Arthur 3: la guerre des deux mondes (2010)

Arthur und die Minimoys 3 - Die grosse Entscheidung

Arthur 3: la guerre des deux mondes (2010) Arthur und die Minimoys 3 - Die grosse Entscheidung

Oder: Das kleine, grosse Finale

Voldemorts Bruder

Voldemorts Bruder

Seit Arthur (Freddie Highmore) vom bösen Malthazar (Stimme von Lou Reed) in eine Falle gelockt wurde, hat sich einiges getan. Der kleine Bösewicht ist nicht mehr winzig, sondern mittels Zaubertrank auf eine Grösse von zwei Metern angewachsen. Und natürlich ist er nun schnurstracks auf dem Weg zu Arthurs Haus, um dort seine geplante Invasion der Menschenwelt zu starten. Dass er dabei ziemlich "unmenschlich" aussieht, ist sein kleinstes Problem.

So macht man ein Cabrio

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Gleichzeitig ist Arthur zusammen mit Minimoy-Prinzessin Selenia (Stimme von Selena Gomez) und deren geschwätzigem Bruder auf der Suche nach einem Weg zur Oberfläche. Aber was können millimetergrosse Winzlinge schon ausrichten gegen eine Armee von übergrossen Mücken und Bösewichten? Arthurs Grossvater Archibald (Ron Crawford) wird zum entscheidenden Faktor. Dumm nur, dass ausser Opa keiner an die Berichte glaubt, die von "Teufeln" und grossen Insekten erzählen. Bis es fast zu spät ist.


DVD-Rating

2006 brachte der Franzose Luc Besson die Abenteuer rund um Arthur et les Minimoys erstmals ins Kino und verzeichnete damit in Frankreich einen akzeptablen Hit an den Kinokassen. Dass darum Fortsetzungen folgen mussten, war klar. Arthur et la vengeance de Maltazard wurde bei uns dann nur noch auf DVD veröffentlicht und die dort begonnene Story wird nun mit Arthur et la guerre des deux mondes abgeschlossen.

Wiederum werden Menschen geschrumpft, die kurrligen Minimoys vergrössert und unser Held schlägt sich mit allerlei Krabbelgetier herum. Das hat beim ersten Teil noch einigermassen funktioniert, läuft sich jetzt aber definitiv zu Tode. Die Figuren sind weiterhin weder herzig noch lustig und auch wenn in diesem Teil der Slapstikfaktor erhöht wurde, so bleiben die Spässe auf recht plumpem Niveau und zehren von der Tatsache, dass grosse Gartenviecher auf Menschen treffen. Da hilft auch der "Witz" mit dem George Lucas-Klon nicht mehr viel.

Gespielt wird Arthur zum dritten Mal von Freddie Highmore, der noch immer Talent zeigt, aber nun den Sprung zu etwas anspruchsvolleren Rollen in Angriff nehmen sollte. Wenn die animierten Viecher sprechen, dann machen sie das mit bekannten Stimmen. So gibt Sänger Lou Reed den Oberbösewicht, während Iggy Pop mehrheitlich ächzen und grunzen muss. Schade eigentlich, denn beide Stimmen sind bekannt und eindrucksvoll. Aber nicht, wenn sie flache Textpassagen aufsagen müssen.

Fazit: Arthur et la guerre des deux mondes ist minim unterhaltsamer als sein lahmer Vorgänger. Trotzdem sieht Spass und Spannung, auch in Filmen für Kinder, anders aus. Die Figuren sind zu oberflächlich, die Story zu einfach. Aufgelöst wird das Ganze innert weniger Minuten und der Bösewicht ist eher lachhaft denn bedrohlich. Schade, auch der Abschluss der Trilogie hält nicht, was er hätte versprechen sollen.

Die DVD des Films hat nette Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur zu bieten. Natürlich schwärmen alle vom Film und der Geschichte, aber so richtig informatives Material sucht man vergebens. Dafür ist die Bild- und Tonqualität sehr schön gelungen und bietet kräftige Farben und einen satten Ton.


OutNow.CH:

Bewertung: 2.52.5

 

23.04.2011 / muri

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