Inception (2010)

"The name is Cobb, Dom Cobb."

Industriespionage ist ihr Spezialgebiet, und sie sind die Besten. Um an die ganz grossen Informationen zu kommen, bricht das Team um Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) und Arthur (Joseph Gordon-Levitt) nicht etwa in die Hauptsitze der Firmen ein, sondern in die Träume der hohen Tiere. In der Traumphase ist der Verstand nämlich am verwundbarsten, weshalb es leicht ist, dort einzudringen.


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Film-Informationen

Drehorte: USA, Grossbritannien 2010
Genres: Action, Abenteuer, Mystery, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 148 Minuten

Kinostart: 29.07.2010
Verleih: Warner Bros. Switzerland

Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan
Musik: Hans Zimmer

Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Tom Hardy, Ken Watanabe, Dileep Rao, Cillian Murphy, Tom Berenger, Marion Cotillard, Pete Postlethwaite, Michael Caine, Lukas Haas, Tai-Li Lee, Claire Geare, Magnus Nolan, Taylor Geare, Johnathan Geare, Tohoru Masamune, Yuji Okumoto, Earl Cameron

» The Internet Movie database (IMDb)


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95 Kommentare

Noch ein Quentchen besser als das Premake Shutter Island. Die Nolan Version hat noch ein bisschen das bessere Ende. Erstaunlich dass diCaprio zweimal als Hauptdarsteller für denselben Film gewonnen werden konnte. Und wer mir nicht glaubt, der schaut sich zuerst Shutter Island und dann Inception an. Der Trailer zu beiden Filmen heisst übrigens Jacobs Ladder. Den kann man ja dann noch im Anschluss schauen. Wer alle drei gesehen hat, versteht was ich meine.

Der Film ist absolut GENIAL! Aber man muss voll und ganz dabei sein und sich nicht ablenken lassen, damit man wirklich alle Details mitbekommt. Ich habe ihn gleich 2x im Kino gesehen und kann ihn nur jedem weiterempfehlen. Die Schauspieler sind ebenfalls sehr gut ausgesucht.

Nice

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Richtig. Cobb ist glücklich. Aber seine Frau und seine Kinder nicht. Die wären ja dann in der Realität, während sich Cobb in seine Traumwelt zurückzieht. Und ob das Mal so leicht fällt, zu sehen wie der Mann, den sie liebt, in seinen Träumen hängen bleibt, nicht zurück will zu ihr. Denn im Prinzip wird Cobb ja nach der Theorie zum Schluß verrückt. Er richtet sich seine eigene Welt ein.


[Editiert von EricDraven am 2011-04-20 08:02:50]

Zitat EricDraven (2011-04-19 11:25:06)
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Ich habe mir den Film gestern noch mal angesehen. Und zwar aus dem Blickwinkel: Was, wenn Mal recht hat? Cobb lebt in seiner Traumwelt, in der er der Held ist, alles schafft, aber sein Kreuz zu tragen hat. Was, wenn Mal versucht, ihn mit Hilfe eines Ärzteteams zurückzuholen. Deshalb auch seine Träume sabotiert? Und die anderen, ähnlich wie bei Shutter Island, mitspielen, und ihn durch ihre Fragen aufzuwecken versuchen?Was, wenn Arthur ein Hirngespinst ist, dass Cobb sich ausgedacht hat. Was, wenn Arianne so eine Art geistiges Anti-Viren-Programm ist? (Was erklären würde, warum z. B. Mal so agressiv auf sie reagiert.) Was, wenn Saito Arzt ist? (Immerhin "begleitet" er ihn durch alle Traumwelten, selbst den Limbo. Was, wenn die meisten eigentlich versuchen, ihn aufzuwecken? Und zum Schluß verlieren?

]

Wenn man den Film mit solchen Gedanken im Hinterkopf noch mal schaut, sieht man einen völlig neuen Film. Und es passiert nie etwas, was Lücken in dieser Theorie aufdeckt. Und dann ist das Ende eher so ein "Sixt Sense" - Gänsehautende.... Und sehr traurig.

Interessante Theorie, die sich nur schwer widerlegen lässt. Nur ergibt sich da das Problem, das sich bei jeder pessimistischen Auslegung des Schlusses ergibt:

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Im Grunde ist es letztendlich egal, ob Cobb träumt oder nicht, ob der Kreisel fällt oder nicht. Nolan hat angemerkt, dass es ihm wichtig war zu zeigen, dass Cobb nicht mehr auf den Kreisel achtet. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kann ich dem Ende einfach keine tiefgreifende Traurigkeit abgewinnen, denn Cobb ist glücklich. Er ist mit seinen Kindern wiedervereint und wird nicht mehr von Mals Projektion "heimgesucht". Ob das nun seine Traumwelt oder die Realität ist, ist da zweitrangig.

Ich habe diesbezüglich meine Meinung schon geäussert: Ich bin ziemlich sicher, dass Cobb am Ende nicht träumt. Dennoch ist es sicher spannend, den Film mit der Prämisse, dass Mal recht hat, zu schauen.