Infos zu Inception (2010)
Industriespionage ist ihr Spezialgebiet, und sie sind die Besten. Um an die ganz grossen Informationen zu kommen, bricht das Team um Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) und Arthur (Joseph Gordon-Levitt) nicht etwa in die Hauptsitze der Firmen ein, sondern in die Träume der hohen Tiere. In der Traumphase ist der Verstand nämlich am verwundbarsten, weshalb es leicht ist, dort einzudringen.
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Doch bei ihrem neusten Auftrag geht einiges schief: Als sie versuchen, Ideen aus dem Kopf von Industrieschwergewicht Saito (Ken Watanabe) zu beschaffen, merkt dies jener und dreht den Spiess um. Er schnappt sich Cobb und Arthur und verlangt, dass sie bei seinem Konkurrenten, anstatt eine Idee zu klauen, eine platzieren sollen. Für dieses Vorhaben, das "Inception" genannt wird, versammeln Cobb und Arthur ein Team um sich, welches die junge Architektin Ariadne (Ellen Page), den Fälscher Eames (Tom Hardy), den Chemiker Yusuf (Dileep Rao) und Saito selbst beinhaltet. Als sie zu ihrer Mission aufbrechen, merken sie bald, dass es kein Zurück mehr gibt und Cobb etwas Wichtiges über seine Vergangenheit verschweigt.
Text: OutNow.CH (crs)
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Film-Infos
Französischer Titel: Origine
Drehorte: USA, Grossbritannien 2010
Genres: Action, Mystery, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 148 Minuten
Kinostart: 29.07.2010
Verleih: Warner Bros.
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan
Musik: Hans Zimmer
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Tom Hardy, Ken Watanabe, Dileep Rao, Cillian Murphy, Tom Berenger, Marion Cotillard, Pete Postlethwaite, Michael Caine, Lukas Haas, Tai-Li Lee, Claire Geare, Magnus Nolan, Taylor Geare, Johnathan Geare, Tohoru Masamune
The Internet Movie database (IMDb)
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95 Kommentare
08.03.2013
YogibärNoch ein Quentchen besser als das Premake Shutter Island. Die Nolan Version hat noch ein bisschen das bessere Ende. Erstaunlich dass diCaprio zweimal als Hauptdarsteller für denselben Film gewonnen werden konnte. Und wer mir nicht glaubt, der schaut sich zuerst Shutter Island und dann Inception an. Der Trailer zu beiden Filmen heisst übrigens Jacobs Ladder. Den kann man ja dann noch im Anschluss schauen. Wer alle drei gesehen hat, versteht was ich meine.
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01.02.2012
blackpant2Der Film ist absolut GENIAL! Aber man muss voll und ganz dabei sein und sich nicht ablenken lassen, damit man wirklich alle Details mitbekommt. Ich habe ihn gleich 2x im Kino gesehen und kann ihn nur jedem weiterempfehlen. Die Schauspieler sind ebenfalls sehr gut ausgesucht.
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11.07.2011
crsNice

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20.04.2011
DeciusSpoiler zum Lesen Text markieren Richtig. Cobb ist glücklich. Aber seine Frau und seine Kinder nicht. Die wären ja dann in der Realität, während sich Cobb in seine Traumwelt zurückzieht. Und ob das Mal so leicht fällt, zu sehen wie der Mann, den sie liebt, in seinen Träumen hängen bleibt, nicht zurück will zu ihr. Denn im Prinzip wird Cobb ja nach der Theorie zum Schluß verrückt. Er richtet sich seine eigene Welt ein.
[Editiert von EricDraven am 2011-04-20 08:02:50]
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Zitat EricDraven (2011-04-19 11:25:06) Spoiler zum Lesen Text markieren Ich habe mir den Film gestern noch mal angesehen. Und zwar aus dem Blickwinkel: Was, wenn Mal recht hat? Cobb lebt in seiner Traumwelt, in der er der Held ist, alles schafft, aber sein Kreuz zu tragen hat. Was, wenn Mal versucht, ihn mit Hilfe eines Ärzteteams zurückzuholen. Deshalb auch seine Träume sabotiert? Und die anderen, ähnlich wie bei Shutter Island, mitspielen, und ihn durch ihre Fragen aufzuwecken versuchen?Was, wenn Arthur ein Hirngespinst ist, dass Cobb sich ausgedacht hat. Was, wenn Arianne so eine Art geistiges Anti-Viren-Programm ist? (Was erklären würde, warum z. B. Mal so agressiv auf sie reagiert.) Was, wenn Saito Arzt ist? (Immerhin "begleitet" er ihn durch alle Traumwelten, selbst den Limbo. Was, wenn die meisten eigentlich versuchen, ihn aufzuwecken? Und zum Schluß verlieren?
] Wenn man den Film mit solchen Gedanken im Hinterkopf noch mal schaut, sieht man einen völlig neuen Film. Und es passiert nie etwas, was Lücken in dieser Theorie aufdeckt. Und dann ist das Ende eher so ein "Sixt Sense" - Gänsehautende.... Und sehr traurig.
Interessante Theorie, die sich nur schwer widerlegen lässt. Nur ergibt sich da das Problem, das sich bei jeder pessimistischen Auslegung des Schlusses ergibt:
Spoiler zum Lesen Text markieren Im Grunde ist es letztendlich egal, ob Cobb träumt oder nicht, ob der Kreisel fällt oder nicht. Nolan hat angemerkt, dass es ihm wichtig war zu zeigen, dass Cobb nicht mehr auf den Kreisel achtet. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kann ich dem Ende einfach keine tiefgreifende Traurigkeit abgewinnen, denn Cobb ist glücklich. Er ist mit seinen Kindern wiedervereint und wird nicht mehr von Mals Projektion "heimgesucht". Ob das nun seine Traumwelt oder die Realität ist, ist da zweitrangig. Ich habe diesbezüglich meine Meinung schon geäussert: Ich bin ziemlich sicher, dass Cobb am Ende nicht träumt. Dennoch ist es sicher spannend, den Film mit der Prämisse, dass Mal recht hat, zu schauen.
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]
Wenn man den Film mit solchen Gedanken im Hinterkopf noch mal schaut, sieht man einen völlig neuen Film. Und es passiert nie etwas, was Lücken in dieser Theorie aufdeckt. Und dann ist das Ende eher so ein "Sixt Sense" - Gänsehautende.... Und sehr traurig.
Bin wieder auf dem South-Park-Trip ... und hab soeben diese Folge gesehen:
http://www.southparkstudios.com/full-episodes/s14e10-insheeption
Einfach nur der Hammer!
Ich muss sagen, ich war enttäuscht von Inception. Man schwärmte, wie toll der sei, was für eine Tiefgründige und unglaublich clevere Story der Film habe.
Schlussendlich jedoch hat der Film einfach so viele Löcher in seiner Geschichte, dass genug Platz ist, um Tiefgründigkeit hinein zu interpretieren.
Der Schluss ist ein super Beispiel dafür:
Ich denke, die Story zieht den Film etwas runter. Aber abgesehen davon war es ein absolut unglaublich genialer Film. Visuell, akustisch, die Spannung und auch die schauspielerischen Leistungen fand ich wirklich herausragend.
Nice!
Und auch aus Comics...

Naja darüber lässt sich streiten! Nolan klaut (und das meine ich positiv) vieles zusammen und baut mit seinen eigenen Idee daraus was sehenswertes. Und bezüglich Fortsetzung kann mir mich nur dem Rest anschliessen, das kann ja eigentlich nur schlechter werden.
Bitte, bitte, bitte, BITTE nicht!
Bloss keine Fortsetzung. Will kein erneutes Matrix-Fiasko
Wäre eine Schander wenn da kein Nachfolger gedreht würde.
Auch eine neue Trilogie wäre doch angebracht. Das gesamte Konzept ist ja auch vollkommen neu in der Filmgeschichte.
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[Editiert von Norman83 am 2010-12-29 02:41:14]
schön wenn wieder mal ein Film zu den Erwartungen auflebt, äusserst selten geworden in letzter Zeit.
told ya
sechser Wertungen sind bei mir selten, doch dieser hat sie verdient. Genialer Streifen.
Naja, ich war doch irgendwie froh, dass er auf Memento-mässige Mätzchen verzichtet hat. Nicht weil mir der zu kompliziert war, sondern einfach weil ich einen Film mag, der auf die Faszination, die seine Geschichte ausübt, vertraut und nicht noch an der Erzählweise rumschraubt, um den Zuschauer zu verblüffen.
Das sagt Chris:
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-12-19 15:35:44]
Ein wirklich aussergewöhnlicher Film. Die unglaubliche Story und die soliden schauspielerischen Leistungen mögen über den zeitweise etwas schwachen Soundtrack hinwegtrösten. Habe den Film sogar zweimal im Kino gesehen.
Etwas habe ich aber nie verstanden:
Owww Man...Das war genau das was ich gerade hier schreiben wollte (nicht den Link, sondern den Link Inhalt).
Sehr guter Film. ich würde sogar sagen, dass wir hier einen der besten Filme der letzten paar Jahre vor uns haben.
Hat gepackt. Wirklich gepackt! Wären doch nur mehr Filme so. Hier passen die CGI mit der Story vollkommen zusammen und es macht Spass Arthur im Hotel zuzusehen.
[Editiert von Markus am 2010-12-18 22:48:41]
Chris wird dir sagen...
Zum Film wurde alles gesagt, wirklich bemerkenswert wie locker leicht hier dem Zuschauer eine doch realtiv "vielschichtige" Story vermittelt wird. Keine Ahnung ob sich Inception mit anerkannten Wissenschaften über das Thema "Traum" deckt, hingegen wie Nolan Hints (die Kicks, der Anfang der Träume etc.) einbaut die jeder von uns schon mal geträumt und erlebt hat ist schon genial bzw. genial einfach. Insgesamt hätte man das Ganze aber ruhig etwas mind-fuckiger erzählen können.
[Editiert von Chemic am 2010-12-13 12:01:49]
Arrrr ein Wundervoller Film, hab ihn mir gleich 2 mal Angesehen, ich hoffe Nolan macht so weiter mit vergleichbar guten und Durchdachten Filmen der Typ ist ne guuuute Regie.
kann man echt nicht dran Meckern und irgendwie fallen einem beim 2. mal ansehen auch mehr die dinge auf die eher beiläufig geschehen sind.
Hab mir die Special Box gekauft, die in einem schicken Aktenkoffer daherkommt. Ansonsten ist es eigentlich bloss die BluRay Disc im schönen Case. Aber zum Aufstellen sind es die 50.-- locker wert :D
Blu-Ray ist bestellt, ich bin gespannt.
tatsächlich eine sehr hübsche idee.
gefällt mir...
1. Bitte noch den Spoiler als solchen markieren.
2. zu deiner Frage:
Sehr spannender und cooler Film... dessen Ende ich nicht ganz verstehe...
Mit all den Lorbeeren die der bekommen hat, dachte ich meine Erwartungen wären mittlerweile zu hoch an den Film. Aber ich muss zugeben, absolut top!
Jep dem stimme ich auch zu. Story, Schauspieler, Spannung alles auf Top Niveau.
[Editiert von ()=() am 2010-12-04 09:40:53]
Soeben auf Blu-ray gesehen. Für mich immer noch der beste Film des Jahres. Tolle Sache!!
Super Film!
Übrigens hier eine interessante Interpretation:
http://www.chud.com/articles/articles/24477/1/NEVER-WAKE-UP-THE-MEANIN…
Aber-scho-sicher!
Das Ding ist sowas von gekauft:
Limited Blu-ray Edition
Yes Ma'am
bitte tut das noch richtig in Spoiler!
[Editiert von ma am 2010-08-23 14:12:24]
Aber er sieht ja dann die Gesichter der Kinder. Und die sieht man im Traum ja sonst nicht. Oder?
Damn, war natuerlich 2D. Habs verwechselt. Sorry. IMAX muss genuegen...
Hä ??
http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20100716123945AA0t0dN
Im Imax gesehen. In 3D. Mann.... Hammer-Ding....
Zur Story: Cobb (Leonardo di Caprio) klaut Geheimnisse aus den Träumen anderer Menschen (Extraction = Absaugung, Extrahierung). Nach einer fehlgeschlagenen Extraction beim Unternehmer Saito schlägt ihm dieser vor, dafür zu sorgen, dass Cobb seine Kinder wieder sehen darf. [Vorgeschichte lass ich aus Zeitgründen weg, geht gefälligst auch ins Kino!
) Dafür müsste Cobb für ihn eine Inseption (sprich: Einpflanzung) bei einem Konkurrenten vornehmen.
Am Anfang ist die Geschichte ein bißchen unübersichtlich erzählt. Diese Momente häufen sich aber an manchen Stellen auch in mitten des Films wieder: Man weiß nicht mehr, was Vergangenheit und Gegenwart, was Traum und Realität ist. Ich denke, der Regisseur Christopher Nolan hat es bewusst so gehalten, damit auch der Zuschauer ein bißchen ins Grübeln kommt. Allerdings fällt das "gleichzeitig der Handlung folgen" und das Überlegen, wo und wann die Handlung passiert ein bißchen schwer. Grade weil es auch sehr viele Ebenen gibt. An der Story an sich kann man gar nichts meckern. Innovativ und neu und einfach mal was anderes. Einziges Manko: Am Ende hätte man ruhig noch zeigen können, wie der Kreisel umfällt. Der hat ja schon gestrauchelt, auf die paar Sekunden kommts dann auch nicht mehr an.
Nun zum Cast: Leonardo di Caprio ist ja an und für sich schon ein guter Schauspieler, aber diese Rolle scheint echt für ihn geschrieben worden zu sein. Er kann die volle Bandbreite der Gefühle abrufen bzw. verschiedene Charakterzüge von Cobb (der Coole, der Verletztliche, der Planer...) perfekt umsetzen. Da der Film ja zum Teil auch "Gruppenaufgabe" ist, müssen auch noch ein paar andere Gruppenmitglieder genannt werden: Ellen Page, Ken Watanbe, Tom Hardy, Cillian Murphy und wie sie alle heißen. In einer Gruppe mit solch unterschiedlichen Charakteren, Fachgebieten und Ansichten, taucht in den meisten Filmen irgendeiner unter. Allerdings finde ich, dass Christopher Nolan das sehr gut gelöst hat: Jeder hat mal seine "5 Minuten" im Großen Ganzen und darf dort glänzen.
Der Film lebt definitiv von der Bildgewalt der Träume. Eine Bildgewalt, die mir zuletzt in Avatar - Aufbruch nach Pandora begegnet ist. Außerdem bekommt man das Gefühl, dass zum ersten Mal was Sinnvolles und vor allen Dingen Innovatives mit den vielen Computern, die in der Traumfabrik benutzt werden, geschaffen wurde.
Zuletzt noch eine Frage: Warum hört man im gesamten Film Edith Piaf-Musik? Nur weil Marion Cortillard(La vie en rose) mitspielt?
Fazit: Ein wirklich innovatives Highlight, dass aus dem süßlichen Seichte-Sommerkomödien-Salat hervorsticht, der uns jedes Jahr aufs Neue serviert wird. Ein absolutes Muss!
und hier wieder der alte verbitterte sack:
jaja, war ganz in ordnung. für mich ein bisschen zu viel "matrix" und "eXistenZ" und zu wenig "mirrormask". aber sauber konstruiert, nicht gleich von beginn weg durchschaubar und über die doch lange laufzeit stetig unterhaltsam.
sagen wir 4.5 sterne. und für den letzten schnitt an der genau richtigen stelle runden wir auf.
[Editiert von gargamel am 2010-08-16 23:23:10]
Nun, ich habe die Message etwas anders verstanden (sofern er denn überhaupt eine für sich beansprucht, was ich sehr bezweifle). Das Traum und Realität verschwimmen, ok. Dass es aber am Ende keine Rolle Spiele wo wir leben, nein, im Gegenteil.
Cobb hat die ganzen Probleme ja gerade weil es sehr wohl eine Rolle Spielt, ob in der Realität gelebt wird oder im Traum. Er hat doch selbst gesagt, dass es nur anfangs aufregend sei, in den eigenen Träumen zu leben, es aber längerfristig nicht auszuhalten sei.
Cobb würde wohl noch ein rechter Horrortrip bevorstehen, wenn er am Ende doch nur träumen würde. An den Kinder - die dann ja nur eingebaute Erinnerungen wären - hätte er wohl nicht lange Freude (geschweige denn umgekehrt :-)
dort schon. aber es gibt ja zwischendurch noch möglichkeiten - zb. könnte er bei einem seiner solo-träume (während er vorbereitungen) hängen geblieben sein?
[Editiert von stauffi am 2010-08-16 01:05:40]
Okay, dann habe ich das übersehen. Für mich waren es die kinder aus dem Traum.
sie sind drei jahre älter, es sind nicht die gleichen schauspieler (siehst du übrigens auch in den credits)
das wird mal erklärt:
.
Toller Film, der einen begeistert aus dem Kino gehen läßt und dank großartiger Bilder dafür sorgt, dass die Story nicht zu tief hinterfragt wird. Denn wenn man hier und da ein bisschen zupft,
entdeckt man, das es nicht ganz ausgefeilt ist, die Komplexität des Werkes für den Drehbuchautor am Ende zuviel wird. Aber das ist nicht schlimm, denn die Gedankenspiele und Bilder sind einfach der Hammer.
Für mich der beeindruckenste Film des bisherigen Jahres.
Hihi, die sind nicht schlecht (vor allem der erste):

Nummer 2:

[Editiert von El Chupanebrey am 2010-08-12 15:33:49]
Obwohl ich mir deines Trolldaseins bewusst bin, würden mich die Gründe doch interessieren.
Was für eine überaus durchdachte und konstruktive Kritik hehe... Wenn ich mir mal deine Bewertungen so ansehe würde ich fast auf einen Troll tippen (Tokio Drift, soso... :D) aber nungut über Geschmack soll man ja nicht streiten.
Zu INCEPTION:
Bei weitem das beste, was ich 2010 im Kino bisher gesehen habe und ich ging sogar noch mit gemischten Gefühlen in diesen Film da ich eigentlich DiCaprio nicht mag. Aber hier muss ich sagen: Allererste Sahne wie er diese Figur verkörpert, die man ihm 100% abnimmt. Auch der sonstige Cast wurde sehr gut gewählt wobei der Yakuza-Boss vielleicht ein kleines bisschen klischeehaft rüberkam.
Die Story ist von mir aus gesehen nicht so kompliziert wie manche meinen, im Grunde genommen ist sie sogar recht simpel aber halt sehr schön "verschachtelt" aufgebaut in den verschiedenen Traum-Ebenen. Der Soundtrack von Hans Zimmer verdient auch bessere Kritik als hier bisher geschrieben, mir hat nebst den Bildern, den Effekten und dem Schauspielern eben gerade die Musik gefesselt und ich werd mir den Score auf jeden Fall kaufen. Der Track "Time" ist absolut genial.
Danke Mr. Nolan für diesen hervorragenden Film, ich werd ihn mir nächste Woche wohl auch nochmal anschauen im Kino. :)
[Editiert von unicron am 2010-08-08 00:42:21]
Wobei der letzte Track Time einzigartig ist und die emotionale finale Szene im Film perfekt unterstützt.
Kann mich den Hymnen für einmal anschliessen. Imho Nolans bester Film seit Memento.
Einziger minimer Minuspunkt ist für mich die Musik. Nicht dass diese schlecht wäre - doch hätte ein solch exzellenter Streifen einen etwas herausragenderen Score verdient als das solide, aber auch etwas gar routinierte und aus zig anderen Thrillern vertraut klingende Hans-Zimmer-Gewummer.
Selten so ein scheiss Film gesehen.
Intelligenter Film mit aber ein zwei Logik-Löchern, sehr guten Darstellern tollen Effekten. Mal wieder eine neue Erfahrung, die mich irgendwie an das "MATRIX-Gefühl" erinnert. Man muss aber konzentriert ins Kino sitzen, sonst hängt einem der Film schnell mal ab. Somit alles in allem überdurschnittliches Kino!
ich schliesse mich an Amras Kritik an. Ein extrem gut gemachter Wattebausch. Die Grundstory ist mir aber zu "dürftig". Für die Optik gibt es die volle Punktzahl, leider überzeugt mich der Rest nicht vollends und es blieb ein fahler Nachgeschmack.
Es scheint als würden hier einige ins Limbo fallen. Visuell ist Inception ein Augenschmaus. Die Idee mit den Träumen bzw. dem Traum im Traum etc. ist genial umgesetzt. Perfekt besetzte Rollen. Würde Inception nicht alles in Anspruch nehmen wollen, als "bloss" ein Actionfilm zu sein mit Tiefgang, er hätte 6 Sterne verdient. Doch das Ganze muss gekünstelt so verschachtelt sein und man wird dermassen mit Infos zugekleistert wie alles funktioniert, dass man selber nicht zum nachdenken kommt. Denn eigentlich ist die Story an sich recht simpel, der mit einem Schluss aufwartet, der anders gar nicht gepasst hätte.
Meiner Meinung hapert's an der Story. Der Plan von Saito ist ja an sich unwichtig, trotzdem bildet er das Grundgerüst für den ganzen Film. Der Fokus müsste aber beim Hauptdarsteller sein, der mit seiner Schuld konfrontiert wird & auch den Wunsch hat seine Kinder wieder zu sehen. Dies bleibt aber doch recht blass. Mich interessierte nicht wirklich ob Cobb seine Kinder wieder sieht, sondern wie das Team die Inception durchführt. Mit dem Schluss zeigt mir Nolan aber auf, dass dies der Hauptplot ist & das Grundgerüst wie die Traumwelt eigentlich zusammenfällt & somit der ganze Film ins Limbo. ;-)
Was mich aber viel nachdenklicher machte, dass ich überhaupt keine Beklemmung spürte. Immerhin wird in fremden Träumen mit scheinbar einfachen Mitteln die geheimsten Sachen eines Menschen extrahiert o. etwas eingepflanzt. Das sollte an sich schon ein erschreckender Gedanke sein. Die einzige Frage während dem Film die man sich eigentlich stellt, ist, in welchem Traum man gerade ist, obwohl das ja auch nicht so eine Rolle spielt. Schlussendlich frage ich mich was uns Nolan erzählen will. Ich lasse mich gerne überzeugen.
Just my two cents...
[Editiert von El Chupanebrey am 2010-08-04 16:49:48]
Super Kinoerlebnis! Bin zwar nicht der grösste Nolan-Fan (Prestige gefiel mir nicht), aber seine zwei letzten Streifen sind super. Zwar wurde hier ein profundes Thema relativ oberflächlich behandelt, aber vielleicht ist es in diesem Kontext sogar besser so. Die Balance zwischen Action und Gehirnschmalz blieb meines Erachtens somit gut erhalten.
wieder mal ein film, bei dem sich der kinobesuch mehr als nur gelohnt hat!
).
vom ersten augenblick an packend, mitreissend, verblüffend und berauschend. man kommt gar nie richtig dazu, sich über die story richtig gedanken zu machen; erst am schluss hat man das gefühl im kinosessel zu sitzen und scheint erst wie von einem traum aufzuwachen und weiss gar nicht richtig, wie man überhaupt dorthin kam (
ohne jetzt in euphorische schwärmerei auszubrechen ist chris nolan imho ein genie, ein regisseur, der das kinopublikum immer wieder neu zu verzaubern weiss. da vergebe ich vorbehaltlos und ohne nochmals darüber nachzudenken die volle punktzahl - einfach nur BRAVO!!!
Einfach nur WOW!
Grossartiges Kino mit einer tollen Story und einem sensationellen Cast. Hat mich echt überzeugt und war spannend bis zum Schluss. Absoult empfehlenswert!!
Habe den Streifen jetzt endlich auch gesehen. Ja mehr kann man da gar nicht mehr hinzufügen. Inception ist brachial und hat jeden der sechs Sterne verdient. Definitv der beste Film (bisher) in diesem Jahr.
Am stärksten Punktet der Film bei der Story. Die ganze Geschichte rund ums Träumen und Unterbewusstseins hat man in Hollywood noch nicht so richtig durchgenommen. Deswegen ist es etwas Neues, anstatt den ewigen Sequel und Remake Kram durchzukauen. Der Film war noch komplexer als erwartet. Ein sehr anspruchsvoller Actionfilm, den ich bestimmt noch einmal sehen muss. Visuell ist das ganze ebenfalls eine Augenweide. Das ganze Traum im Traum im Traum ist unglaublich packend und spannend inszeniert worden. Vor allem fand ich es da beachtlich, dass man den Überblick nicht verliert. Da hat Nolan grossartige Arbeit geleistet. Die Schauspieler allesamt überzeugen von A-Z. Leo kann man weiterhin toll auf die Schulter klopfen.
Nolan hat nach Memento und den beiden Batman Filmen, ein weiteres Meisterwerk abgeliefert, welches wieder weit vorne in meiner All Tilme Favouritelist zu finden ist. Definitiv der Regisseur der Stunde in Hollywood.
Okay, ich habe es vielleicht etwas krass ausgedrückt, aber ich sehe in Inception schon gewisse Ansätze dieser "Taktik" - vielleicht weniger die von Nolan aber doch sicher in Richtung der Produzenten. Auch wenn man den Film nicht 2x sehen muss, um die Struktur dahinter verstehen zu können, ist er doch ziemlich kopflastig. Die emotionale Ebene hinter all den Wirrungen der Traumfassaden kam für mich eben ein wenig dünn daher, daher meine Annahme. Könnte dies nicht auch der Grund sein, warum man hierzulande in der Presse den Film zwar als genial einstuft aber nicht perfekt? In Amerika wird die emotionale Ebene 100% funktionieren, dort sind family values seit Jahren ein treffsicheres Thema.
Eigentlich stimme ich dir ja zu, aber auf Inception trifft diese Beschreibung jetzt wohl eher nicht zu, oder?
Wie es jemand in einem Review gesagt hat: "It's like The Matrix, except [it's] unpretentiously smart."
Bin ehrlich gesagt erleichtert, dass es auch Leute gibt, die den Film kritisieren. Nolan ist nicht gleich Meisterwerk. Davon hat man in der US-Presse im Vorfeld eben nix zu hören gekriegt. Zucker-Publicity. Kritiken der Schweizer Presse waren da schon etwas vorsichtiger.
Auch schön finde ich den Ansatz, dass man Filme vielleicht nur noch abstruser und komplizierter macht, um den Zuschauer zu "fordern", aber dann schlussendlich etwas zu verarschen, weil der Inhalt oder die Moral dahinter zu dünn ausfällt. Das ist wie ein angepriesenes und hypes neues Getränk mit Supermarketing-Masche - und wenn man es trinkt, schmeckts wie Cola
wegen der hoffnung auf solche erlebnisse tingelt doch jeder filmfreak ins kino!
absolute oberklasse, der film ist intelligent, regt zum mit- und nachdenken an und ist auf so vielen ebenen verstörend und faszinierend zugleich, das fand ich klasse! die cast, die atmosphäre und der geile sound, das alles verschwimmt zu einem toptrip im kino
und was für ein geiler schluss, i like it! gogo nolan, bitte mehr von diesen intelligenten, mitreissenden und absolut spannenden filmen! a new hope is born 
Ich gehöre wohl zu den wenigen, die den Film nicht so toll fanden. Ich hab mehr erwartet an Gedankenspielereien um die Themen Traum, Realität, Unterbewusstsein. Da kam aber nicht viel. Natürlich ist da die Story mit seiner Frau, seinem Unterbewusstsein etc. Klar, man muss bei der Sache sein, damit man versteht, auf welchem Traumlevel sich man bewegt etc. Das ist ziemlich anstrengend anzusehen und nicht wirklich spannend (ich bin 3mal eingenickt). Aber all das schien mir nur den Zweck zu verfolgen zu verwirren. Da werden Städte verbogen um zu demonstrieren, was man in einem Traum alles kreieren kann. Aber wozu? Reiner Selbstzweck. Der Film hat mich weder intellektuell befriedigt noch hat er mich in irgendeiner Weise emotional berührt.
Vielleicht habe ich auch einfach genug von Filmen, die nur dadurch interessant sind, dass sie eine Story möglichst kompliziert erzählen. Hier fehlt allerdings sogar die Story. Den Leuten im Kino hats gefallen, wir waren eher enttäuscht. Wenn der Hype mal vorbei ist, wird das kaum mehr als Meisterwerk durchgehen. Da find ich Memento oder Insomnia um Längen besser.
[Editiert von Bellowulf am 2010-07-31 08:32:13]
Wow, ein Feuerwerk von einem Film, der - wie bereits The Dark Knight - das Auge und das Hirn überwältigt. Makellose Schauspielleistungen, eine starke Geschichte mit wunderbaren Finessen (ich liebe die Traumwelt, die da produziert wird), beeindruckende Effekte und alles in allem einfach ein tolles Konzept - das ist Inception.
Kleinen Abzug für die etwas holprige Exposition, aber sonst einfach vom Feinsten!
5.5
Wow, da kann ich mich nur anschliessend
!! Visuell und soundtrackmässig war das schon sehr überzeugend. Hat mich wirklich total in den Sessel gedrückt
! Von der Spannung her erinnerte er mich auch an the dark night und vom "verwirrenden Part" an Shutter Island! Mir hat auch der Schluss sehr gut gefallen, hat meine zuvor aufgebaute Logik wieder über den Haufen gekippt, aber das war bei Shutter Island auch absolut genial! 2 Daumen hoch
!
Wow, grandioses visuelles Kino, das Nolan da geschaffen hat. Und er verdient einen Orden, für diesen anspruchsvollen Stoff ein solches Blockbuster-Budget gekriegt zu haben. Schade, dass Cobbs Backgroundstory nichts Neues ist und das schmälert meiner Meinung nach den Unterhaltungswert. Bis (fast) zum Schluss muss der Film zu sehr seine eigenen Regeln erklären, da kommen die Charaktere und vor allen Dingen die emotionale Nähe zu ihnen viel zu kurz. Grosses Kino aber für mich kein Meisterwerk, da hatte The Dark Knight (auch wenn es nichts zu vergleichen gibt) doch viel mehr an "mitreisserischen" Elementen. Finde ich gar nicht so schlecht - das macht Nolan menschlich und lässt ihn nicht zum überirdischen I'm-fucking-perfect-Regisseur mutieren.
Aufrunden
Visuell - meisterhaft
Ideenvielfalt - meisterhaft
Originalität- meisterhaft
Spannung - meisterhaft
Schauspiel - meisterhaft
Figurenzeichnung / emotionale Ebene - leider weniger Meisterhaft
beste primieren plätze im heimischen kino gesichert - kann kaum erwarten
Toller Film, auch wenn schlussendlich die Storz mit DiCaprio und seiner Frau ein bisschen genervt hat. War mir irgendwie zu stoppend im Gegensatz zum anderen Traum im Traum im Traum im Traum.
Wirklich schoene Sache. Bravo Mr. Nolan. Der Kerl hats momentan einfach selten gut im Griff.
tja, das ist ja
wem die trailer-musik auch besonders gut gefallen hat, und nun bisschen enttäuscht ist, dass sie nicht auf der offiziellen score-cd enthalten ist: Mind Heist von Zack Hemsey (via 24bit.com)
An diejenigen die den Film schon gesehen haben:
Finde leider das Schauspiel von Leonardo DiCaprio nicht so sensationell. In SHUTTER ISLAND hat er fast die gleiche Rolle gespielt. Überhaupt geht es in INCEPTION leider wenig um die Charaktere. Aber das verzeiht man Christopher Nolan schnell, weil die Geschichte fesselt und weil die Visualisierung von Träumen meisterhaft ist.
Fand den Film sehr verwirrend und erst beim zweiten Mal hab ich's richtig gecheckt.
?? Was war denn an Prestige schwierig? Don't get it.
Jedenfalls hat Inception sicherlich den Oscar für das beste Drehbuch und den besten Film verdient ;)
Sehr schönes Review! Das macht die Vorfreude noch unerträglicher
was soll ich da noch anfügen - ich stimme der kritik zu 100% zu. noch erwähnenswert sind die kleinen details, die immer wieder entdeckt werden können. ein toller, anspruchsvoller actionfilm, den man ohne weiteres mehrmals sehen kann!