ungemütlicher nicht sein könnte. Die Effekte sind gewaltig und gefallen mir wunderbar.

Das unerwartete Ende (ja, ich habe echt nicht damit gerechnet) kann man beurteilen wie man möchte und natürlich kann man es auch einordnen oder einschätzen wie man möchte. Ich habe mir genau ein solches Ende gewünscht und es hat mir die Sprache verschlagen. Unglaublich.

Film des Jahres 2011!

fantastisch und sehr beklemmend, vor allem dank michael shannons genialem schauspiel. einzig gestört hat mich der etwas seichte soundtrack an einigen stellen...