Infos zu Star Trek (2009)
Der Weltraum, unendliche Weiten, 23. Jahrhundert: Das Sternenflottenraumschiff USS Kelvin wird von einem fremden Schiff angegriffen. Im Gefecht übernimmt der junge George Kirk mutig das Kommando und opfert sein Leben, um die Crew und seine Frau zu retten. Auf der Flucht kommt sein Sohn James Tiberius Kirk zur Welt.
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Film-Infos
Drehort: USA 2009
Genres: Action, Abenteuer, Drama, Sci-Fi
Laufzeit: 127 Minuten
Kinostart: 07.05.2009
Verleih: Universal Pictures Schweiz
Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Gene Roddenberry
Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Simon Pegg, Winona Ryder, Zoe Saldana, Karl Urban, John Cho, Bruce Greenwood, Ben Cross, Anton Yelchin, Leonard Nimoy, Greg Ellis, Chris Hemsworth, Jennifer Morrison, Rachel Nichols, Diora Baird, Tyler Perry
The Internet Movie database (IMDb)
Kommentare zum Film
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89 Kommentare
Naja Klingonen wurden in den Kinofilmen mit Kirk verheizt, die Borg kahmen erst später dazu. Deshalb ist anzunehmen, dass diese zuerst zum Zug kommen, neben den Romulaner. Wenn Abrams nicht wie nach den Gerüchten erstmals mit Genesis und Khan arbeitet. Na mal gucken, jedenfalls soll das Abtenteuer mit Teil 2 erst richtig losgehen. |
nun ja, wir wissen ja alle, dass diesem speziellen trekkie bei der rechtschreibprüfung der star fleet academy ein rotes shirt übergezogen würde... duden auf lähmung stellen! |
Zitat Chemic (2009-11-30 09:43:46)
Die Borg müssen noch etwas warten...Noch eine Q-Folge oder so |
Zitat db (2009-11-30 20:13:31)
Und das von einem Trekkie, tststs |
naja sie werden wohl mit Khan weiter arbeiten... wenn man den Gerüchten glauben kann. Jahuuu.... |









Und das beinahe Synchron...RESPECT!
mit der einführung der alternativen (zur originalen serie) zeitlinie haben sich die macher alle optionen eröffnet... grundsätzlich...
*Setzt die (Mini-)Trekkie-Kenner-Mütze auf*
Klingone sicher, Borg eher weniger. Die kommen ja erst bei The Next Generation, und da wird die Sternenflotte, soweit ich mich erinnere, auch erst dank Q mit denen konfrontiert. Ohne Q wäre es noch viel länger gegangen, bis man auf die Borg gestossen wäre. Aber wer weiss, was J. J. noch alles an der Geschichte herumbastelt...
Mir hat der Streifen wieder mal bewusst gemacht warum ich Star Wars mag und Star Trek eben nicht.
Der Film selber ist ja ganz ok, nette Action, tolle und beeindruckende Bilder und eine durchaus witzige und interessante Einführung von Kirk und Spock in das ganze Business. Wie die ganze alte Truppe zusammenkommt ist wirklich nett konstruiert. Da ist der Film richtig frisch und hat so gar nichts vom aalglatten und biedern Star Trek-Anstrich. Schön auch das Uhura den kürzesten aller Röcke trägt....glaube aber nicht das das im Sinne des Erfinders war.
Aber ab dem Eisplanten wird die Geschichte mühsam. Mit dem ganzen Zeitreisengedöns wird die Story mMn nach sehr wirr, uninteressant und etwas gar lieblos runtergeleiert. Kann nicht mal sagen was mich genau stört an der Story, hab mich einfach "überrumpelt" gefühlt. Mag daran liegen das ich die Thematik einfach uninteressant finde, war dasselbe auch beim Walfisch-Film damals.
Tja mein Ding war vorerst mal nicht aber ich bin durchaus gespannt auf weitere Teile.
Frage an die Kenner: Darf man mit den Borg und den Klingonen in weiteren Teilen rechnen oder gibts da irgendwie einen Storyline die das nicht zulassen würde?
Als Star Trek-Newbie hat mir der Film extrem gut gefallen. Tolle Action, zum Teil witzige Dialoge und coole Effekte... einfach Unterhaltung pur! Freue mich schon auf den nächsten Teil.
Am meisten Gefallen fand ich aber am Bild der Blu-ray, wirklich sackstark!
Die Star Trek Kinofilme wie auch die Star Trek Serien waren immer ein auf und ab und während die einen sehr gelungen waren (deine Auswahl gehören sicher darunter) gab es auch eine schwächere Betiräge, welche zum Teil Übergangfilme waren, wo die beteiligten gar nicht wussten, was sie damit anfangen sollten ("star trek - the movie", "generations") oder eben Experimente wie The Final Frontier wo schon bei der Produktion einiges schief gegangen ist.
Von dem her hat Abrams bei seinem ersten Beitrag den Übergang sicher gut geschafft und sich mit der Handlung auch geschickt von den Altlasten befreiht. Sarah Connor Chronicles hat dies ja schon gut vorgemacht, wie man sich von er Vorlage freischwimmen kann damit man sein eigenes Süppchen kochen kann, ohne immer auf 40 Jahre Serien und Kinofilme achten zu müssen.
Von dem her mal schauen, wie Star Trek 12 wird, denn da soll laut Abrams nach dem Vorgeplänkel das Abenteuer erst richtig losgehen und die Handlung eine neue Dimension erhalten (*hust* 3D)...
die wirklich guten star trek filme (tos / tng) lassen sich an 2 oder 3 fingern abzählen ("the voyage home", "first contact", vielleicht noch "the undiscovered country").
einige der schlechtesten sci-fi filme aller zeiten sind aber auch star trek filme: der öde "star trek - the movie", der doofe " the final frontier", der unsägliche "generations"... das abrams-vehikel gehört sicher zu den besseren filmen der reihe...
aber, wie schon oft gesagt: star trek, das waren nie die filme, das waren die serien...
btw, aus "the big bang theory":
Also ich hatte mit den Star Treks noch nie etwas am Hut, kannte die Serie nur vom Hörensagen von meinen Eltern. Aber da im Kino nicht gerade viel anderes vielversprechendes lief und mein Kinogutschein abzulaufen drohte, setzte ich mich halt in den englischen Star Trek.
Und ich muss sagen, bin wirklich sehr, sehr positiv überrascht. Der Humor war ja prächtig, genau richtig platziert. Der Plot verständlich und die Beweggründe des Romulaner nachvollziebar und die Effekte hatten mich eh schon zu beginn des Films vom Sitz gehauen. Und nicht selbstverständlich, die gute Leistung der Schauspieler.
Alles in allem ein sehr guter Film, den ich mit gutem Gewissen gerne weiterempfehle.
Edit: Habe mir übrigens auch die erste Staffel TOS besorgt, bin irgendwie ein bisschen mit Star Trek-Fieber angesteckt.
[Editiert von Kiriranschero am 2009-07-04 21:38:12]
Nachdem ich den Film im englischen Original sehen konnte, darf er einen Stern mehr haben. Die Darsteller machen eindeutig einen besseren Job als ihre Synchronsprecher. Daher +*.
Ja, und sogar unter telekinetischem Zwang. Kirk und Uhura wurden gezwungen sich zu küssen. Mehr war damals nicht drin, wenn man nicht aus dem Programm geworfen oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden wollte.
Nur dass so eine Beziehung in den 60er Jahren niemals möglich gewesen wäre, eine schwarze Frau und ein weisser Mann im US-Fernsehen? In TOS gabs schliesslich den ersten gemischtrassigen TV-Kuss, und das passierte, soviel ich weiss, auch nur einmal, oder?
Dann muss man aber nach deiner Kritik auch anmerken, dass die Spock-Uhura-Romanze in TOS schon durchaus angedeutet war. Uhura hatte eindeutig etwas für Spock übrig. Und in TOS wurde deutlich, dass auch Spock mindestens eine Beziehung in seiner Pre-TOS-Zeit hatte. Ich verweise auf die Folge "Falsche Paradiese"/"This Side of Paradise".
\\//_
schau dir mal ein paar TOS folgen an (wie ich das im vorfeld des filmes tat) und du wirst zugeben, dass quinto den spock fast perfekt festnagelt.
Am Redshirt-Naturgesetz kann auch ein Abrams nichts ändern.
Heretic!
Bezüglich Pike am Schluss: I want that beeping chair!

Übrigens: Aufgefallen, dass der Typ der beim Angriff auf die Minenplatform mit Sulu und Kirk mitkam und gekillt wurde, ein rotes Shirt anhatte
[Editiert von Markus am 2009-05-21 13:26:39]
als Heroes-gucker konnte ich Sylar äh Spock gar nicht so richtig ernst nehmen... und so wars für mich letzten endes halt eine actionkomödie mit raumschiffen, aber so richtig star-trek-(serien-)fieber kam bei mir nicht auf. jänu. starwars ist eh besser
sehr gelungen die zeichnung der charaktere. quinto ist ein brillianter spock/nemoy, pine ein hitzköpfiger und draufgängerischer kirk/shattner, urban gibt einen grummligen mccoy/kelley usw. usf. die schauspieler haben sich alle ihre originale sehr genau angeschaut. für mich das hauptvergnügen am film.
auch sehr witzig (als trekkie) die vielen kleinen bezugsnahmen zu den serien (pike zum schluss im rollstuhl, admiral archers beagle, etc.)
und die effekte sind natürlich state of the art. so real haben die unendlichen weiten noch nie gewirkt.
die story... naja... durch die plotlöcher hätte die enterprise mitsamt neros vorlonen-kreuzer gepasst und die spock-uhura romanze wirkte so deplaziert und unnötig wie sonstwas.
aber seien wir ehrlich: die star trek kinofilme waren nie die grosse renner, die wirklich guten sind an knapp zwei fingern abzuzählen. was star trek ausmachte, waren die serien.
yeah, right...
I am just a simple miner with a grudge :O)

Natürlich ist Bonanza Kult. Allerdings muss man wohl anmerken, dass die Fans langsam wegsterben.
Du scheinst den Film gar nicht verstanden zu haben. Nero will sich rächen, weil er seine Familie auf Romulus verloren hat, obwohl Spock versprochen hatte, den Planeten zu retten.
Blind vor Rache hat er dann anderes im Sinn, als Imperator zu werden. Neros Motive machen daher in verquerer Weise Sinn. So ist das mit Dem-Wahnsinn-Verfallenen.
Das Erste, was ich während des Schauens gesehen habe, dachte war: My Trek is dead.
Kein Batman Reboot der um Längen besser ist als das Original.
Und doch fühlt man ein gewisses Gefühl der Vertrautheit:
Positiv ins Auge gestochen sind für mich vor allem die Enterprise Charaktere..Really nicely done
Und natürlich müssen sich die Effekte ebenfalls nicht verstecken (aber für das Design der Enterprise Brücke sollte man den Verantwortlichen töten und seine Familie und alle die ihn kennen
)
Aber die Story...Jesus H. Fucking Christ...Let me get this straight:
Hin und Hergerissen, gebe ich dem Streifen mal 4 Sterne.
@Whiteshadow & Astro: Kultcharakter =/= Kult ...sondern könnte Kult werden....
Ausserdem: It's always in the eye of the Beholder...Bonanza Kult? I don't think so...Ob es jetzt nun tatsächlich Kult ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen (wie misst man das?)...
So, und nun zum Film...
[Editiert von Markus am 2009-05-17 08:56:15]
Da muss man wohl zustimmen. Einiges mag zum Klassiker werden, aber Kult ist eine Stufe höher.
Da geh ich mit Dir nicht ganz einig. Keine dieser Serien hat in meinen Augen den Status "Kult" verdient... ausser vielleicht wirklich Seinfeld. Die anderen sind wohl eher ein "Hype". Wenn ich Dir die selbe Frage in 10 Jahren stelle und Du mir dann immer noch diese Namen nennen würdest, dann ginge ich mit Dir einig... aber da glaube ich bei keiner dieser Serien dran. Es ist einfach alles etwas zu.... kommerziell.
Eher würde ich "24" gelten lassen... aber da auch nur, da sie mit der Echtzeit-Machart eine neue Art der Serien erschaffen haben.
Denkst Du, dass es in paar Jahren "Losties" oder "Housies" geben wird? Auch von "Sopranies" hab ich noch nie was gehört? Geschweige denn von "Friendies" :-)
Serien mit Kultcharakter der letzten Jahre:
- Lost
- Heroes (wenigstens Staffel 1)
- House
- Sopranos
- Seinfeld (jaja, ich weiss, ist auch schon älter)
...
Auch diese Liste könnte man beliebig erweitern...In Sachen Serien sehe ich kein Problem.
Bei Filmen schon. Heutige Filme, die das Prädikat "Kult" erhalten, sind sehr, sehr selten...Vielleicht 1-2 Filme im Jahr (Maximum).
[Editiert von Markus am 2009-05-12 09:12:40]
Matrix ist jetzt auch schon ein Jahrzehnt her. In der Zeit hat sich viel verändert.
Matrix konnte sich zum Beispiel selbst in der heutigen übersättigten Filmwelt etablieren und wird heute als Kultfilm angesehen. Von dem her ist es schon möglich, wenn man sich etwas bemüht gute Charaktere, ein gutes Szenario mit einer sehr gut ausgearbeiteten Welt zu bieten.
Aber ansonsten hast du natürlich recht, dass es heute viel schwerer ist, sich als Film oder Serie überhaupt zu etablieren.
Glaubt heute jemand von Euch daran, dass es jemals wieder Serien geben wird, die solchen TV-Kultstatus erreichen wie StarTrek, A-Team, 3 Engel für Charlie, Bonanza etc. etc...??? Diese Liste könnte man fast unendlich erweitern.
Die heutige Gesellschaft, das junge Zielpublikum hat eine solche Auswahl an Angeboten im Entertainment-Bereich, dass es unglaublich schwierig ist eine Serie geschweige denn einen Film in den Kultstatus zu erheben. Die Zeit von StarTrek, StarWars, JurassicPark oder Terminator 2 war eine andere. Damals war CGI erst auf dem Vormarsch und Hollywood konnte die Leute mit einfachen Tricks verblüffen. Es wurde viel Zeit in ein Drehbuch und in eine schlüssige Story investiert, da weniger kommerzieller Druck herschte ein Filmprojekt fertigzustellen. Heute dreht sich praktisch alles nur noch um das liebe Geld und eben den kommerziellen Erfolg... und das wirkt sich dann ingsesamt gesehen leider negativ auf Hardcore-Fans aus, die den guten alten Zeiten hinterhertrauern.
Aber um zurück zu StarTrek zu kommen: Ich denke, man sollte mit der Zeit gehen und die Story-Sünden verzeihen, sich an den schön gezeichneten Charakteren erfreuen und einfach jede Sekunde geniessen, in der so das kleine Kribbeln aufkommt, in der man das Gefühl hat in unsere Zukunft zu sehen...
Klar habe ich mich auch an gewissen Dingen gestört (die Wasserrutsche war wirklich daneben) aber irgendwie hat sich in Hollywood ein irrer Drehbuch-Autor verirrt, der immer solche Szenen in Blockbuster einbaut (Johnny Depp am Spiess in PotC, King Kong der kilometerweit in den Abgrund fällt, James Bond am Kite-Segler gebaut aus einem Bremsfallschirm etc. etc.)
Egal, diese Szenen ausblenden und sich am Positiven freuen... an guter Unterhaltung in einem lieb gewonnen Umfeld
hehehehehehe
Überraschend gut geworden hab echt das schlimmste befürchtet als die ersten Infos damals kamen das man einen 11. Film drehen würde.
Hier und da vermisst man vielleicht ein paar Bildgewaltige und Spannungs aufbauende Momente wie im 1. Star Trek wo die Fremdartigkeit und Größe des unbekannten gut eingefangen wurde...aber ansonsten unterm Strich ganz gut geworden. Macht durchaus Laune ihn sich an zu gucken auch wenn man sich an das neue Rasante Tempo erst noch etwas gewöhnen muss.
Aber immerhin eines hat sich selbst bis heute nicht verändert. Die Jungs in Rot gehen immer Tot
Haha - ich liebe diese "Hardcore" Fans, welche sich wahrscheinlich einen nie alternden Kirk & Crew wünschen.
Ich finde ST war meistens langweilig. Die Serie... naja! Ich war schon immer ein Star Wars Fan, deswegen könnte mir wohl dieser Film gefallen. Seh ich das so richtig? ;)
Sobald ich den Film auch gesehen habe, gibt's ne anständige Review von jemandem, der nicht ST voreingenommen ist.
Reaktionen der "wahren" Fans.
Ich hab mir gestern zum ersten mal einen Star Trek Film angeschaut und war wirklich sehr positiv überrascht. Ich hätte nie gedacht, das man die auf "Nerds" (sorry für den Ausdruck, ist halt ein Klisché) zugeschnittenen Vorgänger zu so einem tollen Blokbuster umzaubern konnte.
Ich habe jedenfalls schon lange keinen so guten Sci-Fi Film mehr gesehen, und ich hatte sogar mehr Spass als bei den neuen Star Wars Filmen.
Mittlerweile ist sogar bekannt, das der Film bisher schon $ 72.5 Millionen eingenommen hat in den USA was doch dafür spricht, das auch viele Leute den Film schauen gehen, die noch nie einen Star Trek Film gesehen haben (wie ich z.B.).
Hoffen wir das Abrahms so weiter macht, dann steht einer Fortsetzung nichts mehr im Wege.
geil, endlich wieder mal ein star trek film! mit dieser einstellung war ich den film gucken, und trotz der macken des films ist er um längen besser als nemesis und macht ordentlich laune auf mehr ST!
die darsteller passen sehr gut, wie ich finde, zudem machts optisch viel her, die ganze sache. vor allem der filmbeginn fand ich spitze. dazu noch einen schuss macho-spüche und andere witzige dialoge, und schon hat man ein passables weltraumabenteuer.
was mir nicht gefallen hat, ist die zu dünne story, die VIEL zu sehr an den mist aus nemesis erinnert!!
das ist praktisch dasselbe, nur mit einer anderen crew, das war schon sehr enttäuschend. auch das gebandel zwischen spock und uhura will nicht so recht ins ST universum passen, wie ich finde.
alles in allem ein gelungener re-launch von ST, der lust auf mehr macht. aber leider ist ein kein absoluter oberbrüller geworden (hallo mr. expectation gap), dazu ist die laue story einfach zu dünn.
Ich glaube kaum, dass ich angegriffen habe. Ich habe versucht, zu verstehen, warum man scheinbar als "echter" Fan den neuen Film nicht gut findet. Thats all.
Nana, erst gross austeilen und die angreiffen, welche das neue Material nicht mögen und dann gleich so weeleidig sein, wenn eine Erlärung kommt warum dies so ist?
War ja nicht so formuliert, dass dies für alle gelten soll, schliesslich sind wir ja für alle offen, die hinter der Star Trek Flagge stehen
Schön gesagt und gleichzeitig all denjenigen, die Fans von Star Trek sind, die alten Sachen gerne sehen UND den neuen Film gut finden, einen Tritt ans Schienbein gegeben....
Ausserdem sollte man Star Trek (TV-Serie, massig Platz für Charakterentwicklung) nicht mit Star Wars (Filmreihe, begrenzte Spielzeit) vergleichen. Aber das muss ich glaubs nicht extra erwähnen. (Obwohl ichs grad getan hab...
Natürlich war das primär eine etwas überspitzte Antwort auf
Den einen Fans bedeuten die alten Werte eben noch recht viel, weil genau diese Star Trek von Star Wars oder anderen Sci-Fi Produktionen distanziert hatten und auch ein klares Profil gaben. Diese haben in Abrams Star Trek nunmal recht wenig Gewicht, das es eben wichtiger war eine süffige Handlung und eben eine Action-Komödie zu bieten, anstatt ein etwas Kopf- und Dialoglastiges Sci-Fi-Abenteuer.
Aber letztendlich - bevor wir da im Kreis reden - Abrams hat in seiner Version sicher das ganze etwas abgestaubt und auch die Punkte gut gemacht die du aufgelistet hast (stehen auch in meinem Review weiter oben) doch um pps Worte zu nutzen, hat er einen ANDEREN Ansatz geliefert als die vorherigen Produktionen, der im Fall von Nemesis sicher besser ist, doch im Vergleich zu den anderen eben wichtige Punkte, die ich schon genannt habe, vermissen lässt. Deshalb auch meine Kritik an diesem neusten unter dem Titel "Star Trek" laufenden Abenteuer, das im Kontext der Saga imo eher durchschnittlich ausgefallen ist.
- Wie sieht die Zukunft aus? IMO wurde der Look im Mass realistisch rüber gebracht. Immerhin gibt es noch coole Autos.
- Charakterentwicklung von Spock und Kirk sind vorhanden. Die anderen Crewmitglieder sind im Hintergrund. Wie auch schon früher.
- Quinto/Pine geben ein gutes Duo ab. Aber richtig, die Schurken waren immer "grösser" als der Held. Das war aber schon vielfach bei ST so. Siehe Ricardo Montalban oder Christopher Plummer.
=> IMO ebenfalls eine deutliche Verbesserung zu den letzten TOS-Filmen und zu Nemesis und Insurrection sowieso.
- Gehe ich mit dir einig.
- Die Charaktere wurden aber nicht einfach aussen vorgelassen, sondern, wie oben erwähnt, durchlaufen eine schöne Entwicklung. Bei einen sieht mans deutlicher (Spock/Kirk), bei anderen nicht (Chekov, Sulu). Dennoch sehe ich eine Modernisierung (wenn man das in einem Sci-Fi-Film sagen kann) der ganzen angestaubten Reihe, die nun die Möglichkeit hat, von einer tollen Basis aus, die nächsten Abenteuer ins Visier zu nehmen.
Es gibt durchaus Kritikpunkte bei Star Trek. Da sind wir uns einig. (Monster waren überflüssig, Bettgeschichten von Kirk auch) Trotzdem scheint man nur ein "echter" Fan zu sein, wenn man solche neuen Versuche "Massenware" findet und sich an die guten alten Zeiten zurückerinnert. Als Spock noch glatte Haut hatte, Kirk noch im Korsett rumhüpfte und Sulu noch nicht offiziell schwul war.
Sind jetzt alle Fans "Mitläufer", nur weil sie den neuesten Film gut finden? Glaube kaum, oder?
jo räufeln wir das ganze auf.
- Ja entartet ist ein hartes Wort, doch in Hinsicht auf den krassen neuen Pfad war mir "anders" einfach etwas zu harmlos.
Zum gesuchten Batman Begins und James Bond Vergleich:
Batman Begins brachte folgendes:
- einen realistischeren Look
- gute Charakterentwicklung
- Auf der guten Seite jedenfalls gute Schauspieler
- eine gute Story und auch viel Action
=> Deutliche Verbesserung zu den vorherigen Batman Streifen
James Bond Casino Royale brachte folgendes:
- Glaubwürdigere Charaktere für die man sich auch interessierte
- Gute Charakterentwicklung
- Trotz dünner Story einen guten Handlungsbogen
- Durchwegs mehr Realismus und besseres Szenario
=> Im Gegensatz zu den völlig übertriebenen Vorgängern eine deutliche Verbesserung.
Abrams Star Trek brachte folgende Verbesserung.
- Die Special Effects, der Actionanteil und die Erzählgeschwindigkeit wurden deutlich besser/höher.
Ansonsten gab es da keine Verbesserung.
Also kann man hier getrost einige Punkte kritisieren und nicht alles einfach so hinnehmen nur weil es jetzt eine unterhaltsame Action-Komödie geworden ist. Schliessich ist ein echter Fan nicht grundlos Star Trek Fan geworden anstatt einfach Star Wars nachzurennen. Solche Dramatischen veränderungen wären etwa das gleiche wie wenn bei einer Heavy Metal Band nicht nur das ganze Lineup ausgewechselt wird, sondern auch plötzlich öder Schnulzenrock im James Blunt-Stil gespielt wird. Wer sowas einfach so akzeptiert, DEN kann man als "Fan" bezeichnen, denn der läuft einfach einem Namen nach.
Und zu rms Beitrag: Das ist eine Comedysendung, also wurde ihm das Vorgeschrieben. Daher kann man dies nicht so ernst nehmen.
Aber ja, wie in meinem Review weiter oben zu lesen ist, ich wurde gut unterhalten und die Basis für zukünftige Abtenteuer ist gelegt. Wenn das weiterhin so kurzweilig und Unterhaltsam ist, wird es sicher sein Publikum finden. Ich für meinen Teil werde wohl noch etwas länger nostalgisch mit der Vergangenheit leben und die neuen Episoden mal zur Kenntnis nehmen, denn diese sprechen eine neue Generation Star Trek Fans an, die es letztendlich auch braucht, damit die Saga weiterlebt. Wenn sie Abrams Star Trek als Einstieg nutzen, dann die alten Filme anschauen und so auch mit Gene Roddenberrys Vision und Botschaft in Kontakt kommen, umso besser.
Lassen wird doch Leonard Nimoy eine Antwort darauf geben.
Hast ja recht. Im Vergleich zu Star Trek Nemisis ist da überhaupt nichts entartet. Weiter so.
Ist ja auch nur meine persönliche Meinung. Ich habe beim neuen BSG immer den Eindruck, dass alle deprimiert und am liebsten tot wären. Darum schaue ich auch nicht mehr. Ich habe nun mal einen Faible für positive Sci-Fi.
Da ist aber immer noch Hoffnung, dass die neuen Fans mit diesem Film angefixt werden und die zukünftigen Geschichten tiefer gehen.
Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Schön, das die "echten" Fans hier am Neustart wieder praktisch nur rummotzen. Das sind die gleichen, die Batmans Reboot verfluchen oder Bonds "junge Jahre" hassen, um dann eben doch finden, dass das Ganze "sooo schlecht" nicht ist.
Es war ein Neustart! Die Franchise (siehe ein paar Posts weiter oben) war kaputt, der Name "Star Trek" lebte von der Vergangenheit (auch wenn ich persönlich "Enterprise" als gelungen betrachte) und auf der bisherigen Schiene konnte man ja nicht mehr fortfahren. Das war so änlich bei Bond und seinem "die another day", der auch der Gipfel allen Unfugs war.
Nun haben die Macher einen Sci-Fi-Actionfilm gemacht, in dem es einen Mann mit grossen Ohren, einen Frauenhelden, den mürrischen Doktor, den russischen Kadetten, den asiatischen Steuermann und den schottischen Ingenieur zu sehen gibt. Sie alle tragen bekannte Namen, können aber verständlicherweise nach einem Film noch keine Tiefe, Charaktereigenschaften oder gar Kultstatus erreichen. Letzteres dürfte in der heutigen Zeit eh schwierig bis unmöglich werden.
Dennoch, der Name "Star Trek" ist in aller Munde, die Kritiken sind positiv, die Kohle stimmt und jetzt sind die Macher gefordert, in einem zweiten (und dritten) Teil die entsprechenden Geschichten zu erzählen. Eine weitere Rachestory darfs nicht sein, die Klingonen werden wohl auch noch auftauchen und vielleicht kriegen wir ja zeitverschobene Cardassianer zu sehen. Wer weiss.
Wenn die nächsten Teil allerdings so leicht und unterhaltend sind, wie dieser hier, dann ist daran doch nichs auszusetzen? Ob jetzt die Gondeln ein wenig schmaler sind, der Warp-Antrieb einen grünen statt roten Knopf hat und Uhura irgendwann in Unterwäsche zu sehen ist. Schnurzpieps. oder?
db, ich habe auch kein Problem mit deiner Meinung, nur mit dem Wort. Das ist aber bei dir offenbar nicht so negativ vorbelastet.
Aus einer Saga mit grossartigen Charakteren, sympathischen Darstellern mit einem Familiären Zusammenhalt, guten/spannenden Geschichten sowie sehr feinem Humor und Dialogen eine gesichtslose CGI-Orgie auf Niveau von Episode 1 mit Schenkelklopf-Humor zu machen, IST entartet.
Ich habe ehrlich gesagt echt Probleme damit, dass hier immer wieder das Wort "entartet" verwendet wird. Das ist ein "böses" Wort, das sehr viele schlimme Konnotationen mit sich schwingt, die hier ganz sicher nicht mitgemeint sind. Ja, der Film ist ANDERS als die bisherigen Star-Trek-Sachen. Da ist jetzt halt mal so. "Entartet" ist er aber auf keinen Fall, Punkt.
Soweit kam es nur, weil sie zum einen mit Star Trek Enterprise eine Serie gebracht haben, die ein Prequel zur ganzen Saga war (genau so überflüssig wie Episode 1) und einen auf Action getrimmten Kinofilm mit dem Titel Nemesis. Dass schliesslich Nemesis flopte und Star Trek Enterprise eingestellt wurde, kam natürlich gar nicht gut bei Paramount an.
Aber muss man desswegen gleich die ganze Belegschaft, welche Star Trek bis dahin begleitet hat, entlassen? Da hätte man sicher eine andere Lösung finden können, wenn man dies gewollt hätte. Jetzt hat man mit irgenwelchen Personen, welche zum Teil noch gar nie gross mit Sci-Fi in Konakt gekommen sind, nicht nur ein Prequel sondern auch einen auf Action getrimmten Film geschaffen, der sogut wie nichts mit den klassischen Star Trek-Werten zu tun hat.
Jetzt hat das Ding mit seinem 150 Mio Dollar Budget am ersten Tag bereits 31 Millionen Dollar eingespielt und das soll sich im ersten Weekend schätzungsweise auf 60 bis 75 Mio steigern. Also sieht das durchaus nach einem Erfolg aus, doch bleibt die Frage, ob dies bestand hat. Jetzt waren alle Neugierig, was Abrams mit Star Trek gemacht hat, jetzt wissen alle wie entartet das es ist und spätestens beim zweiten Teil, müssten sie sich die Produzenten also bemühen, die schon von Adriqn angesprochenen Werte wieder einzubauen, um wieder auf diese Zahlen zu kommen.
Doch wie dem auch sei. Ich glaube kaum, dass diese neue Star Trek Crew jemals den Kultstatus der Kirk wie auch der Picard-Crew erreichen wird, denn unter dem Strich ist Abrams Star Trek nur Inhalts- und Profillose Massenware, welche Parodiemässig einige Eckpunkte vom Original nutzt, aber ansonsten ausser eine schöne CGI-Orgie kaum etwas abliefert, was irgendwie bestand haben wird oder an das man sich in einigen Jahren noch daran erinnern wird. Daher ist das für mich zwar kommerziell ein Neustart doch für den Star Trek mit dem ich aufgewachsen bin lediglich ein Sargnagel weil ich mich jetzt gar nicht mit dem Ding identifizieren kann.
Ich bezweifle ja, dass man solche verallgemeinernden Aussagen über die Fans machen kann. Gibt es DEN Trekkie überhaupt? Das ist doch ganz verschiedene Menschen, die auch ganz unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse in Sachen Film haben (und ja, ich zähle mich da auch dazu). Ausserdem glaube ich wirklich, dass man nur mit Trekkies heutzutage keinen grossen Actionfilm mehr rentabel ins Kino bringen kann, da kann man nicht mal die Produktionskosten einspielen.
Und @ Astro: "Deopressionstar Galactica"? Das wäre mir neu, die Serie wird doch bis äne use gelobt. Misslungen darf man die wohl kaum nennen.
Wenn dieses reanimierte Etwas Star Trek sein soll, von mir aus. Im nächsten Streifen sollte man demnach noch mehr Action, Laserbumbum und Explosionen erwarten. Die Actionfans wollen ja was "neues" sehen. Na dann.
Das stimmt so nicht. Der ST-Markt ist in den letzten Jahren extrem eingebrochen. Der deutsprachige und britisch-australische Raum sind noch ST-Hochburgen. Daher wahrscheinlich deine getäuschte Wahrnehmung. Der asiatische Markt ist praktisch tot. Gerade deshalb ist das allgemeine Publikum für die Produzenten so wichtig.
Im Vergleich zu vielen anderen Remakes und Reboots, zum Beispiel das völlig sinnentstellte Der-Tag-an-dem-die-Erde-stillstand-Remake oder das neue Depressionstar Galactia, war das Reboot des Star Trek-Universums geradezu gelungen.
Der patient Star Trek war klinisch tot und wurde jetzt reanimiert. Jetzt gilt es ihn zu stabilisieren und gesund zu pflegen. Das liegt in den Händen der Autoren. Uns bleibt nur das beste zu hoffen.
Ich bezweilfle das diese Rechnung aufgeht. Trekkies wollen keine riesige Laserweltraumschlacht oder noch grössere Monster. Die Star Trek Fangemeinde ist riesengross, wenn nicht die grösste der Welt. Man würde vielmehr Kasse machen, wenn man den Fans geben würde was sie wollen. Es heisst ja auch Star TREK und nicht Star WARS.
Was mich an den Star Trek Filmen immer faszinierte war, wie man die Schönheit des Weltraums rüberbrachte. Wie man den technologischen Fortschritt präsentierte. Wie man die Enterprise ehrfürchtig in Szene setzte. Und den dezent eingesetzen Humor.
Mal ehrlich. Die Wasserröhrensequenz hätte man auch als Gag in Spaceballs einbauen können. Dort gehört sowas hin, aber sicher nicht zu Star Trek. Oder der Händegag von Kirk. War ja der Brüller. Im nächsten Star Trek Streifen stösst dann wohl Spock aufgrund einer Allergie seine Ohren ab. Ultralustig.
Ach, da war noch ein Weltraum im Hintergrund? Ist mir gar nicht aufgefallen.
Erfolg für den Reboot
Die Zuschauer ströhmen in Scharen in die Kinos und bescheren Pramount am ersten Tag einen Traumstart. $31 Millionen sind bereits eingespielt und das sind erst die Zahlen von den USA. Anscheinend ist die Rechnung mit dem Mainstream-Produkt aufgegangen und wir können uns sicher auf zwei weitere Star Trek Episoden vorbereiten.
boxofficemojo.com
Die ganze Auflistung: Hier
Seien wir ehrlich. Star Trek lag ausgezählt am Boden.
Ich bin kein Abrams-Fan und halte seine Fähigkeiten für eher durchschnittlich. Ich war sehr skeptisch, aber der Mann scheint es tatsächlich geschafft zu haben Star Trek wieder halbwegs auf die Beine zu helfen.
Um finanziert zu werden braucht Star Trek Zuschauer. Und das sind heute nun mal auch die actionliebenden Masse. Allein die Fans reichen nicht mehr. Und so mussten Abrams und sein Team einen Mittelweg finden. Ich denke, sie haben das geschafft. Star Trek bietet dem Zuschauer ein jungfräuliches Universum, in dem für den neuen Zuschauer alles offen ist. Und der Fan erkennt das alte im Konzept. Vielleicht werden zukünftige Serien wieder Zeit finden, das ST-Universum zu vertiefen. Die Kinofilme boten nie die Möglichkeiten, die die Serien hatten. Der Plot war meist einfach, die Charaktere starr. Gerade TNG hatte das Problem, dass die Kinofilme sehr auf Picard fokusiert waren, während die Serie mit einer weit größeren Hauptcharakterebasis arbeitete.
Zu den Darstellern wurde bereits viel gesagt. Hier wurde offensichtlich zum größten Teil gewissenhaft gecastet. Und die meisten Darsteller haben sich offensichtlich mit ihren "Ahnen" auseinandergesetzt, um diese überzeugend zu mimen.
Nur die neue Enterprise mag mich nicht überzeugen. Die Gondeln sind zu nah beisammen, was etwas unausgewogen wirkt.
Über die Effekte muss man nichts sagen. Kinostandard. Zeitweise aber zu schnelle Schnitte und gewöhnungsbedürftige Einstellungen. Vor lauter Schrott und Blendenflecken war teilweise nichts zu erkennen, was der dreidimensionalen Kameraführung ihren Reiz nahm. Da war mehr Potenzial, dem All Tiefe zu geben.
Leider belanglos erschien die Musik zum Film. Gerade die herausragenden Scores der alten Filme trugen zu deren Flair bei. Obwohl Michael Giacchino in seiner Karriere einige schöne Soundtracks komponiert hat, war er offensichtlich mit dem Erbe eines Jerry Goldsmith oder James Horner überfordert.
Ich als Sci-Fi-Fan und Hardcore-Treckie kann mit diesem Film leben. Es ist noch Star Trek. Man merkt, dass die Autoren alles versucht haben, um seine Seele zu retten.
Die neue Zukunft beginnt jetzt.
[Editiert von Astro am 2009-05-10 00:19:36]
[Editiert von Astro am 2009-05-10 00:23:20]
Meine Erwartungen wurden alle bestätigt. Ein übertriebenes visuelles Spektakel. Zeitenweise dachte ich, dass ich wieder in einem der missglückten neueren StarWarsfilmen gelandet bin. Braucht es unbedingt ein übertriebenes Laserfeuerwerk? Braucht es unbedingt ein Riesenmonster das von einem noch riesigeren Monster gefressen wird? Von Star Trek-Feeling kam bei mir jedenfalls fast gar nichts mehr auf.
Witzig fand ich aber die neu installierte Alpamare Wasserutsche auf der Enterprise. Auch der Schwertkampf war cool. Und das Fallschirmspringen. Und die Autofahrt. War noch was? Keine Ahnung mehr ist bei mir nicht hängen geblieben.
[Editiert von Adriqn am 2009-05-09 21:15:21]
Als Nicht-Trekkie ging ich ohne Erwartungen in den Film und wurde ziemlich überrascht. Der Film ist sehr gut gelungen. Die Story ist zwar nicht gerade der Wahnsinn, doch dafür bekommt man alles was es für einen unterhaltsamen Kinobesuch braucht. Drama, Action, Spannung, sehr viel Witz, eindrückliche Bilder und eine Top Besetzung.
Und überigens: hattet ihr nach dem Film nicht auch das Gefühl unbedingt ein Nokia kaufen zu müssen, weil das ne unglaublich coole und beständige Marke ist, die sicher auch in mehrern hundert Jahren noch existieren wird?
Metropol 1 (HB)und Abaton (Hardbrücke) sind beides tolle Kinos.
Capitol - Deutsch
Maxx- Deutsch
Lux - Deutsch
Seehof -Deutsch
Schon tragisch, in keinem einzigen Kino in der ganzen Zentralschweiz läuft der Film auf Englisch. Muss ich mich wohl mal auf Zürich bemühen...
Kann mir wer ein gutes Kino in der Nähe des Bahnhofs in Zürich empfehlen?
Ich wurde vor dem Film darauf hingewiesen, dass ich mindestens einen Star Trek Film sehen muss um die ganze Sache zu verstehen. Leider habe ich den Rat nicht erfüllt...
Das ist dann auch der Grund warum der Film bei mir nicht voll zu Punkten vermag. Die Idee die Geschichte der Crew der USS Enterprise zu erzählen finde ich gut. Die Zusammenstellung ist aber durch Zufall entstanden, was ich negativ finde.
Vor dem Film, hatte ich einen spannenden, aber auch komplizierten Streifen erwartet. Diese Erwartungen erwiesen sich als falsch. Ich hatte oft das Gefühl in einer Actionkomödie zu sitzen. Vor allem als Simon Pegg zur Enterprise gestossen ist.
An der Leistung der Schauspieler und der Action gibt es wirklich nichts zu bemängeln! Die Machart erinnert an Star Wars (Anfang) aber ist keines Wegs eine Kopie.
Fazit: Schlussendlich bekommt der Film 4 Sterne. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn ich die Star Trek Filme zu schauen beginne, der Film von mir 5 Sterne erhält.
Ich bin nicht der grosse Star Trek Kenner. Von den Filmen habe ich nur die Teile 2-5 gesehen. Den neuesten Streich habe ich eigentlich nur wegen des brachialen Trailers sehen wollen.
Ich fand den Film richtig gut. Der Streifen verspricht genau das, was man von einem Abenteuerfilm erwarten kann. Grandiose Effekte, intensive Szenen und einen Unterhaltungswert, der von Anfang an bis zum Schluss anhält. Die Action war wie erwarten sehr gut. Schauspielerisch schlägt sich jeder Akteure mit Bravour. Jeder einzelne konnte sich mit der alten Crew messen. Des Weiteren war ich überrascht gewesen, wie viel Humor der Film besitzt. Vor allem Simon Pegg zeigte was er konnte.
Für den ganzen Film habe ich zwei Kritikpunkte.
Der zweite Punkt sind die Bösewichte. Bana spielt seinen Part gut, aber ich fand die Bösewichte zu eindimensional. Gebt ihnen ein grosses Raumschiff und malt sie grün-schwarz an.
ein kleines detail: uhura bestellt in der bar einen slusho-drink. na?
abrams-fans werden bei dieser szene geschmunzelt haben.
Star Trek goes Michael Bay
Na ich fange jetzt nicht an mit "I told you so" aber selbst wenn ich im Kino probierte, das ganze Neutral anzuschauen und der neusten Episode auch eine Chance zu geben - es wurden eigentlich fast alle Befürchtungen die ich hatte erfüllt:
Bereits nach den ersten Minuten wird klar, hier wurde für die High-Definition Generation produziert und ganz im Motto "Star Wars meets Crank" werden knallbunte Kaugummibilder geboten, bei denen es überall funkt und blinkt, als ob man auf dem Jahrmarkt ist. Zudem scheinen sie noch Fett auf die Kameralinsen geschmiert zu haben, denn irgendwie reflektiert jedes Licht so in der Linse, dass die halbe Leinwand damit überblendet wird. Hektische Kameraführung und unruhiges hin- und herfahren zwischen den Charakteren, geben einen permanenten Zug in die Szenen, doch gepaart mit dem schnellen Schnitt geht dafür die Übersicht verloren. Klar sieht das ganze sehr schön aus, doch irgendwie wirkt vieles auch überproduziert, kann kaum einen Eindruck hinterlassen und erreicht trotz allem nie die gleiche Epik, wie es die alten Filme hatten. Das gleiche gilt auch für den Soundtrack, der im Vergleich zu Jerry Goldsmiths grossartigen Kompositionen, eher dünnes und planloses Gedudel ist.
Von den Charakteren her wurde ich eigentlich noch positiv überrascht. Eigentlich hatte ich erwartet, dass einige - wie J.T.Kirk - einiges mehr entartet werden. Dennoch haben die jungen Darsteller nie das Charisma der alten Crew und über die meiste Zeit wirken sie eher arrogant und anstatt mitzufiebern gingen mir die einen mehr auf die Nerven. Dies besserte sich aber gegen den Schluss und nachdem Abrams sogar noch einen glaubwürdige Entwicklung zwischen Kirk und Spock hingekriegt hat, konnte ich auch beinahe den völlig überzeichneten Chekov, die blasse Uhura und den kaum erkennbaren und falsch besetzten Scotty verzeihen.
Storymässig blieb das ganze im Rahmen einer sehr aufgeblasenen Doppelfolge, bot kaum irgenwelche Überraschungen und lieferte lediglich die Basis um möglichst viel Action aneinander zu reihen. Teilweise kam mir das ganze sehr ähnlich vor wie bei Star Trek Nemesis wo auch irgendeine Tröte auf Rachefeldzug war. Wobei dies bei dieser Version einiges schlüssiger erklärt wurde, als beim Tiefpunkt der Saga. Dennoch bleibt vieles an der Handlung äusserst fragwürdig: Sei es jetzt die unnötige Autoszene am Anfang, die völlig gesuchte Episode auf dem Eisplaneten mit dem lächerlichen Monster oder die gewagte Liebesbeziehung - alles Punkte die, wie der nicht aufgelöste Kobayashi Maru - Storybogen, mehr für Stirnrunzeln als Begeisterung sorgten.
Fazit: Abrams hat gesagt, dies wird ein Film für die Massen, und das ist es auch geworden. Eine quitschbunte Sache, welche durchwegs mit irgenwelchen Schenkelklopfsprüchen und rasant inszenierter Hochglanzaction unterhält, und sicher keine Langeweile aufkommen lässt. Doch primär hat er auch - wie befürchtet - beinahe alles geopfert was Star Trek einst ausgemacht hat und selbst wenn es klar die Spektakulärste Episode der Saga ist, qualitativ ist es sehr Durchschnittlich geworden und hätte auch unter einer anderen Flagge ins Kino gebracht werden können. Dennoch wurde ich ordendlich unterhalten, weshalb er auch drei Sterne kriegt.
Der Film gefällt, wenn er auch für mich als Fan mit Schwerpunkt auf TNG einigen Anlass zur Kritik bietet.
Was aber wahrlich gelungen ist, ist die Einführung der "neuen" Charaktere. Hier hatte ich mit schlimmerem gerechnet, aber gerade weil die Geburt gezeigt wurde kam ich viel besser mit allen Gesichtern klar.
Hier und da etwas zu draufgängerisch und zu sexy - was solls - es ist ein schöner Film geworden. Die Zeit ist für mich sehr schnell vergangen, und bevor ich mich umsah lief auch schon der Abspann.
Der Bösewicht hätte sicherlich noch etwas mehr Kontur vertragen können, aber es hat einfach Spaß gemacht, der Crew beim agieren und zusammenfinden zuzusehen.
Die Romanze in dem Film, der Kirk so neidisch hinterherguckt finde ich unangebracht, ist doch in TOS hiervon meiner Meinung nach nichts enthalten.
Weiter so - Ihr seid auf jeden Fall auf dem richtigen Weg...
... und nun will ich erstmal noch die letzte Staffel TNG schaffen :-)
Gruß
Sven
ich finde das intro extrem dramatisch gewaltig
Fand den Film super. Von mir aus hätte er jedoch mit der Barszene beginnen müssen, um die volle Punktzahl zu bekommen. Fand die Geburt etwas arg dramatisch und die Kinderszenen eben recht unnötig.
Fand das recht witzig... Klar ists unnötig. Wirkt aber gut.
Das war die unnötigste Szene des sonst tollen Films
Acha, Kirk hört "Beastie Boys"!
die erwartungen waren meinerseits nicht allzuhoch, da ich kein trekkie bin und mich (ausser als kleines kind) nie mit der ganzen materie beschäftigt habe: wie aber erwartet macht j.j. abrams einen film für ein breites publikum der trotzdem nicht lau oder total oberflächlich ist. gekonnt spielt er (wie so oft bei anderen sachen) mit den charakteren, zeigt ihre schwächen und sehnsüchte auf eine extrem coole art.
ich kann mir schon vorstellen, dass eingefleischte fans einiges wohl nicht tolerieren können/wollen aber punkto action, effects, dramatik und den wirklich facettenreichen figuren finde ich den film voll gelungen. alex kurtzmann und roberto orci haben wertvolle arbeit geleistet...
Ich war ja auch skeptisch. Ein Neustart, der vor der TOS spielt und alles neue Gesichter bietet? Das kann doch, Abrams zum Trotz, nicht gut gehen. Glücklicherweise kann ich nun revidieren und berichten, dass der Film von A-Z total unterhaltend ist und nicht nur neue Gucker zufriedenstellt, sondern auch die alteingesessenen Fans von Star Trek.
Es beginnt mit einer tollen Weltraumschlacht und wir werden Zeuge, wie sich zwei Personen unabhängig voneinander und doch so ähnlich entwickeln. Kirk und Spock machen beide ihren Weg als Einzelgänger, resp. Unerwünschter. Ihre Konfrontation ist toll geglückt und macht Freude. Leider gehts dann am Schluss gar etwas schnell, bis sich beide anzwinkern und gegenseitig in ihren Taten bekräftigen, aber wir wissen ja, dass Spock und Kirk Freunde fürs Leben werden.
Die Thematik der Bekanntheit der Vorkommnisse (sprich den Blick auf die bisherige Zeitlinie) wurde IMO recht anständig gelöst. Nun hat man neue Charaktere, die aber irgendwie halt doch familiär und bekannt sind. Die weiteren Abenteuer dieser Crew dürfen kommen. Ich freu mich.
Überhaupt, wer dachte, dass "Sylar" keinen Spock spielen kann, der soll sich gehörig an der Nase nehmen. Der Kerl macht einen sehr guten Eindruck und das Zusammenspiel mit Chris Pine ist hervorragend. Jener verleiht seinem Kirk-Charakter eine gewisse Schnoddrigkeit, die passt und irgendwodurch auch sympathisch ist. Er ist halt "en geile Siech", dieser Kirk.
Neben dem Haupt-Duo bekommen aber auch Sulu (der Fechter), Chekov (herrlich mit Akzent), Uhura (sexy) und McCoy ("grünblütiger Waldschrat") einiges zu tun. Nur von Scotty hätte ich mehr sehen wollen, aber der wird in der Fortsetzung hoffentlich etwas mehr in den Fokus rücken. Der Bösewicht ist auch ein bisschen blass geraten, aber hier hatte ST ja schon vielfach Mühe (Piccard-Klon, Doc Brown als Klingone, etc.)
Auch hats mir ein bisschen viele "Star Wars"-Aliens drin. Die sind glatt, aber wollen nicht so recht in diese Filmreihe passen und wären bei Mr. Lucas besser aufgehoben.
Fazit: Die Schlachten sind spektakulär, die Figuren total gelungen, der Witz grandios (man hat das mehrfach das Gefühl, in einer Komödie zu sitzen), die Anspielungen auf TOS oder andere Trek-Sachen (gebeamter Beagle...) sind für Fans klasse und wem die (bisschen dünne) Story nicht gefällt, der kann sich ab den witzigen Szenen der Besatzung erfreuen und natürlich (und da spoiler ich nicht) dem Original-Spock, der ein paar tolle Momente bietet.
Start gelungen, wir freuen uns auf die nächsten Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das nun in Galaxien vorstösst, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Heute war ich an der Vorpremière in der MovieCard-Night in Aarau und muss sagen, dass der Streifen sowohl für eingefleischte Trekkies wie auch für mich als "Gelegenheits"-Trekky Spass macht. Spannung und Raffinesse war bis zum Ende da. Von dem her auf jeden Fall sehenswert.
an der fedcon letztes wochenende wurde ein halbe stunde des streifens gezeigt: hat für mich ok-ish ausgeschaut und gewirkt... ein ganz grosser scheiss ist's sicher nicht.
aber ich konnte ein gefühl von beliebigkeit nicht ganz verdrängen, ein bisschen wie bei den neuen star wars filmen: ob das jetzt star trek ist oder nicht, das spielt nicht so eine rolle: s'ist halt einfach ein weiterer sci-fi streifen...
btw: gemäss paramount ist der nächste streifen bereits beschlossene sache. the
showbusiness must go on[Editiert von gargamel am 2009-05-04 08:50:13]
Ich hab zB. alles von ST gesehen. Von der TOS bis hin zur Enterprise. Alle Filme noch dazu. Bin Fan, kenn die Teile, die Personen, die Charaktere. Und wenns was zu motzen gibt, mach ich das auch. Aber nachdem ich den Film gesehen hab und nicht jetzt schon. Thats the Problem.
also ich freu mich, aber vielleicht mehr wegen j.j. abrams, als wegen star trek an sich aber ich denke der herr hat keinesfalls eine parodie gemacht sondern versucht, star trek einer breiten masse schmackhaft zu machen, was nicht heisst, dass er nicht auf viele der "regeln" geachtet hat. nolan hat mit den batman filmen meiner meinung nach dasselbe gemacht.
Jagut muss natürlich auch sagen, dass mich Star Trek schon so lange begleitet, dass ich - bis jetzt auf die neuste Enterprise-Serie und einige Episoden - alles gesehen, und mich auch sehr damit beschäftigt habe. Deshalb reagiere ich auch eher alergisch darauf, wenn das von Filmen wie bei Bullys (T)Raumschiff Surprise oder Star Wreck ins lächerliche gezogen wird. Darum bin ich auch sehr Skeptisch darüber, was ich von der neuen Version gesehen habe, denn das sieht für mich nicht nach einem Star Trek Film aus sondern nach einer komischen High-Definition-Parodie. Deshalb meine geringe Begeisterung.
Aber wie gesagt, um hier mal einen Punkt zu machen, gesehen wird er sicher und dann wird sichs zeigen, ob es zum Gemotze kommt oder nicht.
Aus diesem Grund kam mein Kommentar. Fan oder nicht. Jeder Film sollte die Chance haben, sich ohne Vorurteile zu bewähren.
Ich freu mich auf alle Fälle auch als grosser Star Trek Fan auf den Film.
Der Film ist wahrscheinlich schon eher für die breite Masse gemacht und nicht mehr ausschliesslich für die Leute, die bereits Fans sind. Ob das gefällt oder nicht, kann man noch nicht sagen (aber ich glaube schon, dass sich ein grosser Teil der Fans ziemlich aufregen könnte). Mir hat er gefallen, aber ich war nie so der super TOS-Fan, ich hab erst ab TNG wirklich eingesetzt. Aber als kleiner Hoffnungsschimmer: Das SFX Magazine (die doch seeeehr grosse Star Trek Fans sind) hat dem Film die volle Sternenzahl gegeben und schwärmt in höchsten Tönen.
Damit ich meine Vermutungen und Befürchtungen bestätigen kann
Warum gehst du den Film überhaupt noch gucken, bei dieser bereits bestehenden Meinung und all dem "Schrott", der dich da erwartet?
Naja wird wohl wie üblich eine Zeitreise in die Vergangenheit sein, bei der etwas schief geht und plötzlich sind wir in einer anderen Dimension wo die wichtigsten Punkte gleich sind, aber doch irgendwie alles anders. Sarah Connor Chronicles hat es vorgemacht, also nimmt man wohl an, dass das hier auch funktionieren wird. Das ermöglicht nicht nur einen neuen Anfang, sie können auch wursteln was sie wollen...
Das könnte ja gut erklärt werden:
same here. Mal schauen. Ich bin am Donnerstag sicher im Kino, doch hier bin ich das erste Mal in meiner langen Star Trek Laufban nicht sicher, ob ich das überhaupt sehen will....
I have a bad feeling about this... Romulaner als Villains (jeder, der auch nur TOS gesehen hat, weiss, dass das nicht möglich sein soll!)..