Carnage (2011)

Der Gott des Gemetzels

Teleföhn

Der Sohn von Nancy (Kate Winslet) und Alan Cowen (Christoph Waltz) hat den Sohn von Penelope (Jodie Foster) und Michael Longstreet (John C. Reilly) bei einer Spielplatzrauferei mit einem Stock im Gesicht verletzt und ihm dabei zwei Zähne ausgeschlagen. Um die Angelegenheit in aller Vernunft zu regeln, treffen sich die vier Eltern in der Wohnung der Longstreets. Ein Bericht für die Versicherung ist abgetippt, nun geht's noch darum, einige Details zu klären und sicherzustellen, dass sich die beiden Raufbolde versöhnen.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Der Gott des Gemetzels

Drehorte: Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien 2011
Genres: Komödie, Drama
Laufzeit: 80 Minuten

Kinostart: 01.12.2011
Verleih: Ascot Elite

Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Yasmina Reza, Roman Polanski, Michael Katims
Musik: Alexandre Desplat

Darsteller: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz, John C. Reilly, Elvis Polanski, Eliot Berger, Joseph Rezwin, Nathan Rippy, Tanya Lopert, Julie Adams, Lexie Kendrick

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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12 Kommentare

Ich war leider nicht 79 Minuten pur unterhalten, sonder total gelangweilt. Sorry, nicht mein Film...

» Filmkritik: Kampf gegen die Manieren

Carnage ist unglaublich kurzweilig und von der ersten Minute an saukomisch. Ich hab mich köstlich amüsiert. Die Dialoge sind genial und die Schauspieler leisten vorzügliche Arbeit. Allen voran Waltz, der wieder einmal kaum zu stoppen ist. Carnage ist aber auch überaus intelligent und zeigt auf wie schnell man aus einer Mücke einen Elefanten gemacht hat. Aus einer schlichten Diskussion entsteht ein Chaos, dass kaum mehr zu Kontrollieren ist. Polanski's Inszenierung ist minimalistisch, aber genau richtig gewählt. Carnage bietet 79 Minuten pure Unterhaltung. Ein Muss für jeden Filmfan.

Großartiges Spaßkino. Allerdings ist das Gespann Kate Winslet-Christoph Waltz wesentlich unterhaltsamer als das Duo Foster-Reilly. Die Argumente und auch die Vortragsweise der Beiden sind nur mittelmäßig. Während Winslet's Figur sich betrinkt und schon allein dadurch witziger wird, heult Foster in der Ecke herum und man will sie eigentlich nur vor die Tür setzen.
Besonders hervorzuheben ist Christoph Waltz, der alle anderen an die Wand spielt und Spielfreude und Lust an seiner Rolle zeigt. Wenn es einen Gewinner dieses Streits gibt, dann ist es Christoph Waltz.

Es ist wirklich interessant, dass man mit wenigen Figuren (inklusive Anrufer und Kinder waren es ja nur 9 Charaktere plus ein Hamster ;)) und einem festgelegten Drehort (die Wohnung) dennoch tolles Kino machen kann. Ich fand's klasse.

Unterhaltsam. Ich als Handyvielbenutzer konnte sogar mit den Frauen mitfühlen.;)