Flesh Wounds (2011)

Flesh Wounds - Blutige Wunden

Flesh Wounds (2011) Flesh Wounds - Blutige Wunden

Oder: Auf der Jagd nach dem Borg

*RatterRatter*

*RatterRatter*

Auf einem amerikanischen Armeestützpunkt, der offiziell nicht existiert, werden Leute gemeuchelt. Wissenschaftler sterben und eine Gefahr bahnt sich an, die das US-Militär nicht einfach so akzeptieren kann. Man ruft nach dem Besten der Besten und findet Leutnant Tyler (Kevin Sorbo), der mit seinem Team von durchgeknallten und wahnsinnig gut ausgebildeten Soldaten in die Pampa soll, um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Für Tyler sieht das Ganze wie ein Spaziergang aus, auf dem er ein paar Terroristen plattmachen kann. Wenn er sich da mal nicht täuscht.

Girlpower!

Girlpower!

Die Agentin Mason (Heather Marie Marsden) schliesst sich dem Trupp an, muss aber von Tag eins an gegen die Vorurteile gegenüber einer Frau im Krieg ankämpfen. Das macht sie aber nicht mal schlecht, denn während nun der Trupp von Tyler Mann für Mann dezimiert wird, bleibt das Mädel unter den Lebenden. Doch wer ist der Feind, der sich die Soldaten mit äusserster Brutalität holt und unsichtbar zu sein scheint? Bis Tyler und seine (verbliebenen) Mannen das herausgefunden haben, ist es schon fast zu spät. Denn fehlgeschlagene Experimente machen keine Fehler...


DVD-Rating

Wenn eine Horde bis an die Zähne bewaffneter Soldaten in den Dschungel marschiert, Macho-Sprüche klopft und gegen einen überlegenen Gegner mit Wärmesensor antreten muss, dann erinnert das an Predator. Dass die TV-Produktion Flesh Wounds auf dessen Spuren wandelt, ist offensichtlich. Nur leider fehlt dem Ganzen das Budget für grossartige Tricks und natürlich auch für gestandene Schauspieler. So muss sich nun Hercules Kevin Sorbo in den Büschen rumschlagen und (mit stylischer Sonnenbrille ausgestattet) dafür sorgen, dass das Böse nicht aus dem Sumpf rauskommt.

Positiverweise geht der Film anständig los und hält sich nicht lang mit Geplapper und Vorgeplänkel auf. Danach gucken wir den Herren (und der Dame) mehrheitlich beim Rumballern, Prügeln oder Warten zu, denn bis die Bedrohung sicht- und greifbar ist, vergehen schon einige Minuten. Vorher werden allerdings ganz übel agierende Terroristen abgeknallt und verkloppt. Da darf auch Mister Sorbo zeigen, dass seine Oberarme schon manche Stunden im Fitnessstudio verbracht haben.

Dass Flesh Wounds kein Predator ist, überrascht nicht. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Die Charaktere sind unausgereift, die Darsteller grösstenteils laienhaft, und die Bedrohung sieht aus wie ein Borg aus dem Universum von Star Trek: The Next Generation. Immerhin knallt's ein paarmal, und Blutspritzer kriegen wir auch zu sehen. Mehr sollte man von dieser Produktion nicht erwarten.

Fazit: Trotz Kevin Sorbo (Walking Tall 3, Meet the Spartans) harzt Flesh Wounds an allen Ecken und Enden. Immerhin gibt es ein bisschen Action zu sehen, und vereinzelt macht sogar der Borg Spass, wenn er mit seinen Fallen und Aktionen punkten kann. Der Rest ist schwach.

Die DVD bietet leider weder Untertitelspuren noch gross Extramaterial. Ein paar Trailers, das war's. Auch technisch vermag die DVD nur bedingt zu überzeugen. Das teilweise verschmierte Bild und die recht leise Tonabmischung wissen nicht richtig zu gefallen.


OutNow.CH:

Bewertung: 2.02

 

29.06.2011 / muri

Community:

Bewertung: 2.0 (3 Bewertungen)

 

 

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