Hobo with a Shotgun (2011)

Hobo with a Shotgun

Ein Hobo (Rutger Hauer) ist ein Vagabund, der gemütlich durch die Länder zieht und sich dank Almosen mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. Als er in der Stadt Hope Town ankommt, merkt er jedoch schnell, dass hier höchstens noch der Dorfname mit Hoffnung zu tun hat, denn es herrscht das Chaos oder besser gesagt: The Drake (Brian Downey) und seine sadistischen Söhne Ivan (Nick Bateman) und Slick (Gregory Smith). Entsetzt beobachtet Hobo, wie eine Menschenmenge untätig zusieht, wie Drake einen Mann äusserst spektakulär exekutiert, und er beschliesst, vorläufig hier zu bleiben.


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5.0 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: Kanada 2011
Genres: Action, Komödie, Thriller
Laufzeit: 86 Minuten

Regie: Jason Eisener
Drehbuch: John Davies, Jason Eisener, Rob Cotterill
Musik: Adam Burke, Darius Holbert, Russ Howard III

Darsteller: Rutger Hauer, Pasha Ebrahimi, Robb Wells, Brian Downey, Gregory Smith, Nick Bateman, Drew O'Hara, Molly Dunsworth, Jeremy Akerman, André Haines, Agnes M. Laan, Duane Patterson, Brian Jamieson, Glen Matthews, Zach Tovey, Alexander Rosborough, George Stroumboulopoulos, Mark A. Owen, David Brunt, Scott Vrooman

» The Internet Movie database (IMDb)


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4 Kommentare

Hobo with a Shotgun ist einfach ein Knüller für Fans von schwarzhumorigen Splatter. Wers gern blutiger hat, wird hier sowieso Freude haben, und wer zu den Zartbesaiteten gehört, sollte einen weiten Bogen um den rachesüchtigen Hobo machen, denn hier gehts gewaltig zur Sache. Hobo with a Shotgun gefällt als Mischung aus Braindead und Robin Hood. Die dargestellte Welt ist zwar absichtlich überzeichnet, so wie auch die Figuren, trotzdem strahlt der Film viel Ehrlichkeit und einen ungemeinen unschönen Beigeschmack aus. Rutger Hauer als Hobo ist sensationell und überzeugt in jeder Hinsicht. Die restlichen Rollen kämpfen mit ihren übertriebenen Figuren und gehen hinter ihren gewaltigen und offensichtlichen Charakterzügen unter. Hobo with a Shotgun ist aber nicht nur ein Massaker, sondern erzählt auch eine Geschichte mit deutlicher Message. Die Welt geht zu Grunde, ja das kennen wir und wird auch genügend erwähnt, doch Jason Eisener legt dies hier so wunderschön makaber aus, dass es einfach nur eine Freude ist zuzuschauen.
So wie auch die Effekte, die einfach grandios aussehen.

Hobo with a Shotgun ist Pflichtprogramm für Freunde der härteren Gangart. Blut fliesst in Strömen, doch hinter dem Film verbirgt sich mehr als nur ein weiterer öder Torture-Streifen, zum Glück!

Burn Baby Burn! :D

Hauers Rachefeldzug durchs Scum Town ist ein ziemlich geiler Film geworden und gerade wegen der direkten Machart, der Splatteraction die sich deutlich von Machete und Co. abhebt und der unerwarteten Intensität ist der Hobo aus meiner Sicht der beste der bisherigen Filme aus der Reihe. Der Streifen haut einem ein Gemetzel nach dem anderen um die Ohren und so erscheint selbst die kitschige Romanze inkl. "Gutnachtgschichtli" zu einer gut erzählten Abwechslung und zu einem wohlersehnten kleinen Zwischenstopp bevor der nächste Typ oder Girl auf teils sehr kreative Weise das zeitliche segnet.

Der ganze Film strotzt nur so vor Gewalt, Abschaum und Ungerechtigkeit und man wartet sehnsüchtig nur auf den Moment wo sich das Blatt zugunsten unseres ruhigen Freundes dreht und ihm irgendwo die titelgebende Shotgun über den Weg läuft.

Nach dem Streifen hoffe ich doch sehr das sich Rob Zombie irgendwann an Werewolf Woman of the SS macht.

Das Review fasst den Film gut zusammen. Ich habe mir persönlich etwas mehr Humor gewünscht. Deswegen kommt der Film nicht an Planet Terror oder Braindead ran.

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