The Ghost Writer (2010)

Der Ghostwriter

The Ghost Writer

Manchmal muss man halt Glück haben: Ein Ghostwriter (Ewan McGregor) erhält von einem renommierten Verlagshaus den Auftrag, die angefangene Autobiographie des ehemaligen britischen Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) fertigzustellen. Salär: 250'000 US-Dollar! Ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann - und das auch die unguten Gefühle hinwegwischt, die entstanden sind, weil sich sein Vorgänger, ein langjähriger Weggefährte Langs, unter mysteriösen Umständen das Leben genommen hat.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Der Ghostwriter
Französischer Titel: L'homme de l'ombre

Drehorte: Frankreich, Deutschland, Grossbritannien 2010
Genres: Drama, Mystery, Thriller
Laufzeit: 128 Minuten

Kinostart: 18.02.2010
Verleih: Pathé Films

Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Robert Harris, Roman Polanski
Musik: Alexandre Desplat

Darsteller: Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Olivia Williams, Kim Cattrall, Timothy Hutton, Eli Wallach, James Belushi, Tom Wilkinson, Robert Pugh, Jon Bernthal, Daphne Alexander, Marianne Graffam, Jaymes Butler, Angelique Fernandez, Anne Wittman, Nyasha Hatendi, Glenn Conroy, Kate Copeland

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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13 Kommentare

Die Handlung ist zu jedem Zeitpunkt spannend, allerdings gibt es zu lange Pausen. Da es sich ja rein genretechnisch um einen Thriller handelt, habe ich eine packendere Handlung erwartet. Normalerweise hechten solche Filme von einem Wendepunkt zum nächsten, dieser hier plätschert vor sich hin und hat mir ständig ein "Wann geht's endlich weiter?"-Gefühl vermittelt. Zugegeben, die Handlung ist nicht in 15 Minuten erzählt, trotzdem hätte man nicht ständig Regenwetteraufnahmen von der Insel in den Film einbauen müssen. Vielleicht wollten die Filmemacher damit ein unheimliches Gefühl erzeugen, bei mir war es eher Langeweile. Der Schluss, der an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird, war aber überraschend und sehr gelungen.

Das kann man den Schauspielern aber nicht zum Vorwurf machen. Es gibt Filme, die sind bis in die Nebenrollen hochpromiment besetzt und trotzdem sind die grottenschlecht; und es gibt solche, die gerade wegen der bekannten Besetzung super funktionieren. Bei The Ghost Writer ist letzteres der Fall. Ewan McGregor spielt seine Sache souverän (hatte nichts anderes erwahrtet, er spielt ja öfters mal einen Schriftsteller oder Journalisten wie in Moulin Rouge oder Männer, die auf Ziegen starren). Pierce Brosnan kommt im englischen Orginal wahrscheinlich noch ein bißchen besser rüber, aber trotzdem gibt er eine solide, wenn auch nicht überragende, Leistung ab. Da hätte man wirklich mehr draus machen können. Kim Cattrell und all die anderen wirken recht farblos, was aber wahrscheinlich auch so gewollt war, da sie ja alle für den ehemaligen Premier arbeiten und das meistens im Geheimen tun.

Alles in allem bleibt es bei einer guten Story, die mit klasse Schauspielern mittelmäßig umgesetzt wurde.

[Editiert von VesperLynd89 am 2011-01-01 01:53:55]

» DVD-Kritik: Bond hat Dreck am Stecken

Zitat lafrecciablu (2010-03-03 12:18:39)

einzig die Szene, wo der Ghost Writer den Kleiderschrank des Vorgängers ausräumt, fand ich etwas gesucht

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wer räumt schon einen kleiderschrank aus, indem er jede einzelne schublade wegnimmt und dann - oh welch überraschung - auf eine akte stösst, die am boden der schublade klebt? ist vielleicht etwas gesucht, meine kritik, aber in solchen momenten fliege ich dann aus der story und denke, das hätte man besser machen können

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Es war deutlich das Unterwäsche in den Schubladen lag und der Ghost Writer wollte diese nicht unbedingt anfassen. Also doch nicht ganz so weit hergeholt.


Naja, durch die Kritik hab ich einen äusserst Spannenden Polit-Thriller erwartet, aber leider war der Film nur halb so spannend wie ich angänglich gedacht habe.
The Ghost Writer ist desshalb nicht langweilig, aber ich hätte da eher etwas in Richtung Shutter Island erwartet.
Der grosse Twist am Ende kommt auch nicht ganz unerwartet, da von Anfang an klar ist das da etwas nicht stimmt. Aber gut, der Film konnte durchwegs 2 Stunden lang unterhalten auf einem sehr hohen Niveau aber leider war alles nicht wirklich spannend genug für meinen Geschmack.

Ich fand den neuen Polanski durchwegs spannend. Habe auch keine grosse Ueberraschungen und Wendungen erwartet und seien wir ehrlich, hätte auch nicht wirklich zu einem Polanski gepasst. bin schon froh darüber, dass ich dem Plot folgen konnte, was bei Polit-Thrilllern nicht immer der Fall ist.

Die beklemmende Situation, wo sich der Ghost Writer wiederfindet, war für mich schon spannend genug und das Rätselraten, wer nun der gute oder der böse ist, war eher nebensache. Das Ende des Films war wieder mal klasse, herrlich unspektakulär und rack-zack.

einzig die Szene, wo der Ghost Writer den Kleiderschrank des Vorgängers ausräumt, fand ich etwas gesucht

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wer räumt schon einen kleiderschrank aus, indem er jede einzelne schublade wegnimmt und dann - oh welch überraschung - auf eine akte stösst, die am boden der schublade klebt? ist vielleicht etwas gesucht, meine kritik, aber in solchen momenten fliege ich dann aus der story und denke, das hätte man besser machen können

Da hast du was verpasst. :D