Elimination (2010)

Jigsaw

Elimination (2010) Jigsaw

Oder: Traue nie einem Bartli

Elimination

Nicht nach unten schauen!

Da stehen sie nun, die jungen Menschen, die sich für ein Casting einer Fernsehproduktionsfirma eingefunden haben. Ein Kastenwagen nähert sich, und ein älterer Mann steigt aus. Er sei der Chauffeur für die Company und bringe nun die Gruppe an den Ort, an dem das Casting stattfinden werde. Als die Gruppe während der Fahrt betäubt wird und die Reise in einem dunklen Raum endet, hätte man eigentlich denken können, dass etwas an dieser Aktion nicht ganz stimmen kann.

Elimination

Rauchen kann tödlich sein!

Der Produzent stellt sich mittels Computeranimation und verzerrter Stimme vor. Und er hat ganz spezielle Pläne für diese Gruppe. Sie befindt sich nämlich in einem Labyrinth, das verschiedene Räume hat. Diese gilt es zu durchqueren und vor allem zu überleben. Denn nicht nur sind immer wieder tödliche Fallen aufgestellt worden, sondern es haben sich auch drei Killer eingefunden. Eine Amazone mit spitzem Speer, ein dicker, sadistischer Clown und zu guter Letzt noch der "Wolfboy" machen Jagd auf die schreienden Teilnehmer. Und während die Gruppe nun laufend dezimiert werden soll, machen sich die User draussen an den Computern einen Spass, die Show mit ihren Klicks zu unterstützen.


DVD-Rating

Wir kennen die Serie rund um Saw, in der ein verkleideter Psychopath allerlei Fallen aufstellt, worin seine Opfer ahnungslos reintappen. Auch bekannt ist Cube, in dem eine Gruppe Ahnungsloser von Raum zu Raum flüchtet, nur um immer wieder neue, tödliche Fallen zu entdecken. Die trashige und schlecht gemachte Kombination dieser beiden Filme nennt sich Elimination. Und um die Absicht der Annäherung an den oben genannten Film zu unterstreichen, wird der Film in der deutschen Fassung mit Jigsaw betitelt.

Bei all dem Gemotze und Gefluche über die himmelschreiend schlechte Qualität der Effekte und Darsteller muss den Machern immerhin zugstanden werden, dass sich die Grundidee ihres Films sich gar nicht mal so schlecht anhört: Eine ahnungslose Gruppe Jugendliche wird in ein tödliches Labyrinth geschickt, muss Fallen ausweichen und wird zudem von zwei Killern gejagt. Das kann unter Umständen ganz toll sein, wenn nicht das Blut vom Farbladen an der Ecke käme, sich Szenen einfach mal so wiederholen und so dermassen offensichtliche Schnitt- und Filmfehler auftauchen würden, dass es sogar der hinterste und letzte Zuschauer bemerkt, obwohl er grad ganz was anderes am machen ist.

Die Technik in Elimination ist also grottig. Die Darsteller sind es ebenfalls. Ihnen wird allerdings auch nicht der Hauch einer Chance auf Charakterentwicklung gelassen, und so fiebert man denn auch keine Sekunde mit den Herrschaften mit, wenn's über rotierende Klingen geht. Die einzigen, an die man sich nach dem Film erinnern könnte, sind der dicke Clown (igitt..) und der Wolfsjunge. Aber das auch nur, weil der so dermassen schlecht in die Szenerie eingeblendet wird, dass sich jeder Filmstudent hierzulande schämen würde.

Fazit: Dass Elimination eine Billigproduktion ist, merkt man schon in den ersten Sekunden des Films. Und besser wird's leider mit zunehmender Filmdauer auch nicht. Das Ganze ist grässlich vorgetragen, nicht spannend und mit fast schon peinlichen Spezialeffekten versehen. Immerhin ist das Cover der DVD nicht schlecht. Aber das wär's auch schon.

Die DVD von Elimination verzichtet auf Untertitel und bietet eine grottige deutsche Synchro, der es an Intensität oder Interesse fehlt. Auch in Sachen Bild wird Durchschnittsware geboten, so dass man sich nicht wundern darf, wenn's mal etwas gar dunkel wird oder sonst irgendwelche Unreinheiten auftauchen. Als Extras gibt's zwei zusätzliche Szenen, von denen eine mit Krokodil ist...


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24.06.2011 / muri

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