Hachiko: A Dog's Story (2009)
Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft
Hachiko: A Dog's Story (2009) Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft
Oder: Begleitung über den Tod hinaus
Professor Parker Wilson (Richard Gere) staunt nicht schlecht, als er eines Nachts ein junges Hündchen am Bahnhof vorfindet. Er nimmt den herzigen Kerli mit nach Hause und handelt sich sofort Ärger mit seiner Frau Cate (Joan Allen) ein. Der Flohzirkus ist zwar herzig und so, aber bleiben kann er nicht. Tut er aber schlussendlich doch und bringt neuen und frischen Wind ins Haus der Wilsons.
Dass "Hachi", so der Name des Hundes, kein normaler Köter ist, wird schon bald allen klar. Als "Akita-Hund" mit spirituellem Hintergrund, entwickelt sich das Tier zum ständigen Begleiter des Professors. Der Hund folgt seinem Herrchen jeden Morgen an den Bahnhof und wartet abends geduldig auf dessen Rückkehr. Das wird eine schöne Routine, die sich über die Jahre stets wiederholt. Bis der Professor eines Tages stirbt und nicht mehr zurückkehrt. Die Witwe verlässt den Ort, aber der Hund kommt trotzdem jeden Abend auf die Minute genau zum Gleis und wartet. Der Bahnhof wird zu seinem Daheim und er selber zu einer Berühmtheit.
DVD-Rating
Basierend auf einer wahren Geschichte wird uns mit Hachiko: A Dogs Story auf wunderbare und gefühlvolle Weise das Leben eines Hundes nähergebracht, der sich über Jahre hinweg zum treuen Freund seines Herrchens entwickelt. Selbst über den Tod hinaus. Schon einmal wurde diese bekannte Story verfilmt, die angelehnt ist an die Erlebnisse eines Professors aus Tokio. Nun kommt die US-Version mit Richard Gere in der Hauptrolle.
Zwar spielt der Mann aus Runaway Bride und Pretty Woman die Hauptrolle des Films und wird von einer recht zurückhaltenden Joan Allen (The Bourne Ultimatum) unterstützt - der Star dieses Films ist aber ganz eindeutig der herzige Akita-Hund. Schon nach wenigen Minuten hat er den Zuschauer im Sack, wenn er treuherzig in die Kamera guckt oder niedlich winselt. Selbst als grössere Ausgabe ist das Tier einfach wunderschön und wird vom Regisseur Lasse Halström (Dear John) so in Szene gesetzt, dass das Tier die Herzen der Zuschauer sofort erreicht. Da kann Gere noch so gut aussehen, der Hund spielt alles und jeden an die Wand.
Nett sind die Nebenrollen, die von Jason Alexander (Seinfeld) oder Cary-Hiroyuki Tagawa (Memoirs of a Geisha) sympathisch und kurlig verkörpert werden. So, wie man's halt in solchen Produktionen kennt, aber immer wieder gerne sieht.
Fazit: Hachiko: A Dogs Story ist vollgepackt mit schönen und herzigen Hundemomenten, geht ans Herz des Zuschauers und könnte mit dem zwar etwas kitschigen, doch passenden Ende den Griff ins Taschentuchkistchen nötig machen. Es gibt Schmunzelmomente (wer sieht Richard Gere schon nicht gern beim Apportieren zu, ohne dabei zu lachen), gefühlvolle Szenen und natürlich eine Prise Dramatik. Nichtsdestotrotz ist der Film eine wunderbare Produktion geworden, die man sich ohne schlechtes Gewissen anschauen darf. Denn der Hund ist ja soooowas von *jöööööh* ;)
Die Extras auf der DVD von Hachiko: A Dogs Story sind ebenso interessant und spannend wie der Hintergrund der wahren Geschichte. Das Making-of zeigt uns die Machart des Films, während Richard Gere über die spezielle Art der Dreharbeiten mit den Tieren berichtet. In einem speziellen Interview geht dann Regisseur Lasse Halström noch einmal genauer auf die wunderbare Geschichte ein, ohne dabei natürlich seine eigene Produktion zu vergessen.
In technischer Hinsicht gibt es an Hachiko: A Dogs Story nichts zu meckern. Das Bild ist klar und sauber strukturiert, der Ton kommt ohne Nebengeräusche durch die Boxen. Eine gute DVD, die sich vor allem für Freunde herziger Hunde absolut lohnt.
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4.7 Sterne (20 Bewertungen) | 1 Kommentar
DVD-Infos
DVD erschienen am 12.05.2010
- Bildformat: 1:1.85 (16:9)
- Sprachen: Deutsch (DD 5.1); Englisch (DD 5.1)
- Untertitel: Deutsch
- Extras: Making-of; Interview mit dem Regisseur; Richard Gere über die Dreharbeiten; Trailershow



