Bucky Larson: Born to Be a Star (2011)

Bucky Larson: Born to Be a Star (2011)

Oder: And... Er-Action!

Bucky Larson: Born to Be a Star

Wadde Hadde Dudde da?

Bucky Larson (Nick Swardson) ist ein Landei mit Hasenzähnen, Topffrisur und keinerlei Aussicht auf eine Zukunft ausserhalb des Elternhauses. Als ihm seine Kollegen einen "Nacktfilm" zeigen, entdeckt er Sonderbares: Seine Eltern (Miriam Flynn, Edward Herrman) waren Pornostars in den Siebzigerjahren! Und in ihre Fussstapfen will Bucky nun treten. Er setzt sich in den Bus nach Hollywood und will dort zeigen, was er im Keller seiner Kollegen gelernt hat.

Bucky Larson: Born to Be a Star

Falsches Transportmittel?

Als erstes trifft Bucky auf die hübsche Kellnerin Kathy (Christina Ricci), die ihm ein Zimmer verschafft und ihn ermuntert, seinen Träumen zu folgen. Das macht unser Junge vom Land natürlich gern und fängt an, sich an Vorstellungsgesprächen zum Affen zu machen. Erst als der in die Jahre gekommene Porno-Regisseur Miles Deep (Don Johnson) die ganz spezielle Art Buckys erkennt und daraus Profit schlägt, scheint der Himmel voller Geigen zu hängen. Aber reichen das kurrlige Aussehen und der spezielle Genitalbereich aus, um aus Bucky einen richtigen Star zu machen?


DVD-Rating

Wenn Adam Sandler mit seinen eigenen Filmen nicht ausgelastet ist, betätigt er sich gerne als Drehbuchautor und Produzent von Komödien, in denen seine Kumpels spielen und die meist von erbärmlicher Humorqualität sind. The Hot Chick oder Joe Dirt dürfen als Beispiele genannt werden. Dass diese Filme kaum jemanden interessieren, hindert den Star nicht daran, weiterhin seine plumpen Witzchen ans Publikum zu bringen. Der neueste Versuch heisst Bucky Larson: Born to be a Star.

Wie immer, wenn Leute vom Land in die grosse Stadt kommen, gibt's Verwicklungen, Missverständnisse und peinliche Situationen. Bucky Larson: Born to be a Star lebt ausschliesslich von diesen Momenten, denn als Geschichte macht der Film schon nach ein paar Minuten schlapp. Aber auch die Witze und Peinlichkeiten sind plump, schlapp und schlichtweg nicht lustig. Da nützen auch Gastauftritte von Don Johnson oder Christina Ricci nichts, obwohl sie natürlich schon eine ganz Herzige ist.

Hauptdarsteller Nick Swardson ist ein regelmässiger Gast in Adam-Sandler-Filmen und darf jetzt auch einmal im Mittelpunkt stehen. Das macht er allerdings auf eine richtig blöde Art, so dass der Hauptcharakter schon nach wenigen Minuten nervt und die Sprüche über Hasenzähne dem Zuschauer bald schon aus den Ohren lampen.

Fazit: Bucky Larson: Born to be a Star ist Mist - weder lustig noch interessant, geschweige denn unterhaltsam. Dämliche Charaktere, blöde Witzchen und eine langweilige Geschichte nehmen der Produktion jeglichen Spass. Immerhin darf man Christina Ricci mal wieder sehen.

Die DVD von Bucky Larson: Born to be a Star hat ein paar nette Bonusfeatures zu bieten, die einiges unterhaltsamer sind als der gesamte Film. Das Gag-Reel ist glatt und beweist, dass man die Darsteller eigentlich besser ohne Drehbuch hätte agieren lassen können. Es wäre lustiger geworden. Das kurze Making-of ist okay, das Porträt über Gary kultig (Kevin Nealon ist ohne Drebuch witzig), jedoch ist das Filmchen über den Glanz von Bucky recht überflüssig.

Technisch macht die DVD einen sehr sauber abgemischten Eindruck. Der kräftige Ton und das klare Bild lassen diesbezüglich keine Wünsche offen.

1.0 Stern 4.2 Sterne
1.0 Stern (3 Bewertungen) | 0 Kommentare

0.50.5
23.01.2012 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 23.01.2012

  • Bildformat: 1.85:1 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1); Italienisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch; Englisch; Türkisch; Italienisch; Finnisch; Dänisch; Norwegisch; Schwedisch;
  • Extras: Lachen ist ansteckend; Hinter den Zähnen; Gary - schwieriger Kunde; Bucky glänzt