Terminator: Salvation (2009)
Terminator: Die Erlösung
Terminator: Salvation (2009) Terminator: Die Erlösung

Nach seinem äusserst geschäftigen und gelungenen Schaffensjahr 2008 eröffnet Danny Elfman seine Discographie 2009 mit Terminator: Salvation. Ein sehr interessantes Projekt für diesen Komponisten, doch das Resultat lässt einem eher enttäuscht zurück.
In Sachen Filmmusik erlebte die Franchise um die "T" eine Achterbahnfahrt mit bergabwärts-Tendenz. Während die beiden Scores zu den Cameron-Filmen aus der Feder von Brad Fidel in Fankreisen und von Terminator-Begeisterten sehr geschätzt wurden, konnte Marco Beltrami mit seiner Schlachtplatte zu Terminator 3 keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Auch Elfman verabschiedet sich gänzlich von Brad Fidels Musik. (Im Film ist wohl kurz das legendäre fünf-Ton-Motiv zu hören, auf der CD jedoch nicht.) Keines der beiden lieb gewonnenen Titelstücke wurde von Elfman neu interpretiert.
Mit "Opening" präsentiert Elfman das Titelthema. Ein heroisches Motiv, das überwiegend auf Brass erklingt. Es ist stark und hat durchaus Ohrwurmcharakter, doch erschallt es leider in fast jedem der 14 Score-Tracks, was das Hörvergnügen etwas strapaziert. Während der Score überwiegend laut und aggressiv ist ("Reveal/The Escape", "Hydrobot Attack" u.a.), erklingen in "Broadcast", "Fireside" und "Farwell" etwas ruhigere und melancholischere Töne, doch leider basieren auch diese auf dem Hauptthema. Immerhin erklingen sie nicht auf wütendem Brass sondern werden durch emotionales Gitarrenspiel präsentiert.
Fazit: Nach knapp 45 Minuten ist Danny Elfmans Score verklungen. Darüber wird man nicht allzu traurig sein, da die konstante Lautstärke einfach etwas überbeansprucht. Der Score hat durchaus seine Momente (die Tracks 1, 3, 5, 9 und 10 sind die Highlights), enttäuscht insgesamt aber. Fans des Films und der lauten Musik Elfmans à la Planet of the Apes empfohlen.
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