Millenium: Part 3 - Luftslottet som sprängdes (2009)

Vergebung

Millenium: Part 3 - Luftslottet som sprängdes

Nachdem Lisbeth Salander (Noomi Rapace) noch einmal knapp aber spektakulär dem Tod entronnen ist, wird sie mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen, wo man ihr eine Kugel aus dem Kopf entfernt. Die junge Frau kämpft weiterhin um ihr Leben, denn Alexander Zalachenko (Georgi Staykov) hat ihre Axthiebe auf seinen Schädel ebenfalls überlebt und liegt im gleichen Spital. Aber nicht nur er und sein Begleiter Roland Niedermann (Mikael Spreitz), der blonde, schier unverwüstliche und brutale Riese, trachten nach ihrem Leben. Da gibt es noch diese älteren Herren, die sich im Geheimen treffen und sich davor fürchten, was Lisbeth erzählen könnte, wenn sie erst wieder vernehmungsfähig ist.


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3.5 Sterne 

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Film-Informationen

Originaltitel: Luftslottet som sprängdes
Deutscher Titel: Vergebung
Englischer Titel: Millenium: Part 3
Französischer Titel: Millénium 3

Drehorte: Schweden, Dänemark, Deutschland 2009
Genre: Thriller
Laufzeit: 148 Minuten

Kinostart: 03.06.2010
Verleih: Frenetic Films

Regie: Daniel Alfredson
Drehbuch: Jonas Frykberg, Stieg Larsson (Roman), Ulf Ryberg
Musik: Jacob Groth

Darsteller: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Michalis Koutsogiannakis, Anders Ahlbom, Hans Alfredson, Tina Berg, Alexandra Eisenstein, Lena Endre, Jacob Ericksson, Niklas Falk, Tekla Granlund, Annika Hallin, Lennart Hjulström, Niklas Hjulström, Donald Högberg, Agnes Kittelsen, Magnus Krepper, Johan Kylén

» The Internet Movie database (IMDb)


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6 Kommentare

Besser als Teil 2 aber nicht ganz so gut wie Teil 1.
Nur das Ende schien mir ein wenig zu schnell abgehandelt (in der Extended Edition).

Was mich ein klein wenig gestört hat:

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Wesshalb bekommt man am Ende das Urteil nicht zu hören?

Ja, der Stoff von Steig Larsson ist komplex und äusserst detailliert erzählt. So habe ich mich bei diesem letzten Teil einfach über die Gerichtsszene geärgert. Die ist im Buch dermassen packend geschrieben, aber der Film schafft es nicht, diese Spannung wiederzugeben.

Ich habe die Director´s Cut Fassung von 3h Länge gesehen, da wäre es besser gewesen hierfür mehr Zeit aufzuwenden, stattdessen wird ein Konflikt zwischen Erika Berger und Mikael Blomqvist eingebaut, der im Buch gar nicht vorkommt und so das Bild vom Verhältnis der beiden eindeutig verfälscht. Völlig unnötig!

Ich weiss, dass die Schweden eigentlich spannende Thriller inszenieren können, aber hier haben sie leider versagt. Es wird dem Buch leider zuwenig gerecht. Die Darsteller sind aber allesamt gut und Noomi Rapace als Lisbeth Salander perfekt besetzt. Ob die amerikanische Ausgabe das auch so hinbekommt, da bin ich mal gespannt.

Nach dem durchhängenden zweiten Teil findet der Dreiteiler einen würdigen Abschluss auch wenn er vom Plot nicht mehr an den starken ersten Teil heran kommt. Doch die Spannung lässt das Herz auf höchstem Niveau schlagen.

Gestern abend mit meiner besseren Hälfte den dritten Teil angesehen. Verdikt: Sackschwach!

Teil 1 war genial (bestärkte meine Vermutung, dass die Skandinavier (bzw. deren Krimiautoren) durch die minimale Sonneneinstrahlung alles Psychopathen sind).

Teil 2 war etwas verwirrlich. Ronald als Bösewicht hat Spass gemacht.

Der dritte Teil war einfach etwas plump. Alle Charaktere waren seichte Persönlichkeiten. Die Guten waren die Good guys (und man wusste immer wer, wer ist) und die Bad guys waren die bösen.

Ronald war einfach nur unmotiviert. Was zur Höllen hat das sollen?

Und (das wird Gargamel freuen) der Fakt, dass die Guten ausschliesslich Apple benutzten und die bösen Windows war schon fast frech.

Tschuldigung, aber wenn das ein unübersichtlicher Film sein soll, was bitte schön sind dann Filme wie Michael Clayton oder Syriana?

Ich hab keines der Bücher jemals in der Hand gehabt und seit ich die anderen beiden im Kino sah ist nun auch schon ein Weilchen her, hatte aber nicht die geringste Mühe, dem Plot zu folgen. Im Prinzip ist es für das Verständnis des Filmes ja auch völlig wurscht, wer den jetzt genau all die Mitglieder der "Sektion" sind. An der Grundkonstellation (wer gegen wen) hat sich seit dem zweiten Film ja praktisch nix geändert und ausser den Beiden vom Verfassungsschutz kommt eigentlich keine einzige neue, halbwegs wichtige Figur vor. Plus, es wird ja auch schön artig darauf geachtet, dass Informationen der letzten Filme immer nochmals wiederholt werden.

Gibts denn irgendeinen anderen Kritikpunkt am Film ausser der angeblich komplexen Handlung und der Tatsache, dass er etwas weniger düster als der erste Teil ist?