Into the Blue 2: The Reef (2009)

Into the Blue 2: Das goldene Riff

Into the Blue 2: The Reef (2009) Into the Blue 2: Das goldene Riff

Oder: Sixpacks only!

Into the Blue 2: The Reef

Knusper, Knusper, Knäuschen

In einer Nacht schippert ein Boot vor der Küste Hawaiis durchs Wasser. An Bord eine geheime Ladung, die auch prompt über Bord fällt. Der Schuldige wird erschossen und geheimnisvolle Geschäftsleute sprechen von Geldverlust bei Nichtlieferung der Ware. Was hat es wohl damit auf sich?

Die schöne Dani (Laura Vandervoort) und ihr knackiger Freund Sebastian (Chris Carmack) haben sich auf Hawaii niedergelassen, leben einfach und bieten Touristen Tauchgänge an. Eines Tages stehen denn auch solche vor der Tür. Carlton (David Anders) und Azra (Marsha Thomason) möchten die Unterwasserwelt kennenlernen und werfen mit Geld nur so um sich. Man einigt sich auf einen Ort, an dem Sebastian schon mehrmals war. Er sucht dort nämlich, fast schon verzweifelt, nach einem Schiffswrack und dem verborgenen Schatz darin. Gefunden hat ers noch nicht und dafür kriegt er deftige Sprüche zu hören.

Into the Blue 2: The Reef

Wo ist bloss der Sinn hin?

Die Tauchgänge beginnen, alles ist wunderbar. Bis Azra und Carlton ihr wahres Gesicht zeigen. Denn die beiden sind keineswegs einfach reiche Touristen mit Lust aufs schöne Wasser, sondern wurden beauftragt, zwei Container zu finden, die irgendwo unter Wasser liegen sollen. Und um dieses Ziel zu erreichen, wird auch bald mal zur Pistole gegriffen, schöne Menschen werden erschossen und Geiseln genommen. Als dann auch noch Dani verschwindet, siehts übel aus für Sebastian. Da hilft ihm auch sein Sixpack nicht mehr weiter...


DVD-Rating

Als 2005 Jessica Alba und Paul Walker ihre knackigen Körper in ein schön in Szene gesetztes Abenteuer packten und uns mit Into the Blue immerhin visuell Ansprechendes lieferten, dachte noch keiner an eine Fortsetzung. Nun ist sie trotzdem da. Into the Blue 2: The Reef muss aber gänzlich ohne grosse Namen auskommen, bietet trotzdem sexy Bikinischönheiten und durchtrainierte Oberkörper.

Unter der Regie von Regisseur Stephen Herek (Rock Star, The Three Musketeers) dürfen sich dieses Mal Jungstars wie Chris Carmack (Butterfly Effect 3), Laura Vandervoort (Smallville) oder Michael Graziadei (Boogeyman 2) im Wasser tummeln und unter der heissen Sonne um ihr Leben bangen. Das Bösewicht-Duo kommt einem dann auch recht bekannt daher. Marsha Thomason (The Haunted Mansion) und David Anders (Heroes) können aber aus ihren Charakteren keinen Nutzen ziehen und bleiben Abziehbilder von zweitklassigen Bad Guys.

Überhaupt, hatte Into the Blue schon keine Story, setzt ihm Into the Blue 2: The Reef diesbezüglich noch eins obendrauf. Es müssen Kisten geborgen werden. That's it! Das ganze Drumherum mit Bikini, Beachvolleyball und Sexszenen ist zwar optisch reizvoll, bringt aber der Story absolut gar nichts. Zusätzlich wird das Finale so schnell abgehandelt, dass man es fast verpassen könnte.

Fazit: Into the Blue 2: The Reef ist erneut was für die Augen, bietet sonst aber grad gar nichts Wertvolles oder gar Unterhaltendes. Auch die Tauchszenen sind mager und vor allem selten. Für einen Film, der mit diesem Thema arbeitet und eigentlich damit punkten soll, wurde hier das Ziel gnadenlos verfehlt.

Die DVD hat drei kurze Berichte über die Dreharbeiten zu bieten. Einmal gehts unters Wasser, beim zweiten Mal wird gerannt (weil die Szene ja so genial sei und überhaupt eine Hommage an die alten Verfolgungsszenen...), und zum Schluss dürfen wir uns Strandgeplänkel mit Musikuntermalung angucken. Alles nett, aber praktisch ohne Informationswert. Denn dass die Arbeit unter Wasser schwierig und die Aufnahme der Rennerei aufwändig war, wussten wir schon vorher.

Technisch ist Into the Blue 2: The Reef jedoch ansprechend gelungen. Bild und Ton haben eine anständige Qualität und die schönen Aufnahmen aus Hawaii kommen klar, farbig und wuchtig in die gute Stube.


OutNow.CH:

Bewertung: 1.51.5

 

03.02.2010 / muri

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Bewertung: 1.3 (8 Bewertungen)

 

 

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