Infos zu Rubber (2010)
In der Wüste Kaliforniens treibt ein Killerpneu sein Unwesen. Zuerst waren es nur Gegenstände und kleine Tiere, die er hat explodieren lassen - doch dann hat er nach Höherem gestrebt und die ersten Menschen umgebracht. So reist der Pneu durch die Wüste, macht Stopp in einem Motel, wo er sich ein wenig vor dem Fernseher entspannt und zwischendurch einem Hausmädchen den Kopf wegbläst. Im selben Motel macht auch eine schöne Unbekannte (Roxane Mesquida) Halt. Zu der fühlt sich der Pneu sofort hingezogen, weshalb er sie vor einer Attacke verschont. Dies möchte der abgehalfterte lokale Sheriff (Stephen Spinella) gerne ausnutzen, weshalb er sie als Lockvogel einsetzt und versucht, den Pneu in eine Falle zu locken.
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Film-Infos
Drehort: Frankreich 2010
Genres: Komödie, Drama, Horror, Mystery, Sci-Fi
Laufzeit: 85 Minuten
Kinostart: 27.01.2011
Verleih: Xenix Films
Regie: Quentin Dupieux
Drehbuch: Quentin Dupieux
Musik: Sébastien Akchoté, Gaspard Augé
Darsteller: Stephen Spinella, Roxane Mesquida, Jack Plotnick, Wings Hauser, Thomas F. Duffy, Courtenay Taylor, Haley Ramm, Hayley Holmes, Blake Robbins, David Bowe, Remy Thorne, Devin Brochu, James Parks, Daniel Quinn, Ethan Cohn, Charley Koontz, Tara Jean O'Brien, Pete Dicecco
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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16 Kommentare
WTF did I just watch? Sehr absurd aber sicher ebenso kultig. Es muss ja auch nicht immer alles Sinn machen |
Zugegeben, recht innovativ und merklich "frisch" fällt das Projekt ja aus... Doch im Endeffekt fehlen die Ideen, um den Film über die gesamte Laufzeit zu tragen - und das möglichst sinnvoll, und nicht durch die blosse Aneinanderreihung von Absurditäten. So hätte man z.B. die zwei (bzw. drei) Ebenen besser miteinander verknüpfen können. Den Gedanken an diesen Film als Kurzversion finde ich persönlich auch viel ansprechender... oder, wenn man schon bei der Länge bleibt: dann hätte dem Film ein Quäntchen mehr Humor (und vor allem auch Selbstironie !) gut getan. Und, dass der Film in irgendeiner Form zum "Kult" werden könnte, sehe ich so auch nicht... kommt Zeit kommt Rat. Bevor es Flames hagelt, bitte erst meine komplette Rezension lesen, danach aber durchaus gerne. |
Bin da nicht ganz eurer Meinung. Rubber ist gut gebügelter Trash, der sich nie ernst nimmt, aber trotzdem kein bisschen doof ist. Rubber ist verdrehte Filmwelt, also läuft genauso ab, wie es in einem Film normalerweise nicht ablaufen würde und das macht Rubber halt dann doch irgendwie speziell und unterschwellig sehr intelligent. Ich hoffe, dass da noch mehr kommt, denn ich fand Rubber wirklich cool. |
Mir hat der Streifen vorzüglich gefallen. Liegt vielleicht daran, dass Rubber seine Message 1:1 rüber bringt. Ebenfalls hat mich überraschenderweise die Laufzeit nicht gestört, wie es hier viele schreiben. Dazu fand ich das ganze zu amüsant. |
.. also ich glaube kaum, dass ein pneu einen wasserhahn aufdrehen kann.. sehr merkwürdiger film. [Editiert von prad0x am 2011-06-13 14:44:24] |







Gute Kritik! Bin ich eigentlich völlig damit einverstanden.
Ich bin der Meinung, wenn man aus dieser Idee einen funktionierenden Film hätte machen wollen, hätte es zwei Möglichkeiten gegeben (die erste wurde auch im Review erwähnt):
1. Man macht einen 20-minütigen Kurzfilm. Dafür sind nämlich gerade noch genug gute Ideen vorhanden.
2. Man macht einen Spielfilm, bei dem jedoch ca das, was im jetzigen gesamten FIlm vorkommt, lediglich den ersten Akt bildet. Sprich der eigentliche Film beginnt in dem Moment, wo der jetzige Film aufhört:
why five stars? no reason!
Als Kurzfilm wäre er gut gewesen. Aber so wie er im Kino läuft, für mich ein totaler Flop. Gähn.
Ich finde ja, dass die Länge des Films durchaus ein weiterer Geniestreich in der durchdacht sinnfreien Story um Robert the Rubber darstellt. Vielleicht so zwei, drei Minuten weniger vom Ende, aber sonst haben sie sich wirklich kurz gefasst - wenn man dem so sagen kann.
Hmm hier lässt Rubber immer noch auf sich warten. Bin jedenfalls auf den "Mr. Oizo" Film gespannt ;)
Die wohl kürzeste und zutreffendst Kritik
Aber natürlich haben auch ebe und woc recht, der Film ist irgendwie nicht einzuordnen.
Ich würde ihn in das Genre "Wettbewerbsfilm am Festival zur allgemeinen Aufheiterung" platzieren. Für den Alltag kann ich den Streifen allerdings nur bedingt empfehlen - Je nachdem kann so ein Teil schnell sehr stark an den Nerven zerren.
6 Sterne. Warum?
"No fucking reason"
Rubber entzieht sich jeglicher Logik und ist daher eine totale Provokation für den Zuschauer. Man kann den Film gar nicht gut finden und auch nicht schlecht. Er "ist" einfach. Ob er sehenswert ist, kann ich persönlich auch nicht sagen. Totaler Trash, that's it. Aber wahrscheinlich würden jetzt Filmakademiker kommen und sagen, ich hätte ja keine Ahnung, das sei ein Meisterwerk.
Trotzem ist der technische Aspekt beeindruckend, falls der Film mit einer Fotokamera gedreht wurde. Spricht wieder für 5D und Konsorten. Betreffend Einstellungen, Tiefenunschärfe und der ganzen Bildsprache hingegen kann man Rubber nichts anhaben.
Whatever. Ich kann ihm keine Bewertung in Form von Sternen geben.