Aliens in the Attic (2009)

Die Noobs - Klein aber gemein

Aliens in the Attic (2009) Die Noobs - Klein aber gemein

Oder: Nervensägen auf dem Dachboden

Aliens in the Attic

Küsschen folgt...

Das darf ja wohl nicht wahr sein! Tom (Carter Jenkins) schreibt in der Schule absichtlich schlechte Noten, um nicht weiter als Freak abgestempelt zu werden. Seine Schwester Bethany (Ashley Tisdale) hängt mit dem nervigen Ricky (Robert Hoffman) rum, und Dad (Kevin Nealon) lässt den Familienurlaub wahr werden. Kann es schlimmer kommen?

Es kann. Denn als die Familie im Ferienhaus ankommt, die Verwandtschaft auftaucht und sogar noch Ricky seine Schleimertour fortsetzt, ist das noch längst nicht alles, was ansteht. Auf dem Dachboden haben sich nämlich ein paar kleine, aber gemeine Aliens breit gemacht, die nun versuchen, die Erde zu übernehmen. Und zwar mit einem Gerät, das die Opfer willenlos und fernsteuerbar macht. Da das aber nur bei den Älteren funktioniert, haben es Tom und Kollegen plötzlich mit kämpfenden Grosis zu tun.

Aliens in the Attic

Das Auto gehört mir!

Da Kids gegen dieses Gerät scheinbar immun sind, raufen sich Tom und seine Schwester zusammen und schmieden einen Plan, um diese Bedrohung dingfest zu machen. Sie bekommen dabei Unterstützung von einem der Aliens, das sich etwas gar plump anstellt und so die Herzen der Kinder rasch gewinnen kann. Jetzt heisst es aber Achtung geben, weil erstens die Aliens immer perfidere Pläne entwickeln und zweitens die Erwachsenen im Haus nichts von der Schlacht auf dem Dachboden erfahren dürfen.


DVD-Rating

Der gute alte Familienfilm kommt aus den USA, hat eine Rasselbande von Kindern zu bieten, etwas schräge Eltern und, wenn's geht, noch eine coole Oma. Damit verdient man zwar an den Kinokassen keine goldene Nase, macht aber spätestens auf DVD einen satten Gewinn. Denn wie es das Genre schon sagt, die ganze Familie darf sich diese Filme anschauen. Ohne Angst, irgendetwas Grusliges, Brutales oder gar Erotisches zu sehen. Aliens in the Attic passt optimal in dieses Schema.

Die Aliens auf dem Estrich sind gewöhnungsbedürftig, lassen es aber von Anfang an (in bescheidenem Masse) krachen. Sie versuchen die Familie im Haus unter Kontrolle zu kriegen und sorgen für Chaos. Da die Kinder nicht anfällig sind für die technischen Hilfsmittel der Trolle, läuft die Story bereits nach ein paar Minuten unaufhörlich auf das Finale zu. Dort geht es natürlich darum, dass sich die Kinder organisieren und den Aliens an den Kragen wollen. Dazwischen gibt's viel Schabernack, einige schöne Effekte und eine prügelnde (weil ferngesteuerte) Omi, die für den Höhepunkt dieses Abenteuers sorgt.

Fazit: Aliens in the Attic ist nett und eher für die jüngeren Zuschauer geeignet. Alle anderen werden sich über kurz oder lang im sinnlosen Blabla verlieren, sich ab den Aliens nerven oder am Ende mit "Das hätte ich dir gleich sagen können" den Film abschliessen. Viele Pluspunkte gibt's wirklich nicht, aber wer ein bisschen Durchhaltevermögen zeigt, merkt, dass er anderswo sicher schon Übleres gesehen hat.

Ein paar schöne Extras werden uns als Bonusmaterial präsentiert. Nachdem Ashley Tisdale verschiedene Einleitungen gesprochen hat, kriegen wir unter anderem ein alternatives Filmende (*ächz*) und ein paar entfallene Szenen zu sehen. Dazu führt uns obiges Mädchen auch durch die Kulissen und quatscht ein bisschen rum. Lustig wird's bei den Versprechern und Pannen, die zeigen, dass auch Profis immer mal wieder Mist bauen.

Technisch macht Aliens in the Attic einen recht guten Eindruck. Das Bild ist klar und kräftig, während der Ton in den verschiedenen Sprachfassungen sauber transferiert wurde.

2.4 Sterne 3.6 Sterne
2.4 Sterne (8 Bewertungen) | 0 Kommentare

2.52.5
09.02.2010 / muri (Inhalt), tam (Rating)


DVD-Infos

DVD erschienen am 17.02.2010

  • Bildformat: 1.85:1 (16:9)
  • Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1); Französisch (DD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch; Englisch; Französisch; Holländisch
  • Extras: Einleitung von Ashley Tisdale; Einleitung zur Sonderausstattung; Alternatives Filmende; Entfallene Szenen; Spass am Set; Hinter den Kulissen