J. Edgar (2011)

J. Edgar

John Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio) gründet 1924 nach Jahren der Mitarbeit im US-Justizministerium das Federal Bureau of Investigation, später bekannt unter der Abkürzung FBI. Im Jahr 1972 lässt er sein Leben von Studienabgängern in Form einer Biografie niederschreiben. Darin gibt der eigensinnige Perfektionist pikante Details seiner Lebensgeschichte preis, von seinem Aufstieg bis hin zum Zenit als Gründer und Chef des FBI. Dabei kreuzt Ellen Gandy (Naomi Watts) seinen Weg, die J. Edgar sofort als seine persönliche Sekretärin und Anvertraute engagiert.


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Film-Informationen

Drehort: USA 2011
Genres: Biografie, Crime, Drama, History
Laufzeit: 137 Minuten

Kinostart: 19.01.2012
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Dustin Lance Black
Musik: Clint Eastwood

Darsteller: Leonardo DiCaprio, Josh Hamilton, Geoffrey Pierson, Cheryl Lawson, Kaitlyn Dever, Brady Matthews, Gunner Wright, David A. Cooper, Ed Westwick, Naomi Watts, Kelly Lester, Jack Donner, Judi Dench, Dylan Burns, Jordan Bridges, Jack Axelrod, Jessica Hecht, Josh Stamberg, Michael James Faradie, Christian Clemenson

» The Internet Movie database (IMDb)


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10 Kommentare

J.Edgar ist solid. DiCaprio spielt Hoover überzeugend. Ebenfalls wirkt der Film sehr authentisch und wird flüssig erzählt. Leider finde ich, dass der Film zu wenig Fleisch an den Knochen hat. Da wären so viele andere, wichtigere Ereignisse, welche erwähnt hätten müssen. Aber eben bei solch einem Leben, wie dies von Hoover, reichen 140min nicht aus.

Leonardo DiCaprio ist sicher ein sehr guter Schauspieler. In J. Edgar schimmerte, auch wenn die Maske noch so gut war, Leonardo durch. Dies störte mich mehr, als dass ich mich auf die Figur von J. Edgar einlassen konnte. Ausserdem verstehe ich nicht wieso die grossartige & meiner Meinung nach viel eindrücklichere Leistung von Armie Hammer so wenig Beachtung findet.

» Blu-Ray-Kritik: FBI-Blabla

In erster Linie ist es DiCaprio, der diesen Film trägt, ohne ihn, wäre J. Edgar wohl völlig in die Hose gegangen. Die Geschichte ist sicherlich interessant, hier ist es eine eher persönliche Sache, dass ich mit der langfädigen Story eine wenig meine Mühe hatte. Oftmals sah ich zu wenig Bezug oder hatte das Gefühl, dass gewisse Szenen einfach zu lange waren, oder man auf Themen zu lange rumgeritten ist. Eastwood ist ohne Frage ein grossartiger Filmemacher, doch bei J. Edgar hat er gar nicht versucht eine Geschichte zu erzählen, sondern reiht einfach Ereignis an Ereignis. Besserwisser werden jetzt behaupten, dass dies doch eine Geschichte ausmacht und da es um eine mehr oder weniger wahre Geschichte handelt, ist auch keine fiktive Überraschung möglich. Klar, doch etwas mehr Filmzauber hätte ich mir auch hier gewünscht. J. Edgar ist ruhig und wirkt teilweise schon fast steril. Im Vergleich zur Persönlichkeit Hoover's sicherlich anwendbar, doch Edgar war auch ein aufbrausender Mann mit vielen Kanten. Hätte Eastwood diese Charakteristik desöfteren für seine Inszenierung eingesetzt, wäre hier wohl noch mehr dringelegen. So bleibt J. Edgar leider bloss Durchschnitt, welcher nur dank einem wunderbaren Schluss und einem grossartigen Leonardo DiCaprio die Viersterne-Marke knackt.

Zitat euros (2012-03-26 00:02:23)

Er hat die poltischen "Wirrungen Hoovers" zb seine Bessessenheit in der Verfolgung von "Kommunisten" , auch im Ausland (Mexiko) nicht erwähnt, ebenso die enge Zusammenarbeit mit dem Faschisten Joseph McCarthy der alles was in Hollywood mit Hirn agierte gleich als "Vaterlandsschädling" titulierte.

Weil bei J. Edgar die Polithistorie nicht im Mittelpunkt steht, sondern jeweils nur den Rahmen für die persönliche Handlung bildet?

[Editiert von El Chupanebrey am 2012-03-26 01:53:14]