Vampires Suck (2010)
Beilight - Biss zum Abendbrot
Vampires Suck (2010) Beilight - Biss zum Abendbrot
Oder: Es geht immer noch ein bisschen schlimmer
Die junge und hübsche Becca Crane (Jenn Proske) zieht in das Städtchen Sporks zu ihrem Vater Frank (Diedrich Bader), der dort die Stelle des Sheriffs inne hat. An ihrem ersten Schultag erblickt sie den mysteriösen Edward Sullen (Matt Lanter). Als Edward sie blitzschnell vor einem Auto rettet, indem er einen asiatischen Mitschüler vor das Auto wirft, ist sie hin und weg. Sie fängt ein wenig zu recherchieren an, wieso der junge Mann so bleich ist und warum er sich so schnell bewegen kann. Ihre Antwort: Er ist einer der Jonas Brothers.
Doch dies stimmt natürlich nicht, er ist nur ein Vampir. Doch jetzt taucht noch der Werwolf Jacob auf und will Becca für sich haben. Wie gut, dass Edward gerade mit Becca Schluss macht und etwas mit Lady Gaga anfängt. Doch als er wieder zu Becca zurückkehrt, muss sie sich zwischen dem Vampir und dem Werwolf entscheiden. Die Entscheidung wird beim Abschlussball fallen.
DVD-Rating
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die in den letzten Jahren wieder populärer gewordenen Vampire ihre eigene Persiflage spendiert bekommen würden. Frei nach dem Vorbild von Twilight wurde nun Vampires Suck produziert. Lieblos zusammengeschusterte "Witze", im wahrsten Sinn des Wortes "bleiche" Darsteller und ein Titel, der kaum perfekter passen würde für so einen Schmarren - haben die Macher in Hollywood echt verlernt, wie man gute Parodien macht?
In der üblen Tradition von Date Movie oder Meet the Spartans wird in Vampires Suck eine altbekannte Geschichte erzählt und mit Querverweisen auf andere Produktionen angereichert. So wird versucht, auf Kosten von Dear John, Alice in Wonderland oder The Vampire Diaries ein paar lausige Witze zu ziehen, die sich aber allesamt in Rauch auflösen und halt einfach nicht lustig sind. So plump und penetrant vorgesetzte Witze funktionieren einfach nicht.
Darstellerisch wird ebenfalls magere Kost geboten. Da macht sich nicht nur Hangover-Witzbold Ken Jeong vollkommen zum Deppen, sondern auch Dietrich Bader (einst lustig in The Drew Carey Show) zeigt, wohin eine einst vielversprechende Komikerkarriere gehen kann. Der Rest des Casts besteht aus US-Fernsehdarstellern, die zwar allesamt gut aussehen, aber in Sachen Ausdruck und Schauspiel noch einiges lernen sollten.
Fazit: Es ist immer das Gleiche mit diesen sogenannten Parodien, die in den letzten Jahren auf den Markt geworfen worden sind. Lieblos zusammengeschustert, uninspiriert vorgetragen und plump serviert kommt auch Vampires Suck daher und macht absolut keinen Spass. Im Gegenteil, man ist mehr als froh, wenn dieser Quark nach 80 Minuten wieder zu Ende ist. Und das immerhin im "Extended Cut", der ein paar Minuten länger als die Kinofassung ist.
Die DVD hat ein paar entfallene Szenen zu bieten und zeigt, dass sich die Darsteller auch ein bisschen Spass am Set gönnen konnten - wenn man Grinsattacken als "Spass" betiteln kann. Der Kinotrailer schliesst das magere Angebot an Extras dann auch wieder ab. Technisch ist Vampires Suck allerdings gut gelungen. Der Ton ist klar und sauber, das Bild gut transferiert und ohne Makel. Wäre doch bloss der eigentliche Film auch so geworden...
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0.9 Sterne (24 Bewertungen) | 2 Kommentare
DVD-Infos
DVD erschienen am 07.01.2011
- Bildformat: 1.85:1 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1); Italienisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch; Englisch; Italienisch
- Extras: Entfallene Szenen; Spass am Set; Trailer



