Transformers: Revenge of the Fallen (2009)
Transformers - Die Rache
Transformers: Revenge of the Fallen (2009) Transformers - Die Rache

Der Name Steve Jablonsky taucht immer mal wieder bei kleineren und grösseren Kisten auf - und bei zwei sehr grossen: den Transformers-Filmen. Ob man Jablonskys Musik mag oder nicht, sollte eins zu eins mit dem persönlichen Wohlwollen gegenüber dem Media-Ventures-Sound korrelieren, denn dieser ist auch bei Jablonskys jüngsten Werk omnipräsent. Dass Hans Zimmer als Produzent fungierte, hört man auch in jedem Ton.
Relativ früh wurde bekannt, dass die Gruppe Linkin Park nicht nur den Titelsong beisteuern würde ("New Devide"), sondern auch beim Score ein Wörtchen mitzureden hatte. Dass ihre Beteiligung auf dem Album in gerade mal einem Stück zu hören ist ("Nest"), ist dann allerdings eher etwas mickrig.
Im Übrigen bietet der Score zu Transformers: Revenge of the Fallen nur wenig Neues gegenüber Transformers. Erneut enthält er Unmengen an perkussionistischen Ausbrüchen und choralen Passagen. Hans Zimmers Einfluss ist im Stück "Einstein's Wrong" deutlich zu hören, erklingen doch die selben gesampleten Chor-Elemente, wie sie schon in Angels and Demons zu hören waren.
Mit gerade mal 40 Minuten Spielzeit ist die Scorepräsentation eher dürftig ausgefallen, und es dürften dann auch bald Bootlegs auf dem Secondhand-Markt gehandelt werden. Fans der MV-Sounds wird diese Scheibe den einen oder anderen Hörspass bieten. Allen, die intelligentes, originelles und "gepflegtes" Actionscoring bevorzugen, sei aber vom Kauf dieses "Popcorn-Scores" abgeraten.
Fazit: Steve Jablonskys Musik für Transformers: Revenge of the Fallen ist so absehbar ausgefallen wie erwartet beziehungsweise befürchtet. Nur Fans empfohlen.
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