The Goods: Live Hard, Sell Hard (2009)

The Goods: Live Hard, Sell Hard (2009)

Oder: Alles muss weg!

Halleluja, Brother

Halleluja, Brother

Der Laden von Autoverkäufer Ben Selleck (James Brolin) ist schon lange in Familienbesitz, wird nun aber bedroht. Es läuft nicht, die Verkäufer langweilen sich, und die Autos kommen nicht unter die Leute. 211 Autos müssen nun verkauft werden, um den finanziellen Ruin des Geschäfts abzuwenden. Und für diese Aktion über das Wochenende des 4. Juli wird das beste Verkäuferteam angeheuert, das man sich vorstellen kann: Verkaufs-Söldner, die in der Wüste Heizungen verkaufen und auch am Nordpol mit Kühlschränken Geschäfte machen könnten.

Der Plappermeister

Der Plappermeister

Unter der Führung von Don Ready (Jeremy Piven) taucht die Truppe bald auf. Jibby (Ving Rhames) macht's mit Charme, Brent Cage (David Kroechner) ist der Meister der Zahlen, und Babs (Kathryn Hahn) setzt auf ihren Sex-Appeal. Die Aktion kann beginnen und schon bald rollen die ersten Autos vom Areal. Wäre da nicht Paxton Harding (Ed Helms), der mit seinem reichen Dad und seiner Boyband versucht, Don und sein Team am Erfolg zu hindern... Kein Wunder, der neue Superverkäufer macht sich auch stinkfrech an seine Verlobte ran. *Tztztz*


DVD-Rating

Die Produzenten von Talladega Nights und Step Brothers haben 2010 einen neuen Coup gelandet. Unter der Regie von Neal Brennan (er inszenierte vorher die lustige Chappelles Show fürs Fernsehen) konnten in The Goods die Plaudertaschen rund um Jeremy Piven für Unterhaltung sorgen und beweisen, dass man Autos auf ganz eigene Art und Weise verkaufen kann.

Glücklicherweise hält sich der Film nicht mit langen Einführungen auf, sondern lässt die Schnellsprecher schon nach wenigen Minuten den Bildschirm übernehmen. Bereits bei der ersten Herausforderung im Flugzeug zeigt Jeremy Piven, dass er einfach jedem alles verkaufen kann. Seine Truppe hält sich da nicht gross zurück und bekommt während der knapp 90 Minuten Spielzeit mehr als einmal Gelegenheit dazu, ihre Stärken zu zeigen.

Neben dem angesprochenen Piven finden sich jede Menge bekannter Gesichter im Film - angefangen bei Ed Helms aus The Hangover über Barbara Streisand-Gatten James Brolin bis hin zu Altstar Charles Napier, der schon in Rambo 2 rumgeflucht hat und bis heute seinem Stil treu geblieben ist. Und wer die Augen aufmacht, entdeckt auch noch Will Ferrell oder Showgirls-Dame Gina Gershon.

Fazit: The Goods ist lustig, keine Frage. Blöd ist er obendrauf auch noch, aber zu grinsen gibt es eigentlich durchgehend etwas. Die Sprüche sitzen, die Charaktere sind übertrieben, und die Story macht, bis auf den etwas lahmen Schluss, Spass. Ein Fastfoodfilm, der schmeckt, aber nicht unnötig auf den Magen schlägt.

Extras sucht man leider auf der DVD von The Goods vergebens. Dabei wäre die Anzahl der Komiker im Film sicherlich prädestiniert gewesen für Spässe hinter der Kamera. Dafür wird uns qualitativ gute Arbeit geliefert. Der Ton macht im Original einen sauberen und gut abgemischten Eindruck, und auch das Bild gibt keinen Grund zum Meckern.


OutNow.CH:

Bewertung: 4.04

 

24.12.2010 / muri

Community:

Bewertung: 3.8 (3 Bewertungen)

 

 

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