Underworld: Rise of the Lycans (2009)

Underworld - Aufstand der Lykaner

Underworld: Rise of the Lycans (2009) Underworld - Aufstand der Lykaner

Oder: Die Wölfe kommen!

Underworld: Rise of the Lycans

Was wollt ihr denn alle von mir?

Lucian (Michael Sheen) ist der erste der Lykaner (Werwölfe), der menschliche Gestalt annehmen kann und sieht sich im Haus des Obervampirs Viktor (Bill Nighy) stets unter Kontrolle. Mit einem tödlichen Band um seinen Hals wächst er auf und beginnt eine Liebesbeziehung mit Viktors Tochter Sonja (Rhona Mitra).

Underworld: Rise of the Lycans

Bist du Nixon?

Als Menschen sich mit den Vampiren treffen wollen, greifen die monstergleichen Lykaner an und Lucian muss zur Hilfe eilen, will er den "Frieden" nicht gefährdet sehen. Gleichfalls schafft er es, Sonja das Leben zu retten, was ihm aber eine Menge Peitschenhiebe einbringt, als Viktor auftaucht. Die Wut kocht immer heisser in Lucian, der versucht, aus seinem Gefängnis zu entkommen und mit seiner "Familie" in Kontakt zu treten.

Lucian schafft es sogar, die Lykaner zu formieren und für einen Aufstand gegen die herrschsüchtigen Vampire zu stellen. Als er erfährt, dass Viktor seine eigene, inzwischen schwangere, Tochter in den Kerker werfen liess, bläst er zum Angriff.


Kinofilm-Rating

Bereits zum dritten Mal wird uns eine Geschichte von Vampiren und ihrem Kampf gegen die Werwölfe erzählt. Nach Underworld und dem Sequel Underworld: Evolution wird uns nun in Underworld: Rise of the Lycans die Vorgeschichte der Serie präsentiert. Nicht mehr unter der Regie von Len Wiseman und ohne dessen Gattin Kate Beckinsale. Dafür schlüpft nun Rhona Mitra ins hautenge Kostüm.

Positiv ist zu vermerken, dass der Film ebenso stylisch daherkommt wie seine Vorgänger. Im dunklen Blauton gehalten, kriegen wir hier jede Menge Monster und Kämpfereien zu sehen. Leider kriegt man viel davon anhand der Filmart nicht richtig mit. Dafür hört man das Knurren und Brüllen umso klarer.

Michael Sheen (eben noch in Frost/Nixon zu sehen) agiert mehrheitlich mit nacktem (und durchtrainierten) Oberkörper und zeigt, dass er noch immer agil agieren und wild gucken kann. Rhona Mitra (Shooter) versucht ihre Rolle interessant zu gestalten, kommt aber dabei nicht weit. Ausserdem sah Kate Beckinsale halt schon knuspriger aus.

Der wichtigste Mann im Film ist aber ganz klar Bill Nighy, der dem harmlosen und ziemlich mühsam anzuschauenden Film ein bisschen Klasse verleiht und seine Bösartigkeit überzeugend zur Schau trägt. Seine Rolle ist auch ganz klar die interessanteste, trotz des überlaufenden Lykaners und der rebellierenden Tochter.

Fazit: Underworld: Rise of the Lycans ist nicht so spektakulär wie seine Vorgänger. Er bezieht sein Interesse zwar aus einer anständigen Geschichte, aus der aber, wie schon so oft, zu wenig gemacht wurde. Ausserdem kann Hollywood noch immer keine anschaubaren Werwölfe animieren.

3.1 Sterne
3.1 Sterne (37 Bewertungen) | 2 Kommentare

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02.03.2009 / muri