I Spit on Your Grave (2010)

Die Schriftstellerin Jennifer Hills (Sarah Butler) arbeitet gerade an ihrem zweiten Buch. Um sich besser auf die Arbeit konzentrieren zu können, will sie sich in eine einsame Hütte im Wald zurückziehen. Allerdings verirrt sie sich schon bei der Anreise in der amerikanischen Pampa, als sie den kryptischen Wegbeschreibungen des Hütteninhabers folgen will. Schliesslich findet sie eine Tankstelle, füllt da ihren Tank auf und fragt nach dem Weg. Glücklicherweise kennen die jungen Männer die Hütte und können sie in die richtige Richtung weisen. Kurz, nachdem Jennifer einen völlig plumpen Anmachversuch abgewürgt hat, ist sie auch schon auf dem Weg zu ihrem Ziel.


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4.5 Sterne 

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Film-Informationen

Drehort: USA 2010
Genres: Crime, Horror, Thriller
Laufzeit: 108 Minuten

Regie: Steven R. Monroe
Drehbuch: Stuart Morse, Meir Zarchi
Musik: Corey A. Jackson

Darsteller: Sarah Butler, Jeff Branson, Andrew Howard, Daniel Franzese, Rodney Eastman, Chad Lindberg, Tracey Walter, Mollie Milligan, Saxon Sharbino, Amber Dawn, Michelle Tonjes

» The Internet Movie database (IMDb)


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4 Kommentare

Aus meiner Sicht ist das Remake gelungen und übertrifft das Original qualitativ klar. Es liegt der Ausnahmefall vor, dass das Remake nicht bloss ein Abklatsch des Originals ist, sondern die Figuren weiterentwickelt.


Ganz klar auch meine Meinung.
Wer Rape & Revenge Filme mag, soweit man solche mögen kann bzw. darf, kommt sowieso nicht daran vorbei. Die Rape-Szenen sind unglaublich intensiv und abartig, wobei mich da das Original noch fast mehr geschockt hat. Die Kills sind dann wirklich blutig und innovativ, egal wie unrealistisch (woc^^) das sein mag, es gefällt und ist stark inszeniert.

Ganz ehrlich: Würde ich ein Buch schreiben, würde ich mich auch verziehen, abends meine Bierchen trinken und bestimmt auch mal genüsslich Einen rauchen. Also so abwegig finde ich das nicht....
Die 'Bösewichte', ok, ja die sind mehr als nur typisch ^^

Zitat woc (2011-08-13 14:14:27)

Nee, ich finde dieses Remake unoriginell und läppisch.


Die einzelnen von woc geäusserten Kritikpunkte gelten für das Original wie für das Remake. Sie sind also nicht spezifisch für ein misslungenes Remake, sondern für die verfilmte Geschichte überhaupt.

Ich gehe mit der Kritik von db und auch mit seiner Bewertung mit 4,5 Punkten einig; weil ich als einfacher Nutzer von OutNow nur volle Punkte geben kann, habe ich auf 5 aufgerundet. ("The Last House on the Left" kenne ich allerdings nicht, so dass meine Beipflichtung sich nicht auf den von db angestellten Vergleich der beiden Filme beziehen kann.) Inzwischen habe ich auch das Original von 1978 angeschaut. Aus meiner Sicht ist das Remake gelungen und übertrifft das Original qualitativ klar. Es liegt der Ausnahmefall vor, dass das Remake nicht bloss ein Abklatsch des Originals ist, sondern die Figuren weiterentwickelt.

[Editiert von Granunaile am 2012-08-17 12:13:36]

Naja, ich finde hier wird weder Wert auf die Charaktere oder den Hauch einer Spannung gesetzt.

Jennifer will in einem Cottage an ihrem Buch schreiben - wie originell. Dazu nimmt sie literweise Rotwein mit, räkelt sich an der Sonne und raucht ein paar Joints. Von Charaktertiefe fehlt jede Spur. Und anstatt den "Bösewichten" mal eine Spur von Intelligenz zu verleihen, lässt man sie als Hillbillies herumtanzen; einer davon ist sogar geistig behindert. Schön, wie sich die USA wieder mal ins eigene Fleisch schneiden.

Der ganze Aufbau ist langfädig, die Konfrontation mit den bösen Burschen nach Schema F und die Vergewaltigung nur widerlich. Was dem Film noch den Rest an Unglaubwürdigkeit verleiht, ist die doofe Racheaktion. Als hätte Jennifer das alles alleine bewerkstelligen können, nach tagelanger Odyssee ohne Nahrung.

Nee, ich finde dieses Remake unoriginell und läppisch.

» Filmkritik: Fuck you? You already did that, I didn't like it!