Land of the Lost (2009)
Die fast vergessene Welt
Land of the Lost (2009) Die fast vergessene Welt
Das Jahr 2009 ist für Komponist Michael Giacchino mit fast unfassbar vielen Projekten befrachtet. Und nicht nur quantitativ war er mit zahlreichen Projekten betraut worden, sondern es jagte dabei ein Blockbuster-Scoring-Auftrag den nächsten. Den Auftakt machte Star Trek, gefolgt von Up und nun Land of the Lost. Dazwischen - nicht zu vergessen - vertont er laufend die neusten Folgen der Hit-Serie Lost (dieses Jahr wurde von Giacchino zudem der Soundtrack zu Lost - Season 4 veröffentlicht).
An Musik von Giacchino mangelt es heuer also nicht, doch wie sieht es mit der Qualität aus? Während Star Trek, Up und Lost - Season 4 allesamt gefallen, werden sich bei Land of the Lost die Geister scheiden.
Das Hauptproblem von Land of the Lost liegt im Mangel eines roten thematischen Fadens, eines konstanten Elements. Der Komponist haut dem Hörer während gut 60 Minuten quasi 32 Ideen um die Ohren. Tracks wie "Undercover Sleestak" oder auch "End Credits Can Suck It!" (für die Track-Titel muss man Giacchino einfach lieben) unterhalten dabei durchaus. Es vergehen aber oft zu viele Minuten mit komödiantischem, allzu bildabhängigem Mickeymousing, als dass die Musik ohne die Bilder fesseln könnte.
Fazit: Michael Giacchinos Handschrift ist auch bei diesem Score klar vorhanden. Und während man der Komposition sicherlich keine Ideenarmut vorwerfen kann, kann man ihr leider aber auch nur bedingten Unterhaltungswert attestieren. Es fehlt einfach der thematische Einschlag, was das Hörerlebnis ungemein strapaziert. Empfohlen für Fans des Komponisten und des Films.
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