Race to Witch Mountain (2009)

Die Jagd zum Magischen Berg

Race to Witch Mountain (2009) Die Jagd zum Magischen Berg

Oder: Ich glaub euch kein Wort!

Race to Witch Mountain

Bis hier hin und nicht weiter.

In Vegas sind die Ausserirdischen los. Verkleidete Menschen, UFO-Fans, Aliens-Spezialisten und weitere Horden von Leuten treffen sich in den verschiedenen Hotels am Strip und machen den Rest der Welt wahnsinnig mit ihren Ansichten und Meinungen. So auch den Taxifahrer Jack Bruno ("The Rock" Dwayne Johnson), der nicht nur Sturmtruppen chauffieren muss, sondern auch plötzlich zwei Kids auf dem Rücksitz seines Wagens vorfindet.

Sara (Anna Sophia Robb) und ihr Bruder Seth (Alexander Ludwig) drücken dem verdutzten Taxifahrer ein Bündel Geld in die Hand und lassen sich von ihm aus der Stadt chauffieren. Als sie aber verfolgt werden, zeigen die Beiden ihr wahres Gesicht. Denn so unschuldig wie sie aussehen, sind Sara und Seth nicht. Sie sind Ausserirdische. Und zwar echte.

Race to Witch Mountain

To Infinity...And Beyond!

Ihnen auf den Fersten ist die Regierung, die in Form von Henry Burke (Ciaran Hinds) alles daran setzen will, die Aliens in die Hände zu kriegen. Bald schon taucht noch ein ausserirdischer Jäger auf, der aber nicht Jagd auf die Kinder, sondern auf deren Fracht macht.

Jack Bruno wachsen die Probleme langsam über den Kopf. Er versucht die hübsche Professorin Alex Friedman (Carla Gugino) zu kontaktieren, um mit ihr zusammen den Kindern bei ihrer Mission zu helfen. Die führt die Gruppe zum mysteriösen "Witch Mountain", wo allerdings die Regierungsbeamten ihre Fallen bereits aufgestellt haben.


Kinofilm-Rating

Race to Witch Mountain ist, und das überrascht jetzt grad gar niemanden, ein Remake. Das Original aus dem Jahr 1975 brachte schon einmal ausserirdische Kids mit den Menschen in Berührung. Nun wird für die Neuauflage mächtig in der Actionschublade gewühlt, mit Dwayne Johnson ein optimal passender Haudegen als Hauptdarsteller besetzt und dem Zuschauer eine Achterbahn geboten, der es weder an Geschwindigkeit, noch an Action mangelt.

Zugegeben, die Story des etwas grummeligen Taxifahrers, der sich mit Kindern rumschlagen muss, ist bekannt. Regisseur Andy Fickman hat schliesslich mit Dwayne Johnson schon The Game Plan gedreht und weiss somit, wie er den Hühnen in Szene setzen muss. Das klappt auch hier überzeugend, denn auch der Ex-Wrestler selber hat eine gehörige Portion Selbstironie miteingebracht und darf sich so über einen weiteren, recht erfolgreichen, Film in seinem Repertoire freuen.

Die jungen Anna Sophia Robb (Jumper) und Alexander Ludwig (The Dark is rising) lösen ihre Aufgaben solide und auch Carla Gugino (Watchmen) ist passabel. Ciaran Hinds (There will be Blood) hingegen scheint definitiv unterfordert zu sein mit seiner Rolle als "Man in Black".

Fazit: Race to Witch Mountain ist eine flotte Achterbahn geworden, die ständig was zu gucken liefert und der es zeitweise ein wenig an Witz fehlt. Nichts desto Trotz ist das Ganze ein solider Familien-Action-Film geworden, der kaum in Erinnerung bleibt, aber für die 90 Minuten Spieldauer doch einiges zu bieten vermag.

3.7 Sterne
3.7 Sterne (17 Bewertungen) | 0 Kommentare

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11.04.2009 / muri