Transmorphers: Fall of Man (2009)

Transmorphers 3: Der dunkle Mond

Transmorphers: Fall of Man (2009) Transmorphers 3: Der dunkle Mond

Oder: Wenn dämliche Roboter angreifen

Transmorphers: Fall of Man

Spiderman als Baby

Sheriff Hayden Ryan (Bruce Boxleitner) hat zwar im verschlafenen Kaff nicht viel zu tun, muss aber trotzdem einem gutaussehenden Fräulein die Leviten lesen, als dieses mit überhöhter Geschwindigkeit und telefonierend an ihm vorbeirast. Als die Dame Sekunden später einen Unfall verursacht und stirbt, entdeckt man an der Leiche eine Art Einschusslöcher. Das bringt Dr. Jo Summers (Jennifer Rubin) ins Geschehen. Denn die hat nicht nur überraschende Entdeckungen im All gemacht, sondern denkt, dass sich da oben was am Regen ist.

Transmorphers: Fall of Man

Tron? Kenn ich nicht.

Ryans Nichte Madison (Alana DiMario) und der ehemalige Kriegssoldat Jake (Shane Van Dyke) werden ebenfalls Zeugen, wie sich sich normale Elektrogeräte verselbständigen und plötzlich ein grosser Roboter auf der Erde landet. Nach heftigem Kampf und der Vernichtung der Maschine gibt es nur noch eine Lösung: Alle Computer der Erde müssen runtergefahren und alle Stromzufuhren unterbrochen werden. Doch damit begeht die Menschheit einen fatalen Fehler.


DVD-Rating

Ja, wenn mit Transformers: Dark of Moon schon ein dritter Teil der Roboterkämpfe durch die Kinosäle jagt, dann darf die Billig-Produktionsschmiede "The Asylum" nicht hinten anstehen. So wurde aus dem eigentlich zweiten Teil der Transmorphers nun Transmorphers 3: Der dunkle Mond. Dass sich dabei eigentlich um die Vorgeschichte der Transmorphers handelt, wurde werbetechnisch totgeschwiegen. Auch dass der Film schon zwei Jahre auf dem Buckel hat, braucht niemanden zu interessieren. Hauptsache, man hat einen grossen Roboter und eine "3" auf dem Cover. Da fallen sicher ein paar Käufer drauf rein...

Die Story ist für einmal gar nicht so grottenschlecht und peinlich, wie wir es von solchen Produktionen gewöhnt sind. Eine Invasion, erste Kontakte mit den Robotern und ein zugegeben recht peinliches Finale bieten für Trashfans schönes Material. Zwar sind die Darsteller immer noch unter aller Sau, aber immerhin spielt dieses Mal mit Bruce Boxleitner (Tron: Legacy) ein bekanntes Gesicht mit. Und er bietet als Polizist sein Standardprogramm, das ihn von einer grossen Hollywoodkarriere abgehalten hat. Neben ihm machen "Asylum-Allzweckwaffe" Shane Van Dyke und Jennifer Rubin eine ebenso schwache Figur.

Die Effekte, sonst jeweils ein Garant fürs Kopfschütteln und Ablästern, wurden dieses Mal recht flüssig inszeniert. Die aufsteigenden Roboter oder die Transformationen sind überraschend flüssig gelungen. Nur die Sequenz mit dem Polizeiauto hätte man sich sparen können. Da sieht ein Blinder mir Sonnenbrille, wie billig das Ganze animiert wurde.

Fazit: Transmorphers: Fall of Man hat seine Höhen und Tiefen, wobei nicht ganz die Peinlichkeit anderer Filme des Studios erreicht wurde. Der Film bietet schwache Darsteller, ein nettes Szenario und einen Abspann, der eigentlich mehr verspricht, als dann in Transmorphers folgte.

Die DVD von Transmorphers: Fall of Man bietet leider keine Untertitelspuren, und in der deutschen Synchro-Fassung verzichtet man beispielsweise auf Boxleitners Standardstimme Joachim Tennstedt. Kein Budget halt... Das Bild ist durchschnittlich transferiert, der Ton leidet an der nicht optimalen Abstimmung zwischen Dialog und Hintergrund. Dazu sind auf der DVD ein paar Bloopers und gelöschte Szenen sowie eine kleine Trailershow abrufbar.

0.8 Sterne 3.4 Sterne
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1.51.5
07.08.2011 / muri


DVD-Infos

DVD erschienen am 15.07.2011

  • Bildformat: 1.78:1 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Deutsch (DD 2.0); Englisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Keine
  • Extras: Making-of; Bloopers; Deleted Scenes; Trailershow