Snowtown (2011)

Snowtown

Die Neunzigerjahre in einem heruntergekommenen Viertel in Adelaide: Jamie Vlassakis (Lucas Pittaway) ist ein verschupfter Jugendlicher, der nicht viel spricht. Als er und sein Bruder von einem Nachbarn sexuell belästigt werden, sucht seine Mutter Elizabeth (Louise Harris) als Schutz für ihre Söhne die Nähe zu John Bunting (Daniel Henshall). Der neue Freund zieht ein und wird eine Vaterfigur für Jamie. Zusammen rächen sie sich am Nachbarn, indem sie seine Hausfassade mit Kanguruh-Gedärmen vollschmieren. Bei geselligen Runden zeigt sich bald die psychotische Seite von John. Er hat einen offenen Hass auf Schwule und Pädophile. Johns Weltsicht, die im Quartier auf fruchtbaren Boden stösst, färbt langsam auch auf Jamie ab. Dass er sich dabei zum Komplizen eines brutalen Mörders macht, wird ihm viel zu spät bewusst.

Text: OutNow.CH (rm)


Unsere Kritiken

4.0 Sterne 

» Filmkritik

4.0 Sterne 

» Blu-ray-Kritik


Bilder zum Film

Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen

» alle Bilder auflisten


Film-Informationen

Drehort: Australien 2011
Genre: Thriller
Laufzeit: 120 Minuten

Regie: Justin Kurzel
Drehbuch: Shaun Grant, Justin Kurzel (Geschichte)

Darsteller: Daniel Henshall, Lucas Pittaway

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

Kommentar schreiben

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

3 Kommentare

» Blu-Ray-Kritik: Nach einer wirklich wahren Begebenheit

Snowtown ist eigentlich lange nichtssagend und unspektakulär - kann dann aber mächtig anziehen und wird gegen Ende verdammt böse. Die wahre Grundlage um die schrecklichen sadistischen Taten in Australien sorgen für viel Ekel und auf einer gewissen Ebene sogar Verständnis, denn keiner der Opfer war wirklich ein Unschuldslamm. Snowtown kennt da auch keine Zensur und hält mit der Kamera voll drauf.

Spoiler zum Lesen Text markieren

Als Jamie von John ins Bad gebeten wird und dort mitansehen muss, wie sie das Opfer immer wieder strangulieren und erst kurz vor dem Tod wieder loslassen und dann Jamie unter Tränen dem Ganzen ein Ende bereitet und das Opfer erstickt, hatte ich wirklich ein verdammt ungutes Gefühl und ich brauchte eine Pause. Wohl die extremste, intensivste, aber auch beste und aussagekräftigste Szene des gesamten Films


Ein schwieriges Werk, mit dem sich sicherlich nicht alle anfreunden werden. Erinnert ein wenig an Henry - Portrait of a Serial Killer und geht in Sachen Brutalität auch ähnliche Wege.

» Filmkritik: Das asoziale Netzwerk