Land of the Lost (2009)
Die fast vergessene Welt
Land of the Lost (2009) Die fast vergessene Welt
Oder: Auch Dinos können blödeln
Der Paläontologe Rick Marshall (Will Ferrell) geht mit einer kurrligen Theorie hausieren. Zeitreisen seien möglich und müssten nur noch ein bisschen genauer erforscht werden. Das bringt dem Mann den Spott seiner Kollegen ein, und er muss sich als Lehrer durchschlagen. Bis er auf Holly (Anna Friel) trifft, die ihm den Abdruck seines Feuerzeugs in einem Fossil zeigt und sich nun mit ihm zusammen aufmachen will, das Geheimnis dieses Vorfalls zu lösen.
In der Touristenattraktion namens Teufelshöhle werden sie vom Fremdenführer Will (Danny McBride) in die Dunkelheit gefahren, und tatsächlich fällt das Trio einen Abgrund herunter und landet in einer vergessenen Welt. Dort lernen sie einen Affenmenschen kennen, schlagen sich mit gefrässigen Dinos rum und treffen das seltsame Volk der "Sleestaks", eine Rasse mit fischartigem Aussehen und aussergewöhnlichen Gewohnheiten.
Doch was jetzt? Eine Rückkehr nach Hause scheint unmöglich, bis die Gruppe herausfindet, was es denn mit den Sleestaks auf sich hat und wie sie den Heimweg auf sich nehmen kann. Bis dahin sind jedoch noch einige Hindernisse zu überwinden, von denen der wütende Dinosaurier sowie eine gigantische Krabbe nur die Anfänge sind...
Kinofilm-Rating
1974 flimmerte eine TV-Serie namens Land of the Lost über die Fernsehschirme und berichtete über eine Familie, die in der Zeit zurückgefallen ist und sich nun mit allerlei Gevieche rumschlagen muss. 2009 nahm sich Will Ferrell dem fantastischen Stoff an und liefert nun seine eigene abgedrehte und verrückte Vesion von Land of the Lost.
Und wie schon in seinen letzten Filmauftritten lässt Ferrell hier die Sau raus, blödelt sich durch die Story und ist sich für keine Peinlichkeit zu blöd. Seien es schwuchtelige Witzchen mit Co-Star Danny McBride (Tropic Thunder), Begegnungen mit Dinosauriern oder riesigen Zecken oder auch die Sequenzen mit den Sleestaks, einer Rasse mit Fischaugen und speziellen Fortpflanzungsritualen. Das ist dämlich, aber halt eben doch verdammt komisch. Wenigstens zwischendurch.
Was in Land of the Lost gefällt, sind die Spezialeffekte. Gut, der Krebs sieht ein bisschen gar reinkopiert aus, aber der Dino macht seine Sache gut. Vor allem, da er sich die Sticheleien von Ferrell nicht ungestraft gefallen lässt und somit auch keinen Anspruch auf Realismus erhebt, wenn er seine Augen verdreht oder auch sonst Jagd auf die Menschlein macht. Das etwas gar skurrile Volk der "Sleestaks" hingegen ist gewöhnungsbedürftig und meistens doch etwas gar stupid in Szene gesetzt.
Fazit: Für Fans von Will Ferrell ist Land of the Lost eine richtig glatte Angelegenheit. Auch diejenigen, die sich auf 90 Minuten Blödelei einstellen können, dürfen hier ein Auge riskieren. Anspruch, Niveau oder schauspielerische Glanzlichter sucht man hier vergebens. Aber Schenkelklopfer sind garantiert
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3.3 Sterne (16 Bewertungen) | 1 Kommentar



