Takers (2010)
Takers (2010)
Oder: Pimp my Bankraub
Sie heissen A.J. (Hayden Christensen), John Rahway (Paul Walker), Gordon Jennings (Idris Elba), Jake (Michael Ealy) und Jesse Attica (Chris Brown). Sie sind die Takers und sind spezialisiert auf Banküberfälle. Die Polizei um Detektiv Jack Welles (Matt Dillon) kommt bei den Überfällen der Bande immer einen Tick zu spät. Doch Jack lässt nicht locker: Er will die Bande unbedingt dingfest machen. Doch die Takers selber haben momentan andere Probleme:
Ihr ehemaliger Partner Ghost (T.I.) musste vor Jahren nach einem misslungenen Coup ins Gefängnis. Jetzt ist er wieder draussen und schlägt dem Team einen Job vor, bei dem 20 Millionen Dollar drin liegen: Sie sollen einen Geldtransporter am helllichten Tag überfallen. Obwohl sie skeptisch sind, nehmen sie das Angebot an. Doch Ghost spielt sein ganz eigenes Spiel: Er will mit Hilfe der Russen seine ehemaligen Freunde nach der getanen Arbeit töten und alles Geld an sich reissen. Ghost und die Takers merken aber nicht, dass die grösste Gefahr von Welles kommt, der ihnen schon gefährlich nahe ist.
Blu-ray-Rating
Bankräubereien und Überfälle eignen sich gut für spannende Thriller. Gut aussehende Gangster, viel Kohle und schöne Dinge, die man damit kaufen kann, machen nicht erst seit Ocean's Eleven einen guten Eindruck. Nun hat sich Regisseur John Luessenhop angesagte Jungstars geschnappt und erzählt in Takers in stylischer Art und Weise von einem Bankraub und dessen Folgen. In den US-Kinos war das mit knapp 60 Millionen Dollar Einspiel ein solider Erfolg.
Dabei verpasst es der Film, den einzelnen Figuren genügend Tiefe zu geben, damit man als Zuschauer auch ein bisschen mitfiebern kann. So bleiben Rapstars wie Chris Brown und T.I. blass und ohne Profil. Auch können bekanntere Namen wie Paul Walker (Fast Five), Hayden Christensen (Jumper) oder die schöne Zoe Saldana (Star Trek) kaum aus ihren Rollen ausbrechen und bewegen sich somit immer schön auf der langweiligen und vorgeplanten Schiene. Schade.
Nebst all den langweiligen Charakteren sticht Matt Dillon schon fast ein bisschen raus. Ihm schaut man gerne beim Verfolgen und Rumballern zu, denn sein Charakter hat wenigstens ein bisschen Profil. Zu mehr reicht's einfach nicht.
Fazit: Takers ist hochpoliertes Kino mit schön aussehenden Darstellern und coolen Autos. Inhaltlich bleibt der Film jedoch oberflächlich und bietet ausser einigen rasanten Actionmomenten und einem schön gezeigten Banküberfall nicht viel. Aber immerhin...
Die Blu-ray von Takers hat als Bonusmaterial neben einem nicht uninteressanten Audiokommentar zwei Features zu bieten, die es sich anzuschauen lohnt. Das Making-of (ca. 11 Minuten) und die nähere Betrachtung der Action (ca. 10 Minuten) sind kurz und knackig, bieten aber einen kurzen Einblick in die Produktion. Ein Musikvideo (Promo) und der Trailer runden das Angebot ab.
Die technische Seite der Disc lässt keinen Grund für Makel. Das Bild ist klar, stark und sauber transferiert worden, und auch der Sound dröhnt in glasklarer Qualität durch die Boxen. Vor allem im Showdown macht sich das deutlich bemerkbar.
![]()
3.5 Sterne (21 Bewertungen) | 1 Kommentar
Blu-ray-Infos
Blu-ray erschienen am 07.04.2011
- Bildformat: 1:2.40 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (DTS-HD MA 5.1); Englisch (DTS-HD MA 5.1); Türkisch (Dolby Digital 5.1); Spanisch (DTS-HD MA 5.1)
- Untertitel: Deutsch; Englisch; Spanisch; Türkisch
- Extras: Audiokommentar; Making-of; Die Action; Musikvideo; Trailer



