Infos zu Unstoppable (2010)
Unstoppable - Ausser Kontrolle
Im Norden von Pennsylvania gerät ein 800 Meter langer, mit hoch explosiven Chemikalien und Diesel beladener Zug durch ein Missgeschick des Zugführers (Ethan Suplee) ausser Kontrolle. Mit einer immer höher werdenden Geschwindigkeit rast der "Coaster" durch den Bundesstaat. Die Leiterin des Bahnkontrollzentrums, Connie Hooper (Rosario Dawson), versucht durch schnelles Handeln den Zug stoppen zu lassen. Strassensperren werden eingerichtet, entgegenkommende Züge müssen auf Nebengleise ausweichen, doch sowohl manuelle Bremsversuche wie auch das Aufspringen auf die fahrende "Cruise Missile" schlagen fehl. Bald stellt sich die Frage, wie man den Zug überhaupt stoppen kann.
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Film-Infos
Deutscher Titel: Unstoppable - Ausser Kontrolle
Drehort: USA 2010
Genres: Action, Drama, Thriller
Kinostart: 11.11.2010
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Regie: Tony Scott
Drehbuch: Mark Bomback
Musik: Harry Gregson-Williams
Darsteller: Denzel Washington, Chris Pine, Rosario Dawson, Ethan Suplee, Jessy Schram, Kevin Dunn, Elizabeth Mathis, Kevin Chapman, David Warshofsky, Jeff Wincott, Lew Temple, Victor Gojcaj, Andy Umberger, Eric Unger, Meagan Tandy, Stephen Taylor, Carly Steel, Maxx Hennard
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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10 Kommentare
Moment, moment! Sowas um Gottes Willen nicht! |
Haha, ja das wäre schon was gewesen, so ein ultra harter städtevernichtender Kill. So im Stile von Losers, da wurde ja zu Beginn auch mal mit der Brechstange die Komik im Blutsumpf unschuldiger Kinder ertränkt. |
Mal angenommen der Zug hätte doch unvermeidlich zur Detonation gebracht werden müssen |
Der ganze Film ist ein Ärgernis. Das fängt schon mit der hanebüchenen Erklärung an, warum der Zug Unstoppable ist. Und alle Versuche scheitern natürlich, und am Schluss gelingt dann doch genau dies, was zu Beginn noch unmöglich war. Super Logik. Ganz billig ist auch die Kopie des sich auf die Seite kippenden Zuges wie die Szene mit dem Bus aus Speed. Und diesen Film mit dem grossen Vorbild Runaway Train beinahe gleichzustellen, finde ich schon ziemlich frech. Da kann ich wenigstens noch nachvollziehen, dass der Zug nicht angehalten werden kann und Runaway Train hat das, was Unstoppable in keiner Minute hat: Tiefgang und Glaubwürdigkeit. Ich mag die Filme von Tony Scott und in jedem findet man seine typische Schnitttechnik und Kamerafahrten. In Unstoppable wirken sie aber durchwegs uninspiriert und einfach wahllos eingesetzt, bis zum Exzess. Schade. |
Kurzweilige Unterhaltung die man am nächsten Tag auch schon wieder vergessen hat. |









Ich habe mir nach dem für mein Empfinden eher schwachen Pelham 123 nicht all zu viel von Unstoppable erhofft. Auch die Geschichte liest sich im Voraus nicht als überaus spannend. Doch Tony Scott beweist einmal mehr, dass er auch mit einem überlangen Zug die Gemüter zu packen vermag. Denzel Washington und Chris Pine geben ein grossartiges Duo ab. Ethan Suplee als Auslöser für die Katastrophe passt ebenfalls wie die Faust aufs Auge. Unstoppable fesselt bis am Schluss und das obwohl man immer weiss, wie der Film ausgehen wird. Das Wissen über den Ausgang wirkt sich aber überhaupt nicht negativ aus, denn Tony Scott hat die Geschichte toll verpackt. Nette Wendungen sorgen für ein Ratespielchen, wie, wer und wann den Zug zum Anhalten kriegt. Mir hat auch die Alt gegen Jung Streiterei zwischen Pine und Washington sehr gut gefallen, auch wenn der Streit nie wirklich ausbricht, sondern mehrheitlich Wortgefechte dominieren.
Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Actionfilm, der zwar von Anfang an keine Geheimnisse über die Auflösung mit sich bringt, aber trotzdem den Spannungsbogen hoch halten kann.
Hmm, ich hab zwar schon nicht all zu viel erwartet (und wäre eigentlich viel lieber ein anderen Film schauen gegangen) aber irgendwie hat mich Unstoppable nicht überzeugt.
Natürlich konnte man schon erwarten das es ein No-Brainer wird (und da hab ich normalerweise auch nichts dagegen) aber die für mich nicht vorhandene Spannung machte den Film zu einem Erlebnis alsob man 2 Stunden lang einen langezogenen Kaugummi anschauen würe. Nicht nur hat man das Szenario schon 1000 Mal gesehen, aber auch jedes Klischee dieses Genre wurde eingehalten und somit hat man nicht nur ein tausendstel einer Sekunde das Gefühl alsob der Ablauf der Geschichte unvorhersehbar war...
Was den Film dann doch noch erträglich gemacht hat, war Denzel Washington und die kleinen Witze die zwischendurch mal ins Skript aufgenommen wurden.
Naja, nächstes Mal wähle ich den Film wieder aus
Freudige Überraschung. Unglaublich "straightforward" und an die 90er erinnernder Thriller, der kenen Moment zum Atmen oder Nachdenken lässt. Wieso der hier nicht grösser/in mehr Säälen startet ist jedoch ein Rätsel